Regionalportal und Internetzeitung für Pressemeldungen!

 

Abseites vom Hochrhein . . .

Beliebteste Politiker ©IPOS

Baerbock und Habeck beliebteste Minister, Ansehensverlust für Scholz, Lauterbach und Lambrecht

Hamburg — Außenministerin Annalena Baerbock kann ihr Ansehen in der Bevölkerung weiter verbessern und führt damit erstmals das Ranking der beliebtesten Bundesminister an. 29 Prozent der Deutschen bewerten Baerbocks Arbeit auf einer Skala von 1 bis 10 inzwischen als sehr zufriedenstellend (8-10), zu Jahresbeginn taten dies lediglich 16 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der stark Unzufriedenen (1-3) von 39 Prozent im Januar auf aktuell 31 Prozent, so das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Wirtschaftsminister Robert Habeck kann seine Beliebtheitswerte ebenfalls steigern, im Gegensatz zu Kanzler Olaf Scholz, Verteidigungsministerin Christine Lambrecht und Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die deutlich an Zustimmung verlieren.

Habeck gewinnt am meisten Zuspruch

Neben Parteikollegin Baerbock ist Robert Habeck das einzige Regierungsmitglied, das zuletzt an Ansehen gewonnen hat. Waren im März nur 22 Prozent der Bundesbürger sehr zufrieden mit der Arbeit des Vize-Kanzlers, sind es im Mai ganze 27 Prozent – kein anderer Ressortinhaber verzeichnet gegenüber der letzten Erhebung einen größeren Zufriedenheitsgewinn. Seit Januar hat sich der Anteil der Zufriedenen sogar um elf Prozentpunkte erhöht. Damit rückt der Wirtschaftsminister in der Beliebtheitsskala von Platz 4 auf Platz 2 vor.

Bundeskanzler Scholz verliert an Beliebtheit

Von Bundeskanzler Olaf Scholz sind dagegen immer weniger Deutsche überzeugt. Inzwischen bezeichnet nur noch jeder fünfte Befragte (20%) Scholz‘ Arbeit als sehr zufriedenstellend, im März waren es noch 27 Prozent. Fast jeder Dritte (32%) bewertet die Arbeit des Kanzlers sehr negativ. Betrachtet man die Netto-Zufriedenheit, also die Differenz zwischen denjenigen, die sehr zufrieden und sehr unzufrieden sind, verzeichnet Scholz seit Jahresbeginn einen starken Rückgang um 19 Prozentpunkte, während Baerbock (+21%) und Habeck (+13%) im gleichen Zeitraum stark zulegen konnten.

Starker Gegenwind für Lauterbach und Lambrecht

Größter Verlierer in der aktuellen Beliebtheitsskala ist Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der bei der letzten Erhebung im März noch beliebtester Bundesminister war. Im Mai fiel der Anteil der Befragten, die angeben, mit seiner Arbeit sehr zufrieden zu sein, jedoch deutlich von 31 auf 23 Prozent. Mehr als jeder Dritte (34%) bewertet Lauterbachs Arbeit inzwischen negativ.

Am wenigsten Zuspruch findet derzeit die Arbeit von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht. 42 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit der SPD-Politikerin sehr unzufrieden, nur noch knapp jeder zehnte Befragte (11%) bewertet ihre Arbeit positiv. Finanzminister Christian Lindner (20% zufrieden | 31% unzufrieden) und Verkehrsminister Volker Wissing (11% zufrieden | 34% unzufrieden) verlieren gegenüber der März-Erhebung ebenfalls deutlich.   

Methode

Quotierte Online-Befragung, durchgeführt am 06. Mai 2022 unter 1.000 Personen zwischen 16 und 75 Jahren in Deutschland. Die Daten wurden repräsentativ gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl.

