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Deutsch-französisches Projekt startet grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Kommunaler Klimaschutz: „Energiewende“ trifft auf „Transition Energétique“

Projekt TANDEM soll Klimapartnerschaften initiieren. Vorbereitende Vergleichsanalyse abgeschlossen.

Deutsche und französische Kommunen wollen die lokale Energiewende zusammen vorantreiben. In dem Kooperationsprojekt TANDEM planen sie künftig gemeinsame Klimapartnerschaften. Im November haben erste Städte und Gemeinden binationale Aktivitäten gestartet. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg organisiert mit den Städtenetzwerken Klima-Bündnis und Energy Cities die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, finanziert wird sie vom Umweltbundesamt und der französischen Energieagentur ADEME.

Eine vorbereitende Vergleichsanalyse für das Projekt wurde von der Landesenergieagentur KEA kürzlich abgeschlossen und auf einem Treffen in Straßburg vorgestellt. An TANDEM nehmen Kommunen aus allen Teilen Deutschlands und Frankreichs teil, ein großer Anteil kommt bislang aus den grenznahen Regionen.

Städte und Gemeinden können auch jetzt noch bei dem Vorhaben mitmachen. Ansprechpartner für alle Kommunen sind die drei Projektpartner KEA, Klima-Bündnis und Energy Cities. Die vorbereitende Vergleichsanalyse zu den unterschiedlichen Bedingungen in den beiden EU-Staaten steht auf der KEA-Internetseite zum Download in deutscher und französischer Sprache bereit: www.kea-bw.de, Rubrik Angebot für Kommunen.

Die zeitgleiche Umsetzung der Transition Energétique links und der Energiewende rechts des Rheins ist stark auf eine Dezentralisierung der Energieversorgung ausgerichtet. Beide Staaten streben zudem an, die energiepolitischen Ziele der EU zu erreichen. „Eine enge Kooperation von deutschen und französischen Kommunen verspricht daher größere Erfolge“, sagt KEA-Geschäftsführer Dr. Volker Kienzlen. „Vor diesem Hintergrund haben wir die Idee des Projekts geboren. Mit unseren Partnern setzen wir das jetzt um.“

TANDEM: Synergien nutzen, voneinander profitieren

Für ein besseres Verständnis der Prozesse in beiden Ländern hat die KEA mit den Partnern zuerst Praxis und rechtliche Rahmenbedingungen für die kommunalen Klimaschutzanstrengungen detailliert untersucht. Ende September legte die Landesenergieagentur eine über 50 Seiten umfassende vergleichende Analyse vor. Das Ergebnis: Die unabhängig voneinander entwickelten deutschen Klimaschutzkonzepte (KSK) und der französische Plan Climat-Energie Territoriaux (PCET) weisen große Ähnlichkeiten auf. Beide verfolgen das Ziel, die Aktivitäten besser zu strukturieren und effizient umzusetzen. In vielen Punkten lassen sie sich vergleichen, vor allem wenn es um die CO2-Reduktionsziele, die Bestandsaufnahme und die Definition konkreter Maßnahmen geht.

Es gibt aber auch deutliche Unterschiede. Auf der französischen Seite etwa sind Klimaschutzkonzepte bei Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern obligatorisch und werden nicht finanziell gefördert. Auf der deutschen Seite ist es umgekehrt; die Konzepte sind freiwillig, dafür werden sie finanziell unterstützt. In Frankreich befindet sich der Strom- und Wärmemarkt in den Händen von wenigen spezialisierten nationalen Konzernen, die Zahl der Stadtwerke lässt sich an einer Hand abzählen. In Gegensatz dazu bestimmen in Deutschland beinahe tausend kommunale Versorgungsunternehmen das Bild. Hinzu kommen immer mehr Bürgerenergiegenossenschaften.

Kommunen bekommen praktische Hilfestellungen

Die Analyse ist die Grundlage für die grenzüberschreitenden Projekte. Künftig sollen Vorhaben zwischen deutschen und französischen Kommunen sowie lokalen Wohnungsbauträgern, Stadtwerken, Energiegenossenschaften und Unternehmen gestartet werden. Möglich sind Projekte mit zwei bis sechs Partnern, etwa über bestehende Städtepartnerschaften und Kontakte. Kooperieren können Kommunen nicht nur aus Elsass/Baden-Württemberg und Lothringen/Saarland/Rheinland-Pfalz sondern aus ganz Deutschland und Frankreich. Die drei beteiligten Institutionen KEA, Klima-Bündnis und Energy Cities unterstützen durch Beratung, Tipps zu Förderprogrammen und Informationen über Finanzierungsmechanismen.

Das Projekt „TANDEM: Deutsch-französische Klimapartnerschaften für die lokale Energiewende“ verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll die Erweiterung der kommunalen deutsch-französischen Zusammenarbeit auf dem bisher vernachlässigten Feld des Klimaschutzes verstärkt werden. Dazu zählen insbesondere die Intensivierung des grenzüberschreitenden Austauschs zwischen kommunalen Akteuren und der Anstoß gemeinsamer Projekte geplant.

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