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 Ab Dienstag ändert sich die Wetterlage. Vor allem in der Südosthälfte ist mit Schnee und glatten Straßen zu rechnen. Außerdem legt der Wind deutlich zu. Quelle: WetterOnline

Wilde Wetterwoche

Schnee, Sturm und neue Kälte 

Die neue Woche bietet beim Wetter reichlich Abwechslung. Mit einem ersten Sturmtief ziehen Schnee- und Regenfälle heran, gefolgt von deutlich milderer Luft. Der nächste Kälteabsturz ist aber schon in Sicht. Wie die Wetter-Achterbahn durch die Woche kurvt, erklärt Björn Goldhausen.

Achterbahnfahrt ab Dienstag

Die neue Wetterwoche wird turbulent. In ihrem Verlauf gibt das Wetter alles, was es im Frühwinterprogramm zu bieten hat: Schnee, Regen, Sturm sowie kalte und milde Luft. Am Dienstag heißt es dann „einsteigen und festhalten!“, denn die wilde Wetterfahrt startet. „Ursache des unruhigen Wetters ist die Wetterfront eines Tiefs. Sie bringt mildere Luft, kräftigen Wind und Niederschlag. Bereits am Dienstag zieht von Nordwesten her eine Schneefront auf, die für Probleme auf den Straßen sorgt“, erklärt Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline. 

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Schneewittchen und Frau Holle lassen vermuten: „Früher gab es viel häufiger weiße Weihnachten!“ Aber dies gehört wie die frühzeitigen Winterprognosen ins Reich der Märchen ©WetterOnline

Weiße Weihnachten - Mythos oder Regel

Das ist dran an Wetterweisheiten 

Das Wetter bietet doch eigentlich fast immer Gesprächsstoff und Richtung Advent erst recht. Früher war es im Winter kälter und an Weihnachten lag immer Schnee! Wer kennt diese Aussagen nicht? Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline, geht drei häufig diskutierten Weisheiten auf den Grund.

Weiße Weihnachten gab es früher viel häufiger

Kaum sind die ersten Flocken in Aussicht und der Zauber des Advents naht, kommt sie, die Wetterfrage aller Wetterfragen: „Gibt es weiße Weihnachten?“ Bei der Erörterung folgt dann in der Regel prompt der Abstieg ins Reich der Mythen und Weissagungen. Hier und da sind sogleich genaue Weihnachtsprognosen zu lesen, obwohl derart frühzeitige Vorhersagen absolut unseriös sind. Oftmals knüpft sich an die Frage nach weißen Weihnachten, dann die enttäuschte Feststellung aller weihnachtlichen Feststellungen: „Früher gab es viel häufiger weiße Weihnachten“. 

Björn Goldhausen erklärt: „Diese Aussage ist jedoch falsch. Ein weißes Fest war in Deutschland schon immer die Ausnahme. In der Regel war und ist es bei uns eher grün-grau. Ursache dafür ist das sogenannte Weihnachtstauwetter, das oft für mildes Regenwetter an den Feiertagen sorgt. Das Weihnachtstauwetter gehört zu den bedeutendsten Witterungsregelfällen. Mit bis zu 60 Prozent Eintreffwahrscheinlichkeit tritt es bemerkenswert häufig nach dem 20. Dezember auf, meist zwischen dem 24. und 29. Dezember. Bis in die Hochlagen der Mittelgebirge taut dann der Schnee. In den meisten Regionen liegen die Chancen auf ein weißes Fest rein statistisch betrachtet lediglich zwischen 10 und 30 Prozent. Und da - frei nach Karl Valentin - früher sogar die Zukunft besser war, wird in Zukunft Schnee zum Fest noch seltener – der Klimawandel lässt grüßen.“ 

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Lottoblöcke ©Gerald Kaufmann

Heute schon getippt? Lotto ist in Deutschland so beliebt wie eh und je!

Ganz Deutschland spielt Lotto! Warum ist das Spiel mit den Glückszahlen ausgerechnet in Deutschland so beliebt? Das Land der Dichter und Denker zeigt sich optimistisch – oder ist es die Suche nach einer mathematischen Glücksformel, die den Reiz am Lottospiel ausmacht? Tatsächlich sind die Beweggründe für Teilnehmer so vielfältig wie das Spiel selbst.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen unberechenbarem Glück auf der einen und rationalen Strategien auf der anderen Seite? Die meisten Lottospieler glauben an Glückszahlen. Geburtstage, Traditionen, wichtige Ereignisse und prägende Erlebnisse stehen Pate für die getippten Zahlen. Hat sich ein Lottospieler erst einmal für eine Zahlenkombination entschieden, bleibt es in der Regel bei diesen Ziffern. Aberglaube hält die Spieler davon ab, die Zahlen zu wechseln. Allein die Furcht davor, eine Glückszahl ausgerechnet vor der Ziehung ausgetauscht zu haben, bei der diese Ziffer den entscheidenden Unterschied zwischen einem Kleingewinn und dem Jackpot bedeuten könnte, bestärkt Spieler darin, konsequent zu bleiben. Auf Lottoland werden Lottoscheine digital ausgefüllt – die moderne Art zu tippen bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich. So können Spieler die Ergebnisse der Ziehung in Echtzeit auf der Homepage sehen und komfortable mit den eigenen Zahlen vergleichen. Im Falle eines Gewinns werden die Spieler zusätzlich per E-Mail benachrichtigt. So kann im Gegensatz zum Spiel am Kiosk kein Gewinn verloren gehen oder versäumt werden – auch im Urlaub oder bei Krankheit nicht. Lottoland hat sich als vertrauenswürdiger Anbieter für Lottospiele erwiesen; das Unternehmen besitzt eine europäische Glücksspiellizenz.

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In kalten, windstillen Nächten bildet sich in den Tälern der Gebirge ein oft nahezu endlos erscheinendes Nebelmeer ©WetterOnline

Nebel - schön und gefährlich

Wie er entsteht und warum sich die Wolke am Boden vor allem im Herbst und Winter bildet

In der kühleren Hälfte des Jahres liegt Nebel oft am Morgen über den Wiesen und den Tälern der Gebirge - aber auch auf den Straßen. Hier kann er durchaus gefährlich sein. Im Extremfall verzieht der Nebel sich tagelang nicht und erhöhte Vorsicht ist geboten. 

Warme Tage, kalte Nächte

Am häufigsten tritt Nebel bei uns in der dunklen und kühlen Jahreshälfte von Oktober bis Februar auf. Dann kann die Sonneneinstrahlung die Luft tagsüber zwar erwärmen, in den Nächten kühlt sie jedoch bodennah wieder ab. Die Folge ist, dass die Luft weniger Wasserdampf speichern kann, wodurch die prozentuale Luftfeuchtigkeit steigt. Björn Goldhausen, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline, erklärt: „Nebel bildet sich, wenn die Luft bis zum sogenannten Taupunkt abkühlt. Genau dann beträgt die Luftfeuchtigkeit 100 Prozent und der in der Luft enthaltende Wasserdampf kondensiert zu winzig kleinen Nebeltröpfchen.“ Die Tröpfchen bilden sich dabei um Kondensationskerne. Das sind zum Beispiel winzige Ruß- oder Staubpartikel, die zu Tausenden in unserer Luft schweben. Viele dieser Tröpfchen ergeben den Nebel, der nichts anderes ist als eine Wolke am Boden. Die Sichtweite beträgt dann weniger als einen Kilometer. 

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