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Energie und Umwelt - Abseites vom Hochrhein . . .

Gezüchtete Wildkatze ©Four Paw

VIER PFOTEN schlägt Alarm: Großkatzenzucht boomt in Südafrika

Hamburg – Bisher unveröffentlichte, schockierende Bilder, welche der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN zugespielt wurden, zeigen die Realität der grausamen Großkatzenzucht in Südafrika. Das Bildmaterial bekräftigt die Einschätzung von VIER PFOTEN, dass landesweit mindestens 12.000 Löwen und eine unbekannte Anzahl an Tigern in Gefangenschaft gezüchtet werden. Südafrika war im vergangenen Jahrzehnt der weltweit größte Exporteur von Großkatzen und ihren Körperteilen. Tausende Tiere wurden nach China, Vietnam, Laos und Thailand verkauft. Der globale kommerzielle Großkatzenhandel beschränkt sich nicht auf eine Spezies, sondern gefährdet alle Arten von Großkatzen. Für VIER PFOTEN steht fest, dass sich ein Ende der Ausbeutung von Großkatzen in Südafrika positiv auf den weltweiten Schutz dieser Tiere auswirken würde. Die globale Tierschutzstiftung fordert international ein Ende des Wildtierhandels mit Großkatzen.

Neues Videomaterial zeigt unzählige Tiger in dreckigen, überfüllten Käfigen. Diese grausame Haltung hindert die Tiere daran, natürliches Verhalten auszuleben und erhöht das Risiko von Zoonosen. „Das Bildmaterial beweist, dass Tiger in Südafrika intensiv für kommerzielle Zwecke gezüchtet werden. Südafrika hat bereits einen wichtigen Schritt gemacht und angekündigt, die kommerzielle Zucht sowie den Export von Löwen in Gefangenschaft und ihren Körperteilen zu verbieten. Doch erst, wenn diese Regelungen gesetzlich verankert und streng umgesetzt werden, können wir die Löwenzucht in Gefangenschaft beenden und den Teufelskreis der Ausbeutung endgültig durchbrechen. Dafür ist es wichtig, dass auch Tiger und andere Großkatzenarten von dem Verbot berücksichtigt werden“, sagt Fiona Miles, Direktorin von VIER PFOTEN Südafrika.

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 Der chemische Prozess wird mit Sonnenenergie angetrieben. © ETH Zürich / Alessandro Della Bella

Flugzeugtreibstoff aus Sonnenlicht und Luft

Wissenschaftler der ETH Zürich haben eine Anlage gebaut, mit der sich aus Sonnenlicht und Luft CO2-neutrale Treibstoffe herstellen lassen. Das nächste Ziel ist, die Technologie auf industriellen Maßstab zu bringen und Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. In der Fachzeitschrift „Nature“ beschreiben Forscher aus Zürich und Potsdam die Funktionsweise des Solarreaktors und schlagen ein politisches Rahmenwerk vor, das Anreize für die verstärkte Produktion von „solarem Kerosin“ setzt. 

CO2-neutrale Treibstoffe sind für eine nachhaltigere Luft- und Schifffahrt von zentraler Bedeutung. Mit der Zürcher Anlage lassen sich synthetische flüssige Treibstoffe herstellen, die bei der Verbrennung nur so viel CO2 freisetzen, wie zuvor der Luft entnommen wurde. CO2 und Wasser werden direkt aus der Umgebungsluft abgeschieden und mit Solarenergie aufgespalten. Das Produkt ist Syngas, eine Mischung aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid, die anschließend zu Kerosin, Methanol oder anderen Kohlenwasserstoffen verarbeitet wird.

