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Energie und Umwelt - Abseites vom Hochrhein . . .

Rohrkolben sind unempfindliche Sumpfpflanzen, die jedes Jahr rund 15 Tonnen Trockenmasse pro Hektar hervorbringen (das entspricht etwa 150 bis 250 Kubikmeter Baustoff) ©TU München

Wie Moor- und Denkmalschutz mit Landwirtschaft unter einen Hut gebracht werden

Osnabrück/Nessebar (Bulgarien). Spezielle aus Rohrkolben bestehende Platten sollen als tragender Baustoff und Dämmmaterial in Bulgarien zur Sanierung von Schwarzmeerhäusern eingesetzt werden. Die traditionellen, denkmalgeschützten Holzgebäude sind vorwiegend in Privateigentum und es fehlt an Wissen und Mitteln für die Sanierung. In einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell geförderten Projekt soll nun im bulgarischen Nessebar ein Sanierungskonzept unter Verwendung von Rohrkolben-Dämmplatten entwickelt werden, mit dem zugleich die regionale Wirtschaft gestärkt wird.

Der Grund für die Wahl von Rohrkolben: Sie gelten als Multitalent für Klima-, Moor-, Hochwasser- und Gewässerschutz. Die Wasser- und Sumpfpflanzen, die regional auch als Lampenputzer, Schlotfeger und Pompesel bezeichnet werden, wachsen in Feuchtgebieten und Mooren, die als Kohlenstoffsenke wichtig für den Klimaschutz sind und sogar bis zu fünfmal mehr Kohlenstoff speichern als Wälder.

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Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, muss sie in das Marktstammdatenregister eintragen. Bis spätestens Ende Januar 2021 müssen alle, auch ältere Solarstromanlagen, eingetragen sein ©Zukunft Altbau

Ältere Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke bis 31. Januar 2021 anmelden

Nur mit Eintrag im Marktstammdatenregister fließt die Einspeisevergütung

Zukunft Altbau erklärt, auf was Eigentümer beim Eintrag achten müssen. Wer als Gebäudeeigentümer eine Photovoltaikanlage oder ein Mini-Blockheizkraftwerk betreibt, muss diese in das zentrale Marktstammdatenregister eintragen. Für ältere Anlagen läuft nun die Übergangsfrist dafür ab: Sind sie vor dem 1. Februar 2019 in Betrieb gegangen, müssen sie bis zum 31. Januar 2021 in das Register eingetragen sein. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Ohne diese Anmeldung riskieren die Anlageneigentümer ihre Einspeisevergütung. Der Eintrag ist unkompliziert und dauert rund 20 bis 30 Minuten, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Nur wenige Angaben sind erforderlich. Die Regelung gilt auch für Solarstromspeicher.

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Das Auge ©Gerald Kaufmann

Gleichberechtigt auch im Ehrenamt: Assistenzen auch dabei notwendig

PRO RETINA fordert eine einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und dafür eine Assistenz benötigen.

Viele Menschen in Deutschland engagieren sich und tragen damit essentiell zu sozialen oder politischen Veränderungen in Deutschland bei. Das ehrenamtliche Engagement ist dabei für unsere Gesellschaft wichtig und an vielen Stellen sogar notwendig, da es keine hauptamtlichen Kapazitäten gibt. Bei PRO RETINA engagieren sich geschätzt 350 blinde und sehbehinderte Menschen ca. 5 Stunden pro Woche. Dies macht im Jahr 91.000 Stunden, die so zum Beispiel Ärzten und der Gesellschaft an Arbeit abgenommen werden bzw. eine wichtige Ergänzung zu professionellen und institutionellen Angeboten der gesundheitlichen Versorgung darstellen.

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ZSW-Wissenschaftler an der Phosphorrecycling-Versuchsanlage in Stuttgart. ©ZSW

Phosphor wirtschaftlicher aus Klärschlamm zurückgewinnen

WEHRLE und ZSW erproben neues Verfahren in baden-württembergischem Pilotprojekt

In Baden-Württemberg ist kürzlich ein einzigartiges Projekt zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm gestartet. Der Abwasserzweckverband Staufener Bucht will am Rhein in Südbaden eine Klärschlamm-Verbrennungsanlage errichten, die anders als bei konventionellen Verfahren den Phosphor bereits während des Verbrennungsvorgangs extrahiert. Die WEHRLE-WERK AG hat das vielversprechende Rückgewinnungsverfahren zusammen mit dem Forschungspartner Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) entwickelt. Nun soll die industrielle Umsetzung erfolgen.

Phosphor ist ein lebenswichtiger Inhaltsstoff der Nahrung und zudem auch eine Schlüsselchemikalie in Düngemitteln. Der Stoff wird heute überwiegend aus Phosphatgestein gewonnen. Große Lagerstätten derartiger Mineralien gibt es vor allem in Nordafrika, jedoch nicht in Europa, was zukünftig zu Versorgungsengpässen führen kann. Aus diesem Grund wird das Recycling von Phosphor aus Abfallströmen an Bedeutung gewinnen. Klärschlamm ist ein solcher Abfallstrom, der heute in der Regel verbrannt wird, ohne dass der darin enthaltene Phosphor zurückgewonnen wird. Allein in Deutschland könnten 50 Prozent des gesamten Phosphorbedarfs durch Klärschlamm gedeckt werden.

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