Regionalportal und Internetzeitung für Pressemeldungen!

 

Abseites vom Hochrhein . . .

Wahlkreuzchen ©Gerald Kaufmann

So könnten erfolgversprechende Strategien aussehen

Gemeinsame Pressemitteilung der Universitäten Hohenheim und Potsdam

Zwei potenzielle Kanzler und zwei Königsmacher: Verhandlungsexpert:innen der Unis Hohenheim und Potsdam beleuchten mögliche Strategien für die Koalitionsverhandlungen.
 
Rot-Grün-Gelb, Schwarz-Grün-Gelb oder doch wieder eine große Koalition: Die Regierungsbildung wird in den nächsten Wochen nicht einfach werden. Aus Verhandlungssicht ist das gestrige Wahlergebnis für Prof. Dr. Uta Herbst von der Universität Potsdam und Prof. Dr. Markus Voeth von der Universität Hohenheim in Stuttgart eine spannende Situation und eine große Herausforderung. Zusammen leiten sie die Negotiation Academy Potsdam (NAP) und beschäftigen sich mit Verhandlungsstrategien und -taktiken, auf die es jetzt ankommen dürfte. Dies zeigte sich schon gestern Abend, als FDP und Grüne aktiv den ersten Schachzug machten und verkündeten, dass sie sich zunächst einmal untereinander abstimmen wollen, bevor sie in Verhandlungen mit den beiden großen Parteien eintreten.

Das Wahlergebnis vom 26. September 2021 macht verschiedene Koalitionsoptionen möglich: Eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP, eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP sowie eine große Koalition aus SPD und CDU/CSU. Doch wie geht man die komplexen Verhandlungen am besten an? Sollten beispielsweise die Gespräche parallel oder nacheinander geführt werden?

Weiterlesen

Kopf und Hirn ©Gerald Kaufmann

Politische Unverfrorenheit

Kommentar

Armin Laschet hat viele Fehler gemacht. Doch während man ihm seinen Lacher während der Flut ebenso wie sein falsches Falten des Wahlzettels verzeihen kann, ist seine politische Unverfrorenheit nach der Bundestagswahl unentschuldbar. Wenngleich es in Deutschland verfassungsrechtlich möglich ist und in der Praxis bereits umgesetzt wurde, wonach auch ein Zweitplatzierter Kanzler wird, gehört es zum Anstand und zur Selbstkritik, die Aussage des Wahlergebnisses unvoreingenommen zu interpretieren.

Die Union hat es sich bereits im Wahlkampf herausgenommen, den angeblichen Wählerwillen zu kennen. Und die Selbstherrlichkeit ihres Kandidaten nach Verkündung der ersten Hochrechnungen macht klar: Laschet darf schon deshalb nicht Kanzler werden, weil er seinen eigenen Anspruch über den Wunsch des Souveräns stellt. Denn letzterer hat deutlich gezeigt: CDU und CSU sollen nach 16 Jahren Angela Merkel in die Opposition.

Weiterlesen

Ja oder Nein ©Gerald Kaufmann

Ich lasse mich vom „Wahl-o-mat“ nicht zum NPDler-machen!

Es ist zweifelsohne sinnvoll, die politische Bildung in Deutschland auch dadurch zu fördern, dass wir mit Information über Programme, Orientierungsmöglichkeiten über die Parteien und Entscheidungshilfen über das Kreuz auf dem Stimmzettel zu einer Mobilisierung von Wählern beitragen. Doch nicht zum ersten Mal ist der sogenannte „Wahl-o-mat“ in die Kritik geraten. Kann man mit 30 – 40 Fragen tatsächlich herausfinden, mit welcher politischen Kraft ein Nutzer des Angebots die größtmöglichen inhaltlichen Übereinstimmungen hat?

Zweifelsohne: Damit dieses interaktive Tool verwendet wird, muss es bedienerfreundlich sein. Da können nicht hunderte Positionen abgefragt werden, die eigentlich notwendig wären, um eine umfassende Vergleichsgrundlage zu schaffen. Unbestritten ist auch, dass man sich insofern in der „Wahl-o-mat“-Redaktion auf Thesen fokussieren muss, in denen sich die Parteien am stärksten unterscheiden, weil es nur so möglich ist, dem Benutzer ein abgestuftes Bild über die potenzielle Verbundenheit zu einzelnen politischen Richtungen zu liefern. Hierdurch erfolgt allerdings eine thematische Polarisierung, wesentliche Komplexe bleiben unbeachtet, weil sie nicht hinreichend der Differenzierung dienen.

Weiterlesen

Parlament ©Gerald Kaufmann

500 Bundestagsabgeordnete sind genug!

Gleich nach der Wahl muss die erste Aufgabe der neuen Abgeordneten sein: Wahlrecht reformieren und damit XXL-Bundestag beenden / BdSt-Onlinepetition zum Thema

Nach der Bundestagswahl am 26. September droht ein neuer Rekord-Bundestag mit bis zu 1.000 Abgeordneten – darauf deuten aktuelle Sonntagsumfragen hin. Schuld daran hat die Politik, die eine tiefgreifende Reform des Bundestagswahlrechts seit zwei Legislaturperioden ignoriert. Leidtragende sind erstens alle Wähler, die bei ihrer Stimmabgabe nicht wissen, wie groß der Bundestag wird und zweitens alle Steuerzahler, auf die bei 1.000 Sitzen Mehrkosten von über einer Milliarde Euro in den nächsten vier Jahren zukommen – verglichen mit der gesetzlichen Soll-Größe von 598 Abgeordneten, die das geltende Wahlrecht eigentlich vorsieht.

Weiterlesen

rakete sceene
Aug 09, 2017 20267

Web-Content & Web-System

Joomla und andere Content Management Systeme stehen für Einfachheitaber auch für…
Megaphone
Aug 23, 2018 84839

Ihr Artikel bei uns!

Weit gestreute Pressetexte und Inhalte bleiben im Trend. Schließlich kann man die Wege,…
Wohnen am Hochrhein - Hans Thoma Blick ©Gerald Kaufmann
Jun 21, 2018 18367

Immobilien am Hochrhein

Das Topthema seit langen Zeiten ist das Wohnen zwischen Basel und Konstanz. Wohnen und…