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Bild: ISUV

Keine Empathie für Menschen in einer Lebenskrise

Urteil des Bundesfianzhofs: drakonische Argumentation

Das Urteil trifft die Mittelschicht, die schon durch eine Scheidung oft massiv Statuseinbußen hinnehmen muss. Scheidung ist eine materielle und emotionale Angelegenheit. Das Gericht lässt nur materielle Aspekte gelten. Nicht berücksichtigt wird, dass Scheidungskosten notwendig sind, weil ein rechtlicher Rahmen vorgegeben ist: Anwaltszwang, Gerichtszwang. Dieses Urteil und die entsprechende gesetzliche Regelung beweist wenig Feingefühl.

Scheidungskosten sind nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 18.5.2017, VI R 9/16, veröffentlicht am 16.8. 2016 keine außergewöhnliche Belastung somit nicht mehr von der Steuer abziehbar. Grundlage für die Änderung der Rechtsprechung ist eine Regelung aus dem Jahre 2013. Danach können Prozesskosten grundsätzlich nicht steuerlich geltend gemacht werden. „Dieses Urteil mag rechtspositivistisch rechtens sein, die drakonische Argumentation des BFH beweist wenig Empathie für die besondere Situation von Menschen in der Trennungssituation“, kritisiert ISUV-Pressesprecher Josef Linsler.

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© AMSEL e.V. Phil Hubbe

Stehen Sie hier richtig?

AMSEL weist auf die Bedeutung von Behindertenparkplätzen hin und sensibilisiert Falschparker

Ein Behindertenparkplatz stellt eine Parkerleichterung für behinderte Menschen dar. Doch nicht selten kommt es vor, dass diese mit Rollstuhlsymbol gekennzeichneten Parkplätze von gesunden Autofahrern belegt sind. AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V., hat eine regenfeste Postkarte entwickelt, die auf die Bedeutung von Behindertenparkplätzen hinweist und zu mehr Rücksicht und Sensibilität für die Situation behinderter Menschen aufruft. Ab sofort im AMSEL-Online-Shop auf www.amsel.de/shop erhältlich.

Sensibilisieren statt kritisieren ist dabei das Motto. Nach diesem Prinzip ist auch die Vorderseite der Karte im DIN A6-Format gestaltet worden. Eine Karikatur des renommierten und selbst an Multipler Sklerose erkrankten Cartoonisten Phil Hubbe möchte auf humorvolle Art Verständnis für Menschen mit Behinderung wecken. Verständnis für Menschen, die aufgrund von körperlichen Einschränkungen auf Behindertenparkplätze angewiesen sind.

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Ehemaliger HABO-Sprecher kehrt in die Kirche zurück

Konstanz. Der ehemalige Sprecher der Humanistischen Alternative Bodensee (HABO), Dennis Riehle, ist in die evangelische Kirche zurückgekehrt. Zu seinem Wiedereintritt wurde er in seiner Heimatgemeinde in Litzelstetten im Rahmen eines Gottesdienstes begrüßt. Der 32-Jährige hatte 2012 die Kirche verlassen und anschließend den Zusammenschluss säkular orientierter Menschen gegründet, der sich unter anderem für kirchenkritische Beiträge im Veranstaltungsprogramm des Konstanzer Konziljubiläums stark machte. Den Wiedereintritt begründet Riehle mit den Erfahrungen in der atheistischen Szene, die ihn in den letzten Jahren geprägt hätten.

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„Kirche wird sich verändern“

Erzbischof Burger setzt neue Diözesane Leitlinien in Kraft

Freiburg (pef). Die Erzdiözese Freiburg will sich an der Zukunft ausrichten und sich den gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen stellen: Erzbischof Stephan Burger hat dazu am Donnerstag (29. Juni) neue Diözesane Leitlinien (DLL) in Kraft gesetzt. Sie beschreiben die Entwicklungsmöglichkeiten für die nächsten zehn Jahre, benennen den Grundauftrag und verdeutlichen Grundhaltung und Werte im Erzbistum Freiburg. „Die Leitlinien wollen einen Rahmen aufzeigen, der eine Zukunftsentwicklung möglich macht“, sagte Erzbischof Burger im Festgottesdienst zur Einführung der Diözesanen Leitlinien am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus im Freiburger Münster. Dabei sind die DLL nicht als ein umfassendes Handbuch der pastoralen Arbeit zu verstehen, sondern als ein Leitungs- und Führungsinstrument für eine verstärkte Reflexion des kirchlichen Handelns.

