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Altuelle Beiträge aus Konstanz - Stadt zwischen Bodensee und Hochrhein

Rechnerisch lädt laut einer VKU-Studie jeder Bürger pro Jahr in Deutschland eine Badewannenfüllung Müll im öffentlichen Raum ab. Auch im DBU Naturerbe verursachen Abfälle in der Landschaft Personalkosten und schaden der Natur. ©Britta Schmitz/piclease

DBU Naturerbe mahnt zu mehr Achtsamkeit

Bonde: Müll in Wald und Natur ein großes Ärgernis

Osnabrück. Wenn Abfälle draußen auf dem Boden landen, nennt sich das im Fachjargon „Littering“. Laut einer heute veröffentlichten repräsentativen Studie des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) fallen pro Einwohner und Jahr in Deutschland rund 140 Liter Straßenmüll an, der auf Wegen, im Gebüsch oder in Abfallkörben landet. Im Klartext: „Das entspricht einer ganzen Badewanne voll Müll“, sagt Alexander Bonde, Geschäftsführer im DBU Naturerbe, einer gemeinnützigen Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Bonde: Müll in der Landschaft weiterhin ein Thema in Deutschland

Plastikbecher, Zigarettenkippen oder Grünabfälle müssten mühsam eingesammelt werden, im öffentlichen Raum seien Straßenreiniger gefragt. „Und im privaten Wald müssen sich Forstmitarbeiter mit dem oft verbotenerweise abgeladenen Abfall herumschlagen“, so Bonde. Der DBU Naturerbe Geschäftsführer und DBU-Generalsekretär weiter: „Wer meint, Müll in der Natur ist in Deutschland kein Thema, der irrt gewaltig.“ Auch auf den 71 Naturerbeflächen des DBU Naturerbes mit rund 70.000 Hektar sei Abfall in der Landschaft ein großes Ärgernis.

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MdB Lothar Riebsamen überreicht das Förderungsschreiben zum „Soforthilfeprogamm Heimatmuseen“ an Prof. Gunter Schöbel vom Pfahlbaumuseum ©Pfahlbaumuseum/Rainer Jäckle

Besuch des Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen

Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des „Soforthilfeprogramms Heimatmuseen“ in ländlichen Räumen. Die Pfahlbauten von Unteruhldingen freuen sich sehr, für ihr Projekt „Grünes Klassenzimmer“ 25 000 Euro in Corona-Zeiten vom Bund zu erhalten. Dies dient der Teilfinanzierung eines neuen Museumsvermittlungsmoduls, das gerade im Museumsgarten begonnen wurde. Es geht um die Ernährung in der Steinzeit und wurde am 1. August Open Air gestartet. Damit können Schüler und Familien auch in diesen Zeiten sachgerecht und barrierefrei im Rahmen des Wissensvermittlungsauftrages des Museums erreicht werden.

Es ist das erste Mal seit über 90 Jahren, dass Heimatmuseen konzentriert vom Bund gefördert werden. Über 80 Projekte von der Hallig Hooge im Wattenmeer bis zum kleinen Museum in Füssen werden für neue Ausstellungen, mediale Aufbereitungen, den Erhalt von Denkmalen oder die Verbesserung der Barrierefreiheit gefördert. Maßgebend ist hier der Deutsche Verband für Archäologie (DVA), der diese Unterstützung für dezentral gelegene Freilichtmuseen, Regionalmuseen und Träger von Bodendenkmalstätten in Berlin angeregt hat. Immerhin erreichen die Museen in Kommunen unter 20 000 Einwohnern jährlich 29 Millionen Besucher und somit nahezu ein Drittel des gesamtdeutschen Museumsbesucheraufkommens.

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Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

Klimageschädigter Wald: Mehr Forstpersonal im Kreis Konstanz gefordert

15,8 Millionen Kubikmeter Schadholz in Baden-Württembergs Wäldern

Klimanotstand im Wald: Immer mehr heimische Bäume könnten Dürren, Stürmen und Schädlingen zum Opfer fallen – wenn nicht deutlich mehr für den klimagerechten Umbau der Wälder getan wird. Davor warnt die Gewerkschaft IG BAU und fordert zusätzliches Forstpersonal auch im Landkreis Konstanz. „Zwar hat die Landesregierung angekündigt, 130 neue Stellen für den Forst in Baden-Württemberg zu schaffen. Das ist ein wichtiger Schritt, reicht jedoch angesichts des Ausmaßes der Schäden noch nicht aus“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Südbaden, Lukas Oßwald. Zudem müsse sichergestellt werden, dass das zusätzliche Personal auch in den Forstbezirken vor Ort ankomme und nicht in höheren Verwaltungsebenen eingesetzt werde.

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Sie freuen sich über den gelungenen Entwurf für die neuen Klinikkapelle und auf die Realisierung in den kommenden Jahren (v.l.n.r): Künstler Matthias Eder, Klinik-Seelsorgerin Elisabeth Gnan, Geschäftsführer Bernd Sieber, Geschäftsführer Rainer Ott, Seelsorgerin Louisa Mallig, Norbert Jobst von der Abteilung Bau sowie Seelsorger Alois Hofmann. Bild: aj

Seelenort für das Klinikum Konstanz

Künstlerwettbewerb für neue Klinikkapelle und Raum der Stille mit klarem Ergebnis

Konstanz. „Ein Seelenort für das Klinikum Konstanz“ soll sie werden: Die neue Klinikkapelle, die auch als Raum der Stille genutzt werden kann. Mit dem Gestaltungsentwurf des Bildhauers und freischaffendem Künstler Matthias Eder aus Leonberg wird dies gelingen, sind sich die Mitglieder der Jury des Kunstwettbewerbs sicher. Für die angemessene Gestaltung des Raumes und der liturgischen Ausstattung hatte es einen Künstlerwettbewerb gegeben, zu dem das Klinikum gemeinsam mit den kirchlichen Bauämtern eingeladen hatte.

Sechs Künstler hatten ihre Entwürfe abgegeben, die elfköpfige Jury war sich am Ende der eintägigen Jurysitzung einig, die Entscheidung fiel klar aus, informiert GLKN-Geschäftsführer Rainer Ott, der auch die Arbeitsgruppe „Neue Kapelle“ geleitet hatte und Mitglied in der Jury war. Denn der Entwurf von Matthias Eder erschaffe einen spirituellen Ort und eine Oase der Ruhe, in dem die christliche Symbolik erkennbar ist, aber so dezent, dass sich alle Menschen, egal welcher Glaubensrichtung, darin willkommen fühlen können.

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