Ipsos
Ipsos ist die Nummer 3 weltweit in der Marktforschungsbranche mit mehr als 18.000 Mitarbeitenden und starker Präsenz in 90 Ländern.
Unsere Forschungsexperten, Analysten und Wissenschaftler verfügen über das breite Know-how von Multi-Spezialisten, das tiefe Insights in Handlungen, Meinungen und Motivationen von Bürgern, Konsumenten, Patienten, Käufern oder Mitarbeitenden ermöglicht. Wir haben die große Bandbreite unserer Lösungsansätze in 18 Service Lines zusammengefasst und unterstützen damit über 5.000 Kunden weltweit.
1975 in Paris gegründet, wird Ipsos bis heute von Forschern geführt. In Deutschland sind wir mit ca. 600 Mitarbeitenden an fünf Standorten präsent: Hamburg, Berlin, Frankfurt, Nürnberg und München.
Ipsos ist seit dem 1. Juli 1999 an der Euronext in Paris notiert. Das Unternehmen ist Teil des SBF 120 und des Mid-60 Index und hat Anspruch auf den Deferred Settlement Service (SRD).
ISIN code FR0000073298, Reuters ISOS.PA, Bloomberg IPS:FP

 

Bandwurmsätze, Wortungetüme und Fachbegriffe - die Wahlprogramme zur Landtagswahl in NRW sind schwer zu verstehen. ©Universität Hohenheim

NRW-Landtagswahl 2022: Wahlprogramme bleiben für viele Menschen unverständlich

Uni Hohenheim analysiert Wahlprogramme auf formale Verständlichkeit

Bandwurmsätze mit bis zu 74 Wörtern (FDP), Wortungetüme wie „Krankenhausinvestitionskostenförderung“ (CDU) und „Bürger*innenmedien-Kompetenzprojekte“ (Grüne) oder Fachbegriffe wie „Hyperscaler“ (SPD), „Cashcamp“ (FDP), „Flowback“ (Linke) und „Purpose-Unternehmer*innentum“ (Grüne): Die Wahlprogramme der Parteien zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sind für viele Laien schwer zu verstehen. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Kommunikationswissenschaftler:innen der Universität Hohenheim in Stuttgart.

„Parteien sollten ihre Positionen klar und verständlich darstellen, damit die Wählerinnen und Wähler eine begründete Wahlentscheidung treffen können. Dazu dienen die Wahlprogramme“, betont der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim. Er hat zusammen mit Dr. Claudia Thoms die Wahlprogramme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022 untersucht.

Weiterlesen

Dennis Riehle

Absurditäten nicht nur in der Linkspartei

Nach dem Bekanntwerden von Sexismus-Vorwürfen im Landesverband Hessen und in der Bundestagsfraktion von DIE LINKE fragt man sich natürlich, wie es ausgerechnet in der Partei, die Sternchen und Doppelpunkte für Gendergerechtigkeit besonders hochhält und sich seit jeher einem durchaus fragwürdigen Verständnis von uneingeschränktem, aggressivem und dominantem Feminismus verschrieben hat, so weit kommen konnte und nun sogar das Unterschreiten der Drei-Prozent-Hürde in den Umfragen droht. Dass besonders jene Organisationen für eine unterdrückende, übergriffige und unverhohlene Umgangsweisen mit dem weiblichen Geschlecht anfällig sind, liegt in der Natur der Sache selbst: Wer letztlich krampfhaft versucht, Grundrechte zwischen den Geschlechtern auszuspielen, wird vom Bumerang einer Politik getroffen, die durch Diversität am Ende Selektivität betreibt.

Das gegenseitige Hochschaukeln von Ansprüchen von Männern einerseits, Frauen andererseits und aller Menschen, die sich keiner dieser beiden Zuordnungen entsprechend angehörig fühlen, muss im Desaster enden. Jegliche Formen der sexuellen Übergriffe, Ausbeutung und des Missbrauchs sind verachtenswert und ein Ausdruck arroganter Egomanie und eines rückwärtsgewandten Machogehabes, die mit Vehemenz zu bestrafen sind. Trotz dieser eindeutigen Schuldzuweisung wird sich DIE LINKE auch selbstkritisch fragen müssen, ob sie nicht einen eigenen Beitrag geleistet hat, entsprechende Strukturen zu schaffen und den Weg für eine derartige Kultur der Herabwürdigung der Frau geebnet zu haben. Als ehemaliges Mitglied weiß ich um den generell überaus rauen Kommunikationsstil, der sich gegenüber jenen der anderen Parteien in seiner Unverfrorenheit noch abhebt.

