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Bildung und Kultur - Am Hochrhein und darüber hinaus

Ein geschockter Quarz-Kristall aus der Staubwolke, eingelagert im Blockhorizont bei Bernhardzell (SG). Die dunkel eingefärbten parallelen Linien sind durch den hohen Druck entstanden, der beim Asteroiden-Einschlag auf den Kristall eingewirkt hat. (Foto: Beda Hofmann, Naturhistorisches Museum Bern)

Meteoriteneinschlag: Als es in St.Gallen Steine regnete…

Vor fünfzehn Millionen Jahren schlug ein grosser Asteroid in Süddeutschland ein. Dabei wurden Millionen Tonnen von Gesteinsbrocken in die Luft geschleudert – ein Teil davon prasselte als «Steinregen» auch im Gebiet des heutigen St.Gallen nieder. Eine neue wissenschaftliche Arbeit unter Beteiligung der Naturmuseen St.Gallen und Bern bestätigt dieses Szenario und fügt interessante Fakten dazu.

Es muss ein denkwürdiger Tag gewesen sein im subtropisch warmen Alpenvorland vor fünfzehn Millionen Jahren: ein greller Feuerball erscheint am nordöstlichen Horizont, fünfzig Mal heller als die Sonne. Eine halbe Minute später folgt ein Erdbeben der Stärke 8, anschliessend prasseln für einige Minuten bis zu kopfgrosse Gesteinsstücke nieder, bevor eine Druckwelle die meisten Bäume umwirft. Nach gut neun Minuten ist der Spuk zu Ende. Was war passiert? Süddeutschland wurde von einem eineinhalb Kilometer grossen Asteroiden mit der Energie von 16 Millionen Hiroshima-Bomben getroffen. Den dabei entstandenen Krater nennt man heute das «Nördlinger Ries». Vom damaligen Gesteinsregen zeugt heute in der Region St.Gallen nur noch der «Blockhorizont»: eine dünne Schicht von hellen Gesteinsstücken, die für das geübte Auge an einigen Stellen entlang des Sitter-Ufers erkennbar ist.

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Forscher ©BMBF/Wissenschaftsjahr

Wie viel Power steckt im Boden?

Von Regenwurm bis Wassermelone

Die neue Ausgabe des „forscher“-Magazins geht diesmal noch mehr in die Tiefe und erkundet den Schatz, auf dem wir stehen – unsere Böden. Das Magazin für Kinder und Jugendliche, herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, ist ab sofort kostenfrei erhältlich – als Einzelausgabe, im Klassensatz oder im Abo.

Berlin, 13. April 2021 – Der Boden ist Lebensraum für Regenwürmer, Ameisen und kleine Käfer. Doch nicht nur für sie, sondern auch für uns Menschen sind gesunde Böden unersetzlich. In der aktuellen Ausgabe zeigt „forscher – Das Magazin für Neugierige“, vor welchen Herausforderungen die Böden stehen und wie sie gut und nachhaltig geschützt werden können. Mit kreativen Illustrationen und altersgerechter Sprache erfahren Kinder und Jugendliche, was der Boden alles in sich hat. Ergänzend zur Titelgeschichte gibt es ein ausklappbares Poster, in dem die vielen verschiedenen Erdschichten im Comic-Stil abgebildet sind. Das Heft wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herausgegeben und weckt mit seiner Themenvielfalt die Neugier der jungen Leserinnen und Leser für unterschiedliche Wissenschaftsbereiche.

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Gottfried Helnwein; Foto by Rafi Herman

Gottfried Helnwein präsentiert neue Werke bei Geuer in Düsseldorf

Ein kleines Mädchen mit blasser Haut und roten Lippen in einer Militäruniform. Ist das erschreckend oder irritierend? "Das eigentliche Problem ist nicht das, was auf der Leinwand zu sehen ist. Es sind die Bilder in den Köpfen der Betrachter", betont Gottfried Helnwein.

Er galt lange als "enfant terrible" der internationalen Kunstszene: Gottfried Helnwein schockierte sein Publikum mit hyperrealistischen Bildern von bandagierten, verwundeten Kindern. Jetzt präsentiert der österreichisch-irische Starkünstler neue Gemälde und legendäre Fotoarbeiten bei Geuer & Geuer an der Heinrich-Heine-Allee 19 in Düsseldorf - seine erste Galerie-Ausstellung in Deutschland nach langer Zeit!

"Es ist eine Ehre für uns, diesen Ausnahmekünstler ausstellen zu dürfen", erklärt Galerist Dirk Geuer, und ergänzt: "In seinen aktuellen Bildern verbindet Gottfried Helnwein verführerische Schönheit mit subtilem Schrecken - das ist beeindruckend und verstörend zugleich."

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 Geowissenschaftlicher Präparator Gino Bernasconi auf der Baustelle NMBE/Rodriguez

Erste Fossilienfunde auf Bahnhofsbaustelle

Der Umbau des Bahnhof Berns ist ein grossräumiges, mehrjähriges Projekt. Dabei stösst man in sonst unerreichbare Gesteinsschichten unterhalb der Stadt vor. In Zusammenarbeit mit dem RBS nutzt die erdwissenschaftliche Abteilung des Naturhistorischen Museum Berns die Gunst der Stunde. Die regelmässigen Besuche auf der Baustelle ergaben bereits erste Funde.

Bis im Jahr 2027 baut der RBS einen neuen, unterirdischen Bahnhof als Teil des Gesamtprojektes «Zukunft Bahnhof Bern» der SBB, des RBS und der Stadt Bern Dabei werden Gesteinsschichten zugänglich, die sonst verborgen sind, eine einmalige Chance für die Paläontologinnen und Paläontologen des NMBEs. Dank des Wohlwollens der Projektleitung seitens RBS konnte der Tunnelaushub schon einige Male untersucht werden. Von besonderem Interesse ist dabei die «Untere Süsswassermolasse». Als diese Gesteinsschicht entstand, lag Bern noch in den Subtropen: Im Vergleich zu heute belebte vor 20 Mio. Jahren eine sehr unterschiedliche Tier- und Pflanzenwelt das heutige Zentraleuropa. Zu deren Erforschung sind grosse Bauprojekte wie der «Zukunftsbahnhof Bern» ein Glückstreffer. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem RBS konnten

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Aug 23, 2018 68543

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Aug 09, 2017 18580

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