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Die Stunden der Kurden

Wie sie den Nahen Osten verändern

seit hundert Jahren kämpfen die Kurden im Nahen Osten um einen eigenen Staat. Ausgerechnet im Irak, wo sie am brutalsten unterdrückt wurden, sehen sie sich nun ihrem Ziel so nah wie nie zuvor. Wie ein Leuchtturm steht ihre autonome Region an einem Meer voller Gewalt. Das kleine, bislang autonome Kurdistan erlebt einen Wirtschaftsboom, ist eine Insel der Toleranz und praktiziert Demokratie wie kein anderes Land im Orient – aber gerade deswegen hat es als Nachbarn mehr Feinde als Freunde.


150119 kurden headerDer Journalist Hans-Joachim Löwer stand mit kurdischen Kämpfern an der Front gegen die Islamisten, sprach mit Überlebenden der blutigen Verfolgung und streifte über die umstrittenen Ölfelder, auf denen die ganze Hoffnung der Kurden ruht. Und er traf bei seinen Recherchen für sein Buch „Die Stunde der Kurden“ auf ungewöhnliche Figuren. Einen Baulöwen, der einst Guerillakämpfer war. Einen Minensucher, der beide Beine verlor und trotzdem weitermacht. Den religiösen Führer der Jesiden, der nicht lesen und schreiben kann. Einen arabischen Stammesführer, der aus Angst vor der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ zu den Kurden geflüchtet ist. „Wir sind einfach anders“, sagte ein Kurde dem Autor. „Anders als die Araber – aber auch anders als ihr im Westen.“

Über den Autor
Hans-Joachim Löwer, geboren 1948, war 16 Jahre lang Auslandsreporter des „Stern” und von 1999 bis 2000 Redakteur für die deutschsprachige Ausgabe von „National Geographic”. Er bereiste Afrika und Lateinamerika, den Nahen Osten und große Teile Asiens. In den 1990er-Jahren leitete er Selbsthilfeprojekte in Mexiko, Guatemala, Peru, Kolumbien, Brasilien, Südafrika und Namibia. Hans-Joachim Löwer unternahm spektakuläre Rucksacktouren, unter anderem 2003 durch Israel und die Palästinensergebiete. Er ist Autor zahlreicher Bücher.

 

seit hundert Jahren kämpfen die Kurden im Nahen Osten um einen eigenen Staat. Ausgerechnet im Irak, wo sie am brutalsten unterdrückt wurden, sehen sie sich nun ihrem Ziel so nah wie nie zuvor. Wie ein Leuchtturm steht ihre autonome Region an einem Meer voller Gewalt. Das kleine, bislang autonome Kurdistan erlebt einen Wirtschaftsboom, ist eine Insel der Toleranz und praktiziert Demokratie wie kein anderes Land im Orient – aber gerade deswegen hat es als Nachbarn mehr Feinde als Freunde.

Der Journalist Hans-Joachim Löwer stand mit kurdischen Kämpfern an der Front gegen die Islamisten, sprach mit Überlebenden der blutigen Verfolgung und streifte über die umstrittenen Ölfelder, auf denen die ganze Hoffnung der Kurden ruht. Und er traf bei seinen Recherchen für sein Buch „Die Stunde der Kurden“ auf ungewöhnliche Figuren. Einen Baulöwen, der einst Guerillakämpfer war. Einen Minensucher, der beide Beine verlor und trotzdem weitermacht. Den religiösen Führer der Jesiden, der nicht lesen und schreiben kann. Einen arabischen Stammesführer, der aus Angst vor der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ zu den Kurden geflüchtet ist. „Wir sind einfach anders“, sagte ein Kurde dem Autor. „Anders als die Araber – aber auch anders als ihr im Westen.“

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