„Fragen der heutigen Zeit beantworten“

Im Vorwort der DLL beschreibt Burger selbst, warum das Erzbistum Freiburg die Pastoralen Leitlinien aus dem Jahr 2005 weiterentwickelt hat: „Wir verschließen die Augen nicht vor der zuweilen auch schmerzlichen Wirklichkeit, der wir uns zu stellen haben.“ Er begreift die Realität als Zeichen der Zeit, die im Licht des Evangeliums gedeutet werden müsse: „Wie die Zukunft aussehen wird, wissen wir heute noch nicht. Gewiss ist nur, dass sich die Kirche verändern wird.“

Erzbischof Burger ist überzeugt, dass es einer neuen Weichenstellung bedarf, wenn die Kirche auf die Fragen der heutigen Zeit Antworten finden will, die am Evangelium Maß nehmen: „Wir sind gehalten, unseren Beitrag einzubringen. Verstehen wir unseren Beitrag als geistlichen Weg, so werden sich neue Perspektiven eröffnen, wie wir als Kirche unsere Sendung leben können.“

Mehrmonatiger Beratungsprozess

Die Diözesanen Leitlinien sind das Ergebnis eines zweijährigen Beratungsprozesses im Erzbistum Freiburg. Der erste Entwurf war auf Basis der Gesprächsprozesse im Erzbistum Freiburg (Diözesanversammlung Freiburg 2013 und Karlsruhe 2014) und in Deutschland („Im Heute glauben“ 2011 - 2015) erarbeitet und im Oktober 2016 zur Diskussion gestellt worden. Zahlreiche Rückmeldungen aus der ganzen Erzdiözese Freiburg führten zu einem zweiten Anhörungsentwurf. Dieser wurde am 1. April von den diözesanen Räten und der Kirchensteuervertretung in einer gemeinsamen Sitzung diskutiert. Die Beratungen ergaben weitere Verbesserungsvorschläge, die Eingang in die finale Fassung fanden.

Erzbischof Burger dankt allen, die an der Entwicklung der Diözesanen Leitlinien mitgewirkt haben: „Mit welchem Engagement dies geschah, ist für mich sehr ermutigend, denn darin wird deutlich: Nach wie vor ist vielen die Zukunft unserer Kirche ein großes Herzensanliegen. Dies ist für uns alle ein Grund, auf den Geist der Kraft, der Liebe und Besonnenheit zu vertrauen!“

Herausforderungen und Optionen

Die Diözesanen Leitlinien gehen der Kernfrage nach, was es bedeutet, heute als Christin oder Christ an Gott zu glauben. Sie zeigen auf, dass bei der Suche nach zukunftsfähigen Antworten angesichts der gesellschaftlichen und kirchlichen Situation unserer Zeit drei große Herausforderungen erkennbar geworden sind:

Wie können wir unsere Beziehung zu Gott so leben, dass sie uns trägt und auch bei anderen die Frage nach Gott weckt?
Wie können wir in der Vielfalt, die unsere Gegenwart ausmacht, in der Nachfolge Jesu leben?
Wie können wir entschieden und profiliert dazu beitragen, dass das Evangelium unsere Gesellschaft inspiriert?

14 Prinzipien und 21 Konkretionen

Zu diesen Fragen wurden in den Diözesanen Leitlinien Prinzipien und Konkretionen ausgearbeitet. 14 Prinzipien sollen Grundlage für alle Entscheidungen sein. In 21 Konkretionen werden Schwerpunktsetzungen genannt, die sowohl mit Abschiedsprozessen als auch mit Neuaufbrüchen verbunden sind. Das Leitwort „Christus und den Menschen nah“ zeigt, dass das Evangelium Richtschnur allen Handelns ist.

Die Diözesanen Leitlinien sind Rahmen für den Einsatz aller, die in der Erzdiözese ehrenamtlich oder hauptberuflich im pastoralen und caritativen Dienst, in der Bildungsarbeit, in der Beratung oder in der Verwaltung tätig sind. Sie zeigen die Zielrichtung an und lassen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens Freiraum für Entscheidungen und Ausgestaltungen, die der jeweiligen Situation angemessen sind. Details vor Ort möchte Erzbischof Burger ausdrücklich nicht regeln, sondern Raum für vielfältiges eigenes Engagement schaffen.

Die Diözesanen Leitlinien können hier heruntergeladen werden: www.ebfr.de/DLL

Neuer ISUV- Bundesvorstand – Schwerpunkte der Verbandsarbeit

Jan 09, 2018
Begleitung in der Lebenskrise
Der neue Vorsitzende des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV) ist Rechtsanwalt Klaus Zimmer (Freiburg), Fachanwalt für Familienrecht und Mediator. Seine Stellvertreter sind Günter…

72 Prozent der Deutschen fürchten Wetter-Extreme

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München, 26. Januar 2018 – Die Bundesbürger fürchten sich vor extremen Wetter-Ereignissen und drängen darauf, die kritischen Folgen mit Umwelt-City-Projekten einzugrenzen (72 Prozent). Insbesondere…

Next Kraftwerke verzeichnet starkes Portfoliowachstum in 2017

Jan 10, 2018
BU: Rund vier Gigawatt aus dem Virtuellen Kraftwerk Next Pool vermarkten die Stromhändler von Next Kraftwerke europaweit über den hauseigenen Trading Floor.
Das Virtuelle Kraftwerk Next Pool ist im Jahr 2017 insgesamt um 1,35 Gigawatt (GW) auf vier Gigawatt gewachsen. Dies ist eine Zunahme um 50 Prozent gegenüber dem Portfolio am Jahresende 2016. Damit…

Kältehilfe für Obdachlose

Jan 16, 2018
Ulrich Müller von der Deutschen Kleiderstiftung
Kleiderstiftung sammelt Kleidung, Schlafsäcke und Schuhe Helmstedt - Mehr als 50.000 Menschen leben auf der Straße. Sie können sich in der Regel keine guterhaltene und wärmende Kleidung leisten.…

Mehr Busse zwischen Basel und Lörrach?

