-
21. Juli 2008
216 Schulranzen für lettische Kinder
Schulranzen auf großer Fahrt
von Deutschland nach Lettland
Monsignore Georg Austen hat gestern einen Bulli voller Schulranzen auf die Reise von Paderborn nach Lettland geschickt. „216 Jungen und Mädchen aus sozial benachteiligten Familien können sich im neuen Schuljahr über einen gepackten Ranzen aus Deutschland freuen“, betonte der Generalsekretär des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken.
Gestiftet wurden die Schultaschen von den Generalvikaren sowie Pfarrgemeinden der deutschen Diaspora-Bistümer anlässlich der Verabschiedung von Prälat Clemens A. Kathke und der Einführung von Msgr. Georg Austen als Generalsekretär des Diaspora-Hilfswerkes.
Die Rucksäcke gehen an die katholischen Schulen in Riga, Liepaja und Rezekne. „Wir unterstützen diese Schulen, um den Kindern eine gute Ausbildung und eine religiöse Erziehung zu ermöglichen“, unterstrich Austen. Die gepackten Ranzen seien ein tolles Symbol dafür.
Die Stuttgarter Franziskanerin Margarete Ebe steuert den vollgepackten Sprinter bis Travemünde, dann geht es mit der Fähre weiter nach Riga. „Da wir sowieso mehrmals im Jahr Hilfstransporte nach Lettland schicken, nehmen wir die Schulranzen gerne mit“, sagte die Ordensfrau bei ihrem Zwischenstopp in Paderborn. „Wir sind natürlich froh, dass sich Schwester Margarete persönlich um unsere ‚Post’ kümmert“, so Austen.
Das Bonifatiuswerk fördert die baltischen Diasporaländer Estland und Lettland seit 1995. 14 Projekte erhalten dieses Jahr eine Hilfe von insgesamt 500.000 Euro. In erster Linie handelt es sich um Bauprojekte von Kirchen und Klöstern. Unterstützt werden aber auch Sozialprojekte wie das Martinshaus in Liepaja, das jungen Frauen und ihren Kindern Zuflucht gewährt.