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Rendezvous mit der Automobilgeschichte

Paul Perher

Bei der ADAC Württemberg Historic in Ulm starten im Mai über 100 Fahrzeugraritäten

Das älteste Fahrzeug 90 Jahre, Autos von über 20 Herstellern, Teams aus neun Ländern: Bei der diesjährigen ADAC Württemberg Historic gibt es einmal mehr ein Rendezvous mit der Automobilgeschichte und viel internationales Flair. Wenn die über 100 Schönheiten am 13. Mai von ihren Fahrern zum Start der Zwei- Tages-Tour gesteuert werden, wartet auf die Teilnehmer rund 500 Kilometer Fahrstrecke rund um die Donaustadt Ulm und auf die Zuschauer jede Menge Sehenswertes.

Jedes der über 100 Fahrzeuge hat seine eigene, spannende Geschichte. So wird beispielsweise der Schweizer Roger Suter (Luzern) einen Aston Martin Le Mans lenken. Der Zwei-Meter-Hüne hat, um genügend Platz in der Fahrzeugrarität zu finden, ganz einfach seinen Fahrersitz ein Stück nach hinten verlegt. „Ein paar Zentimeter helfen mir da schon sehr viel“, sagt der Oldtimerfreund schmunzelnd. Der Wagen hat eine „internationale“ Vita, verzeichnete unter anderem Erfolge bei Rennen in England. Der Eidgenosse („wir sind noch bei jeder Veranstaltung angekommen“) besitzt den Aston Martin seit mehr als zehn Jahren, ist regelmäßig bei Oldtimerveranstaltungen am Start.

Ein weiterer Blickfang bei der 18. Auflage der ADAC Württemberg Historic ist die Corvette C3 von Dr. Jan Lugtenburg. Das Auto, ein Jubiläumsmodell aus dem Jahr 1978 („das fuhr damals, als ich in den USA war, überall umher und sieht auch heute noch klasse aus“), kaufte er vor drei Jahren während einer USA- Reise. „Meine Frau wunderte sich noch, in welch ungewöhnliche Städte wir fuhren“, erinnert er sich, „bis sie merkte, dass ich Termine bei speziellen Händlern hatte“.

Mit einer Corvette C2 wird Paul Perthen („das ist noch ein richtig klassisches Coupé mit toller Formensprache“) am Start stehen. Schon als Zwölfjähriger durfte er einmal auf dem Beifahrersitz mitfahren. „Den genialen V8-Sound habe ich nie mehr vergessen“, sagt der Stuttgarter. Die Suche war ein wenig schwierig, weil die bessere Hälfte von Perthen diverse Farb- und Designvorstellungen hatte. Aber heute steht eine Corvette C2 in silberblau-metallic mit weißen Ledersitzen aus dem Jahr 1964 in der Garage.

Roland Lauer startet in Ulm mit einem Alfa Romeo Giulia Spider Veloce aus dem Baujahr 1964. Wie einmalig das Auto ist, stellte er einst bei der Restauration fest. „Man hatte schon gesehen, dass er sehr gebraucht, war. Aber letztlich musste ich sogar Bodenbleche nachtreiben.“ Nur im Mittelteil ist der Wagen von RolandLauer ein Alfa, denn bereits nach dem Verlassen der Fabrik wurde er von einer Spezialfirma aufwändig umgebaut. Es ist die erste Rallye überhaupt für den Alfa Romeo Giulia Spider Veloce.

Für die Zuschauer eignen sich übrigens insbesondere die Zwischenstopps und die Zielankunft (siehe Infos unten), um mit den Teams ins Gespräch zu kommen. Denn: Geschichten über die Oldtimer der 18. ADAC Württemberg Historic gibt es noch viele.

Info
Starter und Zuschauer dürfen sich bei der 18. ADAC Württemberg Historic unter anderem auf die große Zielankunft auf dem Münsterplatz freuen. Am Samstag, 14. Mai werden die ersten Fahrzeuge ab 17 Uhr direkt am Fuße des Ulmer Wahrzeichens erwartet. Nicht nur die Kulisse in Ulm ist wie gemalt für eine Oldtimer-Ausfahrt. Die Fahrzeuge, teils über 70 Jahre alt, werden am 13. und 14. Mai schwerpunktmäßig im Alb-Donau-Kreis und Oberschwaben zu sehen sein. Die Mischung, Fahrzeuge bis einschließlich Baujahr 1986 sind zugelassen, macht dabei den besonderen Reiz aus. Nach dem DEKRA-Sicherheitscheck am Freitag und dem Start vor dem Maritim-Hotel Ulm (ab 10.30 Uhr) ist beim Gasthaus Lamm in Asch am Nachmittag erster Zwischenstopp. Gegen 16.45 Uhr treffen dann die Oldtimer nach der ersten Tagesetappe wieder am Maritim ein. Am Samstagmorgen folgen nach dem Start (ab 8 Uhr) an selber Stelle die Zwischenstopps im Klosterhof Gutenzell (vormittags), am Riffelhof Burgrieden (mittags) sowie nachmittags bei der Gartenwirtschaft Gerberwiesen in Schwendi.

Tags: Auto

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