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Energie-Contracting weiter vorantreiben

KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg leitete Arbeit der Contracting-Offensive.

Mit Energie-Contracting lässt sich die Energieeffizienz von Gebäuden und Liegenschaften erhöhen - ohne Eigenkapital des Eigentümers und mit externem Know-how. Die relativ junge Dienstleistung wird aber noch zu selten genutzt. Die "Contracting-Offensive Baden-Württemberg" des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft soll das im Südwesten jetzt ändern. Am 13. November hat die Landesoffensive Umweltminister Franz Untersteller dazu einen Bericht vorgelegt. Kernstück des 64-seitigen Berichts sind zehn Empfehlungen, wie Energie-Contracting weiter ausgebaut werden kann. In der Contracting-Offensive haben die Landesenergieagentur KEA und mehr als 100 Vertreter aus Verbänden, Unternehmen, Finanzinstituten und der öffentlichen Verwaltung mitgewirkt. Die 2012 gestartete Contracting-Offensive geht auf eine Initiative der KEA zurück und wurde von ihr geleitet.

Der Bericht: www.kea-bw.de, Rubrik Aktuelles

"Im Rahmen der Contracting-Offensive wurden alle Akteure an einen Tisch geholt und die vorhandenen Erfahrungen gebündelt", sagt Rüdiger Lohse, Bereichsleiter Contracting bei der KEA. "Die Empfehlungen zielen darauf ab, Hemmnisse abzubauen und Contracting-Projekte in Industrie und Gewerbe, öffentlichen Liegenschaften sowie Privathaushalten zu forcieren." Jetzt müssten die Empfehlungen von den Ministerien weiterverfolgt werden. Die Teilnehmer der Offensive böten hier ihre Mitarbeit an.

Um den Markt für Contracting-Projekte in den nächsten Jahren wesentlich weiterzuentwickeln und zu stimulieren, bedarf es gemeinsamer, gleichgerichteter Anstrengungen aller Akteure, so das Fazit der Landesoffensive. Unter anderem brauche es eine Weiterentwicklung der Geschäfts- und Finanzierungsmodelle vor allem für kleinere Liegenschaften, die Aufhebung der Genehmigungspflicht für kommunale Contracting-Projekte und eine weitere Öffnung der Landes- und Bundesförderprogramme für Contracting. Des Weiteren seien intensive Kommunikation, verstärkte Qualifizierung und ein Kompetenzzentrum als treibende Kraft im Land nötig. Die Mitglieder der Contracting-Offensive  tagten von Juli 2012 bis Juli 2013 in drei Arbeitsgruppen mit elf Unterarbeitsgruppen, der Abschlussbericht wurde im Herbst formuliert und abgestimmt.

Kommunen und Betriebe erschließen sich über Energie-Contracting nicht nur privates Fremdkapital für die energetische Gebäudesanierung. Sie bekommen auch fachspezifisches Know-how für Planung, Bau und Betrieb baulicher sowie versorgungs-, anlagen- und regelungstechnischer Maßnahmen. Der Charme des Modells erklärt sich aus dem Interesse auch der ausführenden Firma am Projekterfolg: Beim Energiespar-Contracting garantiert der Contractor langfristig eine vereinbarte Energieeinsparung und trägt das finanzielle Risiko, falls das Einsparziel nicht erreicht wird. Entlohnt wird er über die tatsächlichen Energie- und Betriebskosteneinsparungen in einem bestimmten Zeitraum.

Der Auftraggeber erhält im Gegenzug Gebäude mit effizienter Anlagentechnik und profitiert vom Know-how des Contracting-Partners. Durch einen Ideenwettbewerb in der Ausschreibungsphase wird sichergestellt, dass alle technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Optionen geprüft und bewertet werden und so die für den Auftraggeber beste Lösung gefunden wird.

Ein zentraler Wegbereiter für den Ausbau von Contracting-Projekten im Südwesten ist die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Die KEA hat in den letzten 18 Jahren rund 60 Contracting-Vorhaben vor allem für die öffentliche und gewerbliche Gebäudewirtschaft betreut. Als neutraler Ansprechpartner liefert sie erste Informationen, erstellt für Kommunen und Unternehmen Machbarkeitsstudien inklusive Wirtschaftlichkeitsvergleiche, schreibt Ausschreibungen aus und steuert Vergabeverfahren. Die Landesenergieagentur wirkt als Mitglied im Kompetenzzentrum Contracting der Deutschen Energie-Agentur (dena) aktiv an der Entwicklung des Contracting-Marktes auf Bundes- und Länderebene mit und bearbeitet Forschungsprojekte des Bundeswirtschaftsministeriums, der EU, sowie der Internationalen Energieagentur IEA. Darüber hinaus organisiert die KEA den jährlichen Contracting-Kongress in Stuttgart, der 2014 zum bereits achten Mal stattfinden wird. Für ihre innovativen Aktivitäten erhielt die KEA 2010 den European Energy Service Award.

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