Jan 29, 2018
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Baden-Württemberg stellt an politischem Spitzentreffen eine Taktverdichtung zwischen Basel und Lörrach in Aussicht (Linie S6) Der Vertreter des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg,…

Sternsinger zu Gast bei Landrat Dr. Martin Kistler

Jan 05, 2018
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Die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde Liebfrauen Waldshut haben am 04.01.2018 Landrat Dr. Martin Kistler einen Besuch abgestattet. An den beiden Haupteingangstüren des Landratsamtes brachten…

Bonndorfer Löwe - Kleinkunstpreis - 6 Liedermacher

Jan 10, 2018
20. Januar 2017, Folktreff Bonndorf – Foyer der Stadthalle, 19.30 Uhr (eine Stunde früher als sonst): Kleinkunstpreis Bonndorfer Löwe, Kategorie Singer/ Songwriter. Es treten auf in dieser Reihenfolge: Roger Stein, Stefan Johansson, Jürgen Ferber, Andy Houscheid, Johna und Fee Badenius. Die Künstler sind zum Teil schon mehrfach, teils vielfach ausgezeichnet, alle jedoch Meister ihres Fachs..
Bonndorf - Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für den zweiten Bonndorfer Löwen, der am 20. Januar in der Bonndorfer Stadthalle ausgerichtet wird. Der Folktreff hat den Kleinkunstpreis 2016…

DIE JUNGEN UNTERNEHMER wählen Paolo Anania

Jan 04, 2018
Vorschlag für die Bildunterschrift: Der neue Regionalvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER in Niederrhein Paolo Anania. ©DIE JUNGEN UNTERNEHMER/Detlef Ilgner
Paolo Anania: Digitalisierung wird bei uns ganz oben auf der Agenda stehen DIE JUNGEN UNTERNEHMER im Regionalkreis Niederrhein haben den Düsseldorfer Unternehmer Paolo Anania zum neuen…

„Das Glücksgefühl fließt in die Musik“

Feb 06, 2018
Albert Würsch, 44, aufgewachsen in Guatemala und der Schweiz,  ist der Kopf der Band „Al-Berto & The Fried Bikinis“. Der Elektrotechnik Ingenieur ist jeweils ein halbes Jahr auf Reisen, zum Surfen oder zum Bouldern. Dort am rauschenden Meer oder in spannender Höhe mit bester Aussicht entsteht seine Musik, die nichts anderes ist, als die Wiedergabe des jeweiligen Glücksmoments.
Interview mit mit dem Guatemala-Schweizer Albert Würsch von „Al-Berto & The Fried Bikinis“ anlasslich des Folktreff Bonndorf Beim Folktreff spielt am 23. Februar eine Band namens „Al-Berto & The…

Verkehrsfreigabe der Albtalstrecke mittelfristig geplant

Jan 25, 2018
Adrian Probst, BM St. Blasien, Stefan Kaiser, BM Albbruck, Carsten Quednow,  BM Görwihl, Dominik Schulze, Mitarbeiter Büro Schwarzelühr-Sutter MdB, Ministerialdirektor Professor Lahl, Verkehrsministerium , Daniel Bücheler, BM-Stellvertreter Dachsberg, Reinhold Pix MdL, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Staatssekretär Andre Baumann, Umweltministerium, Felix Schreiner MdB, Sabine Hartmann-Müller MdL, Landrat Dr. Martin Kistler
L 154 im Landkreis Waldshut – Kostenzusage des Landes für die Sanierung Ein guter Tag für den Landkreis Waldshut und seine Bürgerinnen und Bürger: Die Baumaßnahmen im Bereich der Landesstraße L 154…

Ursachen von Knieschmerzen dank neuer MRT-Technologie besser erkennbar

Jan 15, 2018
Mittels einer sogenannten MRT-Spule wird das Kniegelenk im Upright-MRT im Stehen und in Beugehaltungen untersucht. Credit: Medserena AG.
Ursachen von Knieschmerzen lassen sich dank neuer MRT-Technologie besser erkennen Untersuchungen im Beugen und Stehen im innovativen Upright-MRT möglich Köln, Januar 2018 – Immer mehr Experten sind…

Volkskrankheit Burn-out: Mehr Arbeit, als uns guttut

Feb 01, 2018
Stress im Job macht krank!
Immer mehr Menschen leiden unter Burn-out. Oftmals liegt dessen Ursprung im Arbeitsleben begründet. Die Oberbergkliniken beleuchten die Ursachen und zeigen Wege aus der Überlastung auf. Die Zahlen…
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