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Zum G7-Gipfel: Städtisches Grün mildert Folgen des Klimawandels

Diesen Donnerstag und Freitag kommen im japanischen Shima die Staatschefs der G7 zusammen. Dabei steht auch der Klimawandel auf der Agenda. Gerade in Städten werden dessen Folgen immer stärker spürbar. Städtische Grünanlagen können einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung des Stadtklimas leisten.

„Mit dem Klimaabkommen von Paris wurden wichtige Weichen zum Klimaschutz gestellt, nun gilt es Maßnahmen zu ergreifen, um die Folgen des Klimawandels abzumildern. Städtisches Grün kann dazu beitragen, die Städte klimasicherer zu machen, denn die Stadtbevölkerung ist vom Klimawandel besonders betroffen und die technischen Möglichkeiten CO2 einzusparen sind besonders begrenzt“, so August Forster, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL).

„Hier sind fachgerecht angelegte und gepflegte Grünanlagen gefragt, denn diese haben immense positive Auswirkungen auf das Stadtklima gerade angesichts dauerhaft steigender Temperaturen und erhöhen zudem Lebensqualität, Wohlbefinden, Gesundheit und das soziale Miteinander“, ergänzt Eiko Leitsch, BGL-Vizepräsident und Vorsitzender des Ausschuss Stadtentwicklung.

Städtisches Grün als natürlicher Filter

Städtisches Grün produziert als grüne Lunge Sauerstoff und minimiert die Feinstaub- und Schadstoffbelastung in der Luft. So filtert beispielsweise eine einzige Buche die Jahresemission eines PKW mit einer jährlichen Fahrleistung von 20.000 km. Klug angelegt können Grünflächen als Kaltluftschneisen kühle Luft aus dem Umland in die Städte befördern. Grünflächen, in denen Wasser versickern kann, können zudem vor Überflutungen durch Starkregen schützen. Begrünte Dächer und Fassaden können die Energie, die für Klimaanlagen verbraucht wird, um etwa 20 Prozent reduzieren.

BGL bringt „Grün in die Stadt“

Der BGL und seine Landesverbände engagieren sich mit der Initiative „Grün in die Stadt“ (www.gruen-in-die-stadt.de) für mehr städtisches Grün und transportieren dessen vielen Vorteile in die Bevölkerung. Die gleichnamige bundesweite Informationstour verwandelt mit einem temporären „Pop-Up-Park“ bis zum 21. Juni 2016 zwölf zentrale deutsche Plätze in grüne Stadt-oasen und macht diese Vorteile so direkt erlebbar. Die Tour wurde am 3. Mai durch Bundesumweltministerin Hendricks in Berlin gestartet und als „Ausgezeichneter Beitrag der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ prämiert.

Folgende Stationen stehen noch an:
26. Mai  Hamburg
31. Mai  Bremen
03. Juni  Frankfurt am Main
07. Juni  Essen
09. Juni  Saarbrücken
13. Juni  Heilbronn
21. Juni  München

„Grün in die Stadt“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Garten-, Land-schafts- und Sportplatzbau e. V. Die Initiative bündelt Informationen zu vielen positiven Aspekten städtischen Grüns und dient zugleich als Plattform für Dialog und Austausch mit allen Interessierten: Grün in der Stadt.

Tags: Natur

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