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Einfach den QR-Code scannen und wissen woher die Kleidung kommt ©know your stuff

Fehlende Informationen halten viele Deutsche davon ab, nachhaltige Kleidung zu kaufen

Weltweit achten etwa 66 Prozent der Menschen auf Nachhaltigkeit bei ihrem Einkauf im Einzelhandel[1]. In Deutschland achtet zudem jede:r Siebte auf die Umwelt- und Sozialverträglichkeit beim Bekleidungskauf[2] Dennoch fehlt vielen Kund:innen ein fundiertes Wissen über die Nachhaltigkeit von Produkten – vor allem am Point of Sale. Modeunternehmen, die hier direkt mit ihren Kund:innen kommunizieren können, haben schon jetzt, aber auch in Zukunft, einen klaren Vorteil. Eine einfache Lösung, wie die Nachhaltigkeit von Produkten direkt im Laden oder Online-Shop kommuniziert werden kann, ist know your stuff. Mit einem speziell für das Kleidungsstück konzipierten QR-Code können in wenigen Sekunden alle Infos zu den vier Bereichen Fasern, Garn, Stoff und Konfektion (Schneidern und Nähen) sowie der Lieferkette abgerufen werden. Dies vereinfacht die Informationssuche bei Käufer:innen und bietet Unternehmen den Vorteil die eigenen Nachhaltigkeitsaspekte am Verkaufspunkt zu erzählen. Weitere Informationen unter www.knowyourstuff.de

Mit dem Ziel Licht in die Blackbox der Modeindustrie zu bringen, haben Verena Keller und Caspar Flockenhaus im März 2020 know your stuff gegründet. Daraus entstanden ist ein ebenso einfaches wie detailliertes Rechercheinstrument für Kund:innen und gleichzeitig ein zukunftsorientiertes Kommunikationstool für Marken. „Mit know your stuff haben wir es realisiert, Transparenz zu schaffen, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht“, so Verena Keller. „Durch transparente Produktions- und Lieferketten wird das Vertrauen zwischen Marke und Konsument:innen gestärkt und Nachhaltigkeit für alle erlebbar gemacht.“ Neben einer verstärkten Kundenbindung wird außerdem das Bewusstsein für umweltfreundliche und nachhaltige Produktionsverfahren bei den Verbraucher:innen erhöht. Aus diesem Grund ist es know your stuff besonders wichtig, dass alle Schritte der Produktion und Lieferung möglichst genau einsehbar sind: von den Fasern über Garn und Stoff bis hin zur Herstellung. Durch das Scannen des individuell erstellten QR-Codes können Konsument:innen (ohne Anmeldung und App) einfach in Erfahrung bringen, ob eine Marke bzw. ein Produkt nachhaltig produziert wurde. Im Fokus standen dabei die Nutzer:innen, welche ohne aufwendige Anmeldeverfahren unkompliziert auf die Informationen zugreifen können.

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Tobias Krutemeier

CeresAward 2021: Blühwiesen-Netzwerker und Bienenfreund

Wird Tobias Krutemeier aus Löhne Landwirt des 2021Jahres 2021?

Wer wird Landwirtin oder Landwirt des Jahres 2021? Am 9. November ist es so weit: Im Rahmen der Galaveranstaltung „Nacht der Landwirtschaft“ vergibt agrarheute, die führende Informationsquelle zur deutschen Landwirtschaft aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, in Berlin diese hohe Auszeichnung. 30 Landwirtinnen und Landwirte stehen in 10 Kategorien im Finale des CeresAward. Einer davon ist Tobias Krutemeier aus Löhne. Das Jurorenteam hat ihn jüngst auf seinem Hof besucht und beurteilt.

Eigentlich betreibt Junglandwirt Tobias Krutemeier aus Löhne in Westfalen einen Schweinemastbetrieb mit Futterbau. Doch eines Tages hatte er beschlossen, zusätzlich etwas für die Artenvielfalt zu tun. Das Projekt Feldwerk war geboren. In einem Netzwerk mit gut einem Dutzend weiteren Landwirten bietet Krutemeier über eine Online-Plattform an, gegen ein kleines Entgelt in verschiedenen Regionen Deutschlands Blumenwiesen anzusäen. Dabei geht es ihm darum, „unsere wichtigsten Ressourcen, den Boden und die Natur, für weitere Generationen zu erhalten“, betont er und wirbt mit dem Slogan „Sei ein Held, bestell ein Feld!“. Über 70.000 Quadratmeter Blühflächen sind so bereits entstanden. Weitere Kooperationspartner stellen Dienstleistungen wie Bienenpatenschaften und insektenfreundliche Gartengestaltung bereit. Und das Netzwerk wächst beständig.

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rakete sceene
Aug 09, 2017 20712

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