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Genuss außer Haus – ohne Reste

Rund 1,9 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in der Gastronomie, in Großküchen und bei Veranstaltungen mit Catering pro Jahr im Abfall. Etwa die Hälfte davon entsteht in Gaststätten und Restaurants. Ein Teil der Lebensmittel wird gar nicht erst von Gästen bestellt, ein weiterer bleibt auf Buffettischen und Tellern liegen. Wie Gäste daran etwas ändern können, verrät die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Nach kleineren Portionen fragen

Wer nur wenig Hunger hat, fragt in der Kantine oder im Restaurant nach einer kleineren Portion. Die meisten Küchen sind darauf vorbereitet. Das Gute daran: Was in der Küche übrig bleibt, kann dort weiterverwendet werden.

Beste-Reste-Box mitnehmen

Wer den eigenen Hunger überschätzt hat, sollte nach Möglichkeit Übriggebliebenes einpacken und nach Hause mitnehmen. Einfach nach einer Beste-Reste-Box fragen oder die Reste einpacken lassen. Zu Hause wird so ein Snack oder eine Vorspeise für den nächsten Tag daraus. Das sollte niemanden in Verlegenheit bringen: Das Essen ist bezahlt und wer es mitnimmt, sorgt dafür, dass wertvolle Lebensmittel nicht verschwendet werden – und macht gleichzeitig dem Koch ein schönes Kompliment.

Der Umgang mit den Resten

Grundsätzlich gilt für Beste-Reste-Boxen: Übriggebliebenes sollte schnell in einem verschlossenen Behälter in den Kühlschrank. Das Mitgebrachte isst man möglichst bald auf. Ein Pizzarest wird mit Tomaten und etwas Käse belegt in der beschichteten Pfanne knusprig. Wer das Essen gut durcherhitzt, beugt Keimen vor. Das ist vor allem bei leicht Verderblichem wie Fleisch sinnvoll. Nicht geeignet für die Reste-Box sind Lebensmittel mit rohem Fisch wie Sushi oder mit ungekochtem Ei wie Tiramisu. Sie sind anfällig für Bakterien wie Salmonellen, sollten daher schnell verzehrt und nicht im Warmen stehen oder transportiert werden.

Aktion „Restlos genießen“

Um die Beste-Reste-Box bekannt zu machen, startet am 10. März 2015 im Hamburger Landhaus Scherrer die Aktion „Restlos genießen“. Sie möchte Gastronomiebetriebe animieren, ihren Gästen das Einpacken der Reste aktiv anzubieten – für den zweiten Hunger zu Hause. Eigens hierfür werden bundesweit insgesamt 15.000 kompostierbare „Beste-Reste-Boxen“ verteilt. Betriebe, die an der Aktion kostenfrei teilnehmen möchten, schicken bitte eine E-Mail mit dem Betreff ‘Teilnahme Restlos genießen‘ und den Kontaktdaten mit Versandanschrift an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. „Restlos genießen“ ist eine Gemeinschaftsaktion von Greentable, dem Infoportal für nachhaltige Gastronomieangebote, und der Initiative Zu gut für die Tonne!.

Initiative Zu gut für die Tonne!
Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Pro Person und Jahr sind das rund 82 Kilogramm Lebensmittelabfall. Rund zwei Drittel davon wären vermeidbar. Wie sich Lebensmittelabfälle reduzieren lassen, zeigt die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Akteure aus Industrie, Handel, Gastronomie und Landwirtschaft sowie Verbraucherverbände, Kirchen und NGOs unterstützen die Initiative. Unter www.zugutfuerdietonne.de finden sich Tipps zu Lebensmittellagerung und -haltbarkeit, Fakten zur Lebensmittelverschwendung sowie Rezepte für beste Reste.

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