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Flugverkehrsbelastung steigt auf nunmehr über 95.000

(stock)

Die Zahlen, die der Flughafen jährlich vorlegt, spiegeln seine Expansion wider. Die Flugbewegungen, der Anteil der Nachtflüge und die erteilten Ausnahmebewilligungen nehmen zu – und damit die Belastung der Anrainer. Der Flughafen gibt sein Geld aus, um zu vergrößern, nicht um sich der steigenden Belastung der Anrainer anzunehmen.

Es ist für einen Flughafen dieser Größe erstaunlich eine Umsatzrendite von knapp 19% zu erzielen. Während viele andere Flughäfen Zuschußbetriebe bleiben kann der Flughafen Basel Mulhouse fast genau die Lohnsumme seiner 360 Angestellten als Nettogewinn ausweisen.

Während explizit darauf hingewiesen wird, dass der Flughafen 0.8 Millionen Euro Mehrkosten für die Sicherheit zu verkraften hat, schreibt er nichts zu seinem vermehrten finanziellen Engagement die Belastung für die Anrainer zu reduzieren. Es ist bekannt, dass der Flughafen Daten erheben lässt. Es liegt aber nach wie vor weder eine transparente noch belastbare Gesamtdarstellung zur aktuellen Situation noch zu deren zeitlicher und räumlichen Entwicklung hinsichtlich Feinstaub-, Schwefel- oder Stickstoffbelastung vor. Es lässt sich nicht beurteilen, wie genau die aktuell erfassten Daten gemessen werden und wie sinnvoll die Messpunkte bei den lokalen Windverhältnissen gewählt wurden. Gleiches gilt für die Darstellung der Flugverfahren und der daraus resultierenden Belastung. Eine Lärmschleppenanalyse nach lege artis verweigert der Flughafen gegenüber den Anrainerorganisationen noch, obwohl dafür nicht einmal ein Zehntel der Kosten aufzuwenden wären, die für das „mehr“ an Sicherheit investiert wurden.

Mit einem Beitrag unter 5% des Nettoergebnisses eingesetzt für die Bewertung der realen Belastung und deren sauberer Dokumentation würde der Flughafen beginnen das zu tun, was er bereits seit langem verspricht: Sich neben seinem Ziel der Gewinnmaximierung die Interessen der Anrainer zu berücksichtigen.

Der Flughafen setzt statt dessen ausschließlich auf Expansion. Er senkt die Gebühren, er baut oder plant eine Gepäcksortierung, ein Parkhaus, ein Hotel und den Bahnanschluss, um noch mehr Verkehr abwickeln zu können. Ist er doch aus Schweizer Sicht er der einzige Landesflughafen, dessen Kapazität noch nicht ausgeschöpft ist (147000 Flüge pro Jahr). Da scheinen dem Flughafen möglicherweise Daten, die die Belastung dokumentieren fehl am Platze.

Gerne verweist der Flughafen auf die große Zahl der dort generierten Arbeitsplätze. Auffällig ist dabei, dass laut dem Schweizer Bundesamtes für Statistik (nur bis 2014 vorliegend) nur acht Firmen aus den Basler Kantonen als direkt im Luftverkehr tätig ausgewiesen sind. Der Flughafen spricht 2016 von 61 Schweizer Firmen - Also eher 8 mal 8. Der Flughafen wird sicher eine plausible Erklärung für diese Quadratur der Firmenanzahl binnen 2 Jahren haben.

Wieviele der über 6000 Arbeitsplätze, die der Flughafen angibt wirklich auf dem Spiel stünden, wenn die Nachtflugsperre rund um den Flughafen einheitlich wie über Basel Stadt geregelt (7-22 Uhr) oder auf 23 bis 6 Uhr begrenzt würde ist unbekannt. Den Nachweis der wirtschaftlichen Notwendigkeit von frühen und späten Urlaubsflügen, oder Frachtflügen nach Genf oder Bergamo ist der Flughafen bisher schuldig geblieben.

Jedoch: Solange niemand in den entscheidenden Stellen den Willen hat dem Flughafen in seiner Expansion Einhalt zu gebieten, solange man toleriert, dass der Flughafen die Notwendigkeit der Belastung nicht nachweist, solange wird sich die Belastung für die Anrainer weiter erhöhen.

Tags: Fluglärm

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