Regionalportal und Internetzeitung für Pressemeldungen!

 

Öffentlicher Verkehr - Wer ist hier unsolidarisch?

"Die immer weiter steigenden Ticketpreise sind eine Farce. Menschen werden systematisch von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen." sagt Saskia Spahn, Bundessprecherin von linksjugend ['solid]. Wer sich kein Ticket leisten will oder kann - und das sind sehr viele Menschen in diesem Land - kann sich nur sehr eingeschränkt bewegen. Auch wird offenbar: Armut verpflichtet - zu Stillstand und wenn man der CDU glauben darf, zu Demut. Aber es ist nicht die Schuld der Ticketlosen, dass sie sich kein Ticket leisten wollen/können. "Es ist eine Frage des politischen Willens, allen Menschen Zugang zu Infrastruktur zu gewährleisten." so Carolin Tischner, Bundessprecherin von linkjugend ['solid]. "Die Gesetzgebung kriminalisiert und stigmatisiert Arme und zwingt sie, Geld, das sie nicht haben, für Fahrkarten auszugeben."

In einer Stellungnahme von 16.02.17 schreibt der Generalsekretär der Berliner CDU Stefan Evers, die Kampagne von linksjugend ['solid], die zur Solidarität mit den Menschen aufruft, die sich das Fahrtticket der BVG nicht leisten können, sei "unsolidarisch und asozial." (sic!). Damit wendet sich die CDU mal wieder offen gegen die Menschen, die am wenigsten haben. Von diesen Menschen auch noch Solidarität mit den Verkehrsbetrieben einzufordern, ist an Zynismus kaum zu übertreffen. Die Konsequenz aus Evers Worten würde bedeuten, diejenigen zu bestrafen, die bereits am Existenzminimum leben. Das belegen auch die Zahlen: Nur rund 40% der Menschen, die die Strafzahlung nicht begleichen, können dazu gezwungen werden, ihr letztes Geld für ein wenig Mobilität zu zahlen. Die weitere Konsequenz ist noch viel verheerender. Die übrigen 60%, die nicht zahlen können, werden vor Gericht gestellt und brutal abgeurteilt. So füllte die vorherige CDU-SPD Regierung rund ein Drittel der Berliner JVA Plötzensee, mit Menschen, die ohne Ticket erwischt wurden. Die Absurdität dessen wird in der Folge offensichtlich. Laut JVA-Leiter Plessow kosten diese Inhaftierungen das Land Berlin im Jahr rund 4,2 Millionen Euro. Bei durchschnittlich 135 Betroffenen, sprechen wir also von 133 Euro pro Tag (laut der Berliner Zeitung). Also mehr als das Doppelte der ursprünglichen Forderung; pro Tag wohlgemerkt! Es geht hier also weniger ums Geld, als um eine Disziplinierungsmaßnahme. Fahren ohne Ticket soll auf Gedeih und Verderb den Mief einer Straftat bekommen, damit viele Menschen abgeschreckt werden. Aber sollte es nicht Ziel der Politik sein, allen Menschen den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln zu gewährleisten?
"Wir bleiben weiterhin solidarisch mit den Menschen, die sich kein Ticket leisten können und fordern einen kostenlosen ÖPNV und die Entlassung aller in Ersatzhaft Gefangener." fordert Tischner.

EEG-Umlage sinkt 2018 leicht

Okt 16, 2017
Die EEG-Umlage wird 2018 leicht sinken. Foto: Gyula Gyukli-fotolia
Gestiegener Börsenstrompreis und gefülltes EEG-Konto sind die Gründe für den Rückgang.…

Abtauchen mit „forscher ahoi!“

Mai 18, 2017
Aktuelle Ausgabe von „forscher – Das Magazin für Neugierige“ schickt Kinder auf…

Die Johanniter informieren: Wann wähle ich die 112?

Feb 10, 2017
Johanniter/Tobias Grosser
"Europäischer Tag des Notrufs" am 11. Februar Ob Unfall oder medizinischer Notfall: Um…

Tipps gegen den Herbst-Blues bei Katzen

Okt 12, 2017
Katze | Stubentiger - © DAS_FUTTERHAUS
Beschäftigung für Samtpfoten: Nasses und frostiges Klima lässt selbst die…

4. Rothaus Hochschwarzwälder Blosmusik Feschtival

Aug 25, 2017
©Hochschwarzwald Tourismus GmbH
Mehr als 50 Gruppen und Vereine präsentieren bei 20 Veranstaltungen in der Region…

So entlastet die Politik uns Bürger richtig!

Apr 11, 2017
- Soli streichen, Einkommensteuertarif reformieren Im internationalen Vergleich liegt…

Donnerstag der schönste Tag

Apr 19, 2017
WetterOnline DL 20170420
Dank Hoch QUERIDA wird es vorübergehend etwas besser: Letzte Schneeschauer ziehen sich…

Coworking-Angebot im Innocel Innovations-Center Lörrach

Nov 02, 2017
Bildunterschrift: Coworking-Räumlichkeiten bei der Cabsol Deutschland GmbH im Innocel Innovations-Center Lörrach, Foto: Juri Junkov
Das Innocel Innovations-Center Lörrach im ehemaligen Handdruckgebäude der KBC wird von…
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen