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Abseites vom Hochrhein . . .

Altar ©Gerald Kaufmann

Areligiosität ist Ausdruck des menschlichen Mängelwesens!

Die Menschen scheinen immer seltener gläubig zu sein. Das könnte man zumindest aus der aktuellen Umfrage ablesen, die die Deutschen nach ihrer Beziehung zur Religion fragt. Demnach ist sie für eine übergroße Mehrheit der Bevölkerung kaum von Bedeutung. Doch stimmt dieser oberflächliche Blick tatsächlich? Bedauerlicherweise scheint das Interesse, orientiert man sich am urtypischen Verständnis von einer Religion, tatsächlich rückläufig zu sein. Viele Menschen setzen allerdings auch Religion mit Kirche gleich – und gerade die katholischen Bischöfe haben dieser Tage wiederum viele Gründe dafür geliefert, weshalb man sich von ihr abwenden kann.

Gleichsam ist der Gottesglaube oftmals zwingend mit seiner christlichen Definition assoziiert, die zweifelsohne für viele Menschen immer schwieriger zu begreifen ist – nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die oftmals einseitige Vermittlung eines allmächtigen Gottesbildes von den Kanzeln nur die halbe Wahrheit widerspiegelt und zwangsläufig Enttäuschungen hervorrufen muss, wenn wir die Ungerechtigkeit in der Welt ansehen. Gleichsam betrübt mich aber auch eine Entwicklung, die in unserer aufgeklärten, sozialisierten Gesellschaft zunehmend um sich greift: Legt man die Begrifflichkeit der „Religion“ weit aus, so erleben wir in der Moderne einen überschießenden Pluralismus an Weltanschauungen, die religiösen Charakter besitzen können: Was anfangs noch der Fußball war, sind später esoterische Werte gewesen, heute ist es der Klimaschutz.

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Einweihung der KlimaOase in Bad Säckingen mit Gemeindeammann Beat Käser, Landrat Martin Kistler, Bürgermeister Alexander Guhl, HRK-Präsident und Landammann Stephan Attiger, Umweltstaatssekretärin Rita Schwarelühr-Sutter ©Sabrine Wolf

Hochrheinkommission weiht grenzüberschreitende KlimaOasen ein

Stein – Bad Säckingen — Weg mit dem Asphalt und her mit grünem Blattwerk, kühler Luft und erholsamen Schatten. Die Hochrheinkommission (HRK) weihte am Dienstag zwei grenzüberschreitende KlimaOasen in Stein im Fricktal und Bad Säckingen ein.

Mehr Grün zwischen Stein und Beton. Mit der Aktion Entsiegelungsaktion „KlimaOase“ möchte der Aargauer Landammann und HRK-Präsident Stephan Attiger eine grenzüberschreitende Botschaft senden: Eine hitzeangepasste Stadt- und Raumplanung wird die Grenzregion in Zukunft stark beschäftigen. Der fortschreitende Klimawandel und die steigende Anzahl Hitzetage bedingen die Themen Entsiegelung von Betonwüsten, Grün- und Freiflächen, Frischluft-Korridore oder die Kaltluftproduktion in der Region stärker in den Blick zu nehmen.

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Fisch ©Gerald Kaufmann

Sie handeln im Sinne der Schrift!

Nein, überrascht bin ich nicht. Dass der Vatikan eine deutliche Absage an die Segnung homosexueller Paare erteilt hat, verwundert keinesfalls. Wenngleich noch immer viele Katholiken davon überzeugt sind, dass Papst Franziskus einen liberaleren, menschlicheren und empathischeren Kurs als seine Vorgänger fährt, beweist die aktuelle Entscheidung das Gegenteil: Man hat selten einen wankelmütigeren Pontifex erlebt, der sich um alle heiklen Fragen windet wie ein Aal. Einerseits rät er Eltern von Kindern, die homosexuelle Neigungen zeigen, einen Besuch beim psychiatrischen Facharzt an. Gleichzeitig betont er die Würde von LGBT-Menschen, die auch die Kirche in ihren Reihen willkommen heißen müsse. Konkrete Aussagen aber gibt es nicht – außer der scheinbar eigenwilligen Konnotation biblischer Textstellen, aus denen der Vatikan seine Feststellung ableitet, dass zumindest gelebte Homosexualität Sünde sei. Die Aussage der römischen Glaubenskongregation scheint in dieser Hinsicht unmissverständlich. Daher wird eine solche Überzeugung auch in Teilen der katholischen wie in evangelikalen Kirchen weiterhin unumstößlich praktiziert und muss zur unmittelbaren Konsequenz führen, dass ein Bund zweier Gleichgeschlechtlicher nicht unter dem Segen Gottes stehen kann.

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Das FAIRWANDLER-Team der Karl Kübel Stiftung lädt zur Online-Preisverleihung am 20. April ein ©Karl Kübel Stiftung

Wie junge Menschen die Welt verwandeln

Sie haben eine gemeinsame Vision: eine Welt, in der es gerechter zugeht und in der verantwortungsvoll mit Ressourcen umgegangen wird. Sie, das sind fünf junge Teams, die für ihre innovativen sozialen Ideen mit dem FAIRWANDLER-Preis der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie ausgezeichnet werden.

Die in Bensheim ansässige Stiftung vergibt den Preis in diesem Jahr zum fünften Mal. Zur Preisverleihung unter dem Motto „Aufbruch – Wandel – Zuversicht!“ am Dienstag, 20. April 2021, von 18 bis 19 Uhr, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet erstmals online statt. Der interaktive Livestream ist zu sehen auf der Homepage der Karl Kübel Stiftung (www.kkstiftung.de) und ihren Accounts bei

YouTube: www.youtube.com/watch?v=X1UA95puhss (frei zugänglich) und
Facebook: www.facebook.com/917000545741599/ (mit FB-Account).

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