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Energie und Umwelt - Abseites vom Hochrhein . . .

2021 dürfen einige alte Kaminöfen nicht mehr betrieben werden. Fachleute des Ofen‐ und Luftheizungsbauerhandwerks geben Auskunft ©Zukunft Altbau

Schonfrist für alte Holzfeuerungen läuft Ende 2020 aus

Austausch oder Nachrüstung bei zu hohen Emissionen erforderlich

Hauseigentümer sollten Geräte, die vor 1995 errichtet wurden, erneuern

Viele Hauseigentümer müssen bald prüfen, ob ihr Kaminofen, Kachelofen oder Heizkamin auch noch künftig den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Denn für Anlagen mit zu hohen Staub- und Kohlenmonoxidwerten, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden, endet Ende dieses Jahres die vom Gesetzgeber eingeräumte Schonfrist. Sind die Emissionen zu hoch, dürfen die Altanlagen nach 2020 nicht weiter betrieben werden. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Der Nachweis, dass die Grenzwerte eingehalten werden, erfolgt durch eine Herstellerbescheinigung oder durch eine Messung des Schornsteinfegers. Eine Nachmessung und eventuelle Nachrüstung lohnt sich jedoch meist nicht, da dies oft teurer ist als ein neuer, effizienterer Ofen. Hauseigentümer sollten daher bereits jetzt die Werte prüfen und Ü25-Anlagen mit zu hohen Emissionswerten erneuern, raten die Experten von Zukunft Altbau. Auch bei älteren Exemplaren, die die Grenzwerte einhalten, und bei etwas jüngeren, die nicht unter die Frist fallen, kann sich ein Austausch wegen des geringeren Brennstoffbedarfs lohnen.

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Sebastian Koeppel ©beckers bester

Was man liebt, das schützt man auch

Alle beckers bester Produkte sind jetzt klimaneutral

Für Sebastian Koeppel, geschäftsführender Gesellschafter des niedersächsischen Fruchtsaftherstellers beckers bester, steht Klimaschutz ganz oben auf der Agenda. Schon seit 2015 wird beckers bester als „klimaneutrales Unternehmen“ eingestuft. Jetzt hat das Familienunternehmen aus dem niedersächsischen Lütgenrode auch alle beckers bester Produkte klimaneutral gestellt und ist somit einer der Vorreiter in der deutschen Fruchtsaftbranche.

Was heißt „klimaneutral“ eigentlich?

„Klimaneutral“ bedeutet, dass man mit dem was man tut, kein CO² freisetzt oder das freigesetzte CO² kompensiert. Ersteres ist für ein Industrieunternehmen natürlich sehr schwierig. Eine Alternative, um trotzdem klimaneutral zu sein, ist die freiwillige Kompensation von Treibhausgasen, die sich nicht vermeiden lassen.

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60 Blogger/innen, Influencer/innen und Digital Natives haben sich in den drei Kategorien „Digitales Team des Jahres“, „Influencer / Blogger des Jahres“ und „Youngster des Jahres“ für die in diesem Jahr erstmals vom Fachmedium agrarheute ausgeschriebenen „agrarheute digital future awards“ beworben.

Digital Natives vom Land als echte Botschafter

Mit den „agrarheute digital future awards“ zeichnet das Fachmagazin agrarheute erstmals Blogger, Influencer und Digital Natives aus der Agrar- und Ernährungsbranche für ihre digitale Öffentlichkeitsarbeit aus. Unterstützt wird der Preis von einer hochkarätigen Jury sowie von Staatsministerin Dorothee Bär als Schirmherrin. Ab sofort kann für die Finalisten abgestimmt werden.

Sie sind jung, laut, kommunikativ und echte Brückenbauer. Die Zahl der professionell bloggenden Influencerinnen und Influencer aus der Landwirtschaft nimmt stetig zu. Dabei stehen die Digital Natives vom Land ihren urbanen Mitstreitern in nichts nach. Als Gestalter, als Kommunikatoren und als innovative Botschafter nutzen sie Social Media professionell und leidenschaftlich, um Imagearbeit für ihren Berufsstand zu betreiben.

„Die neue Welt schafft neue Verbindungen zu den Konsumenten und einer kritischen Öffentlichkeit. Sie erklärt und klärt auf, informiert und schafft Verständnis“, so Dorothee Bär, Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung und Schirmherrin der agrarheute digital future awards (ahdfa).

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Ohne die Wiedervereinigung und den Frieden in Europa hätte der Naturschutz in Deutschland rund 156.000 Hektar Fläche weniger - so auch den rund 2.200 Hektar großen, ehemals militärisch genutzen Authausener Wald im Eigentum des DBU Naturerbes. © Katja Behrendt (DBU)

Ohne Wiedervereinigung kein Nationales Naturerbe

DBU Naturerbe übernahm Flächen vom Bund in West und Ost als „Denkmäler des Friedens“

Osnabrück. Dem Mauerfall und dem Ende des Kalten Krieges ist es auch zu verdanken, dass es heute das Nationale Naturerbe gibt – eine Initiative des Bundes, bei der die Regierung rund 156.000 Hektar vor allem ehemalige militärische Übungsflächen in West und Ost zu Naturschutzzwecken an Bundesländer, Verbände oder Stiftungen übertragen hat. Das gemeinnützige Tochterunternehmen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das DBU Naturerbe, hat seit 2008 die Verantwortung für 71 Flächen bundesweit mit rund 70.000 Hektar übernommen. Anlässlich der Feierlichkeiten zu „30 Jahre Mauerfall“ bezeichnet DBU-Generalsekretär Alexander Bonde die Liegenschaften als „Denkmäler des Friedens“: „Dass die Bundesregierung die ehemaligen militärischen Übungsplätze als Nationales Naturerbe ausweisen konnte, ist maßgeblich dem Friedensprozess der vergangenen Jahrzehnte zu verdanken. So können die Flächen als Raum der biologischen Vielfalt erhalten werden.“

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