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Ökonomie und Pharmakologie: Berufung und Beförderung an der Universität Basel

Prof. Sarah M. Lein wird Assistenzprofessorin für Makroökonomie mit Tenure Track an der Universität Basel. Der Universitätsrat beförderte zudem den am Biozentrum tätigen Prof. Christoph Handschin vom Associate Professor zum Full Professor für Pharmakologie. Weiter hat er vom Bericht des Rektorats über die Interessenbindungen des Kaders Kenntnis genommen.

Die vom Rektorat vorgenommene Berufung von Prof. Sarah M. Lein zur Assistenzprofessorin für Makroökonomie (mit Tenure Track) an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät wurde vom Universitätsrat zur Kenntnis genommen.

lein sarah bigSarah M. Lein ist hier bereits seit November 2014 als Assistenzprofessorin für Monetäre Makroökonomie (ohne Tenure Track) tätig. Geboren 1979 in Nürtingen (Baden-Württemberg, Deutschland), absolvierte sie 2005 den Master in Economics an der Universität Konstanz. Darauf war sie während drei Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für angewandte Makroökonomie an der ETH Zürich und promovierte 2009 zum Thema monetäre Ökonomie an der Universität Zürich. Bevor sie letztes Jahr an die Universität Basel wechselte, war sie von 2008 bis 2014 als Senior Economist bei der Schweizerischen Nationalbank tätig.

Ausserdem ist Sarah M. Lein seit 2012 Lehrbeauftragte für Geld- und Währungspolitik an der ETH Zürich und seit 2014 assoziierte Forschungsprofessorin an der KOF ETH Zürich. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen monetäre Makroökonomie und Konjunktur. Sie befasst sich im Besonderen mit der empirischen Untersuchung der Mikrofundierungen makroökonomischer Modelle. Sie wird ihre neue Stelle auf den 1. September 2015 antreten.
Beförderung am Biozentrum

Der Universitätsrat hat weiter Prof. Christoph Handschin (*1973) zum Full Professor der Medizinischen Fakultät am Biozentrum der Universität Basel befördert, rückwirkend auf den 1. August 2015. Als Associate Professor für Pharmakologie erforscht er seit 2009 Vorgänge im Muskel auf Molekülebene. Dabei untersucht er die molekulare Auf- und Abbauprozesse im trainierten und im kranken Muskel sowie die Ursachen für die Entstehung von Muskelerkrankungen.
Freigabe einer Professur für Wahrscheinlichkeitstheorie

Zudem genehmigte der Universitätsrat die Freigabe einer Professur für Wahrscheinlichkeitstheorie im Departement Mathematik und Informatik an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Mit dieser Professur im Fachbereich Mathematik ist der Aufbau eines neuen Forschungsschwerpunkts «Stochastik» geplant, der als Zentrum über die Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät hinaus wirken soll.

Regelung der Nebentätigkeiten

Der Universitätsrat hat weiter von der Erhebung der Nebentätigkeiten und der Interessenbindungen der Kader der Universität Basel im Jahr 2014 Kenntnis genommen. Die bisherige Regelung in der Ordnung über die Nebentätigkeiten wird beibehalten. Diese sieht unter anderem vor, dass öffentliche Ämter und Mandate in Führungsgremien des Kaders der Universität aus Gründen der Transparenz zu veröffentlichen sind.

Quelle

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