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Energie und Umwelt - Abseites vom Hochrhein . . .

Umweltverbandsklagen: Das richtige Maß finden

Das Klagerecht für Umweltverbände erhitzt seit Jahren die Gemüter. Genehmigungsverfahren für große Infrastrukturvorhaben und Industrieinvestitionen werden zunehmend durch Verbandsklagen verzögert oder komplett verhindert. Beispiele sind Klagen gegen die für die Schifffahrt notwendigen Vertiefungen von Elbe und Weser, gegen neue Höchstspannungsleitungen oder gegen Investitionen in Kohlekraftwerke. Nach Auffassung der Europäischen Union soll die Einhaltung umweltschützender Vorschriften in Deutschland künftig noch umfassender eingefordert werden können, als dies bisher der Fall ist.

Unterschiedliches Verständnis von Klagerechten in Europa

Der mangelhafte Vollzug von Umweltvorschriften in osteuropäischen Staaten war der Grund für die Einführung großzügiger Klagerechte: In Europa wird jedem Einzelnen ein weiter Zugang zu den Gerichten gewährt, wenn es um den Schutz der Umwelt geht. Ohne den Nachweis einer eigenen Betroffenheit kann jeder Klage erheben und beanstanden, dass Umweltvorschriften missachtet worden seien. Dies übernehmen in der Praxis vor allem die Umweltverbände. In Deutschland dagegen existiert traditionell ein Verwaltungsprozessrecht, das nur den direkt Betroffenen ein Klagerecht gibt, den Gerichten dann aber eine umfassende Prüfung der Rechtmäßigkeit der Verwaltungsentscheidung auferlegt. Deshalb fällt es dem deutschen Gesetzgeber grundsätzlich schwer, Klagemöglichkeiten unabhängig von einer Betroffenheit zu gewähren und damit die europäischen Vorgaben ordnungsgemäß umzusetzen.

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Genuss außer Haus – ohne Reste

Rund 1,9 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in der Gastronomie, in Großküchen und bei Veranstaltungen mit Catering pro Jahr im Abfall. Etwa die Hälfte davon entsteht in Gaststätten und Restaurants. Ein Teil der Lebensmittel wird gar nicht erst von Gästen bestellt, ein weiterer bleibt auf Buffettischen und Tellern liegen. Wie Gäste daran etwas ändern können, verrät die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

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Neue Studie: Ohne Power-to-Gas wird es teurer

Ausbau senkt Kosten der Volkswirtschaft um viele Milliarden Euro

Investitionen in die Technologie können sich in wenigen Jahren amortisieren. Präsentation der Forschungsergebnisse auf der „Energy Storage Europe“ vom 9. bis 11. März.

Durch den kommerziellen Einsatz der Technologie Power-to-Gas sind die Klimaschutzziele der Bundesregierung kostengünstiger zu erreichen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE. Die Freiburger Forscher kommen in ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass bei einer weitgehenden Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen die jährlichen Gesamtkosten des deutschen Energiesystems um einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag pro Jahr niedriger ausfallen, wird die Speichertechnologie künftig entsprechend ausgebaut. Grundlage der Studie ist das derzeit umfassendste Simulationsmodell für eine kostenoptimierte, nachhaltige Energieversorgung in Deutschland – für die aktuelle Analyse wurde es weiter differenziert. Auftraggeber der im März 2015 veröffentlichten Studie ist die ETOGAS GmbH. Die Ergebnisse: www.etogas.com.

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Batterien für Elektroautos: Industrielle Produktion in Deutschland rückt näher

ZSW stellt automobiltaugliche Lithium-Ionen-Zellen seriennah mit neuer Forschungsplattform her

Im industriellen Maßstab automobiltaugliche Lithium-Ionen-Batterien herzustellen – das könnte bald auch in Deutschland möglich sein. Ein großer Schritt in diese Richtung ist jetzt dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gelungen. Auf einer im Dezember fertig gestellten Forschungsproduktionslinie in Ulm hat das Institut als Erster hierzulande seriennah Lithium-Ionen-Zellen für Plug-in-Hybridautos produziert. 

„Das ist ein großer Erfolg, sowohl für die Forschung und Wirtschaft als auch für die Politik, die Deutschland zum Leitanbieter für die Elektromobilität entwickeln will“, sagt Prof. Werner Tillmetz, ZSW-Vorstand und Leiter des Geschäftsbereichs Elektrochemische Energietechnologien. „In unserem Land wettbewerbsfähige Batterien für Elektroautos zu produzieren, wird möglich.“

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