Weiterlesen

Fahne Ukraine ©Gerald Kaufmann

Frei nach Robert Lembke: „Welches Horrorszenario hätten ’S denn gern?“

Kommentar zum Botschafter

„Und täglich grüßt das Murmeltier“: Wer angesichts sinkender Corona-Fallzahlen die regelmäßigen Wortbeiträge des Bundesgesundheitsministers zur pandemischen Situation vermisst, wird nun endlich entschädigt. Nachdem uns Prof. Lauterbach bei einer mittlerweile zunehmend wegbrechenden Argumentationsgrundlage die Vision von „Killervarianten“ nicht mehr um die Ohren hauen kann, hat sich sein Nachfolger als medialer Grußonkel bereits öffentlichkeitswirksam in Stellung gebracht: Jetzt ist es Diplomat Melnyk, der uns jeden Morgen neu erklärt, dass wir kurz vor dem Atomkrieg stehen und Deutschland durch seine Trägheit maßgebliche Schuld daran haben wird, wenn die Welt schon nächste Woche untergehen dürfte.

Welches Horrorszenario nun das ansprechendere ist, wird sich nach dem persönlichen Gusto des verblüfften Zuschauers richten, der sich die Augen darüber zu reiben vermag, dass sich so schnell ein adäquater Ersatz für Sorgenvater Karl gefunden hat. Ukraines Botschafter versteht es in einer hervorragenden Art und Weise, uns allen ein schlechtes Gewissen einzureden. Er übersteigt mit seiner bravourösen Fähigkeit der Dramatisierung Lauterbachs Angst und Furcht vor Variante XY des Virus bei weitem. Und er steht dem SPD-Politiker auch in seiner Medienkompetenz kaum nach.

Weiterlesen

rakete sceene
22813
Aug 09, 2017

Web-Content & Web-System

Joomla und andere Content Management Systeme stehen für Einfachheitaber auch für permanenten Wandel . Unterstützung für die eigene Webseite! Trotz social Media:Eigene Inhalte auf eigenen Seiten pflegen! Angebot! Aktualisierung und Ergänzung von Text und…
Megaphone
111324
Aug 23, 2018

Ihr Artikel bei uns!

Weit gestreute Pressetexte und Inhalte bleiben im Trend. Schließlich kann man die Wege, durch die man aufmerksamkeit erlangt nicht vorhersagen. Und wie kann man besser Interesse wecken, als durch einen packenden Text. Wenn damit beim Leser schon gleich der…
Suchfix - die Suchmaschine die es nicht gibt! ©Gerald Kaufmann
637
Mai 10, 2021

Grundlagen Online Marketing: Die wichtigsten Maßnahmen

Für Unternehmen ist es in diesen Tagen wichtiger denn je, im Web gefunden zu werden. Einer der wichtigsten Schritte, um das Potenzial im Internet zu erhöhen, ist die SEO-Optimierung. Mit ihr geht die Frage einher, welche Maßnahmen wirklich dazu geeignet sind,…
Wohnen am Hochrhein - Hans Thoma Blick ©Gerald Kaufmann
26021
Jun 21, 2018

Immobilien am Hochrhein

Das Topthema seit langen Zeiten ist das Wohnen zwischen Basel und Konstanz. Wohnen und arbeiten an unterschiedlichen Orten können am Hochrhein schnell zu langen Fahrten führen. Hinzu kommen die am Hochrhein wegen Fehlens einer Umgehungsstraße, die überfüllten…