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20. März 2026
Heiko Weißenberger stellt sich bei JHV der SPD Lauchringen vor
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Dr. Philipp Schmidt-Wellenburg begrüßte am 19. März im Gasthof Küssaburg in Lauchringen zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Der Vorsitzende dankte für das große Engagement der Mitglieder im letzten Jahr, räumte aber ein, besonders für die SPD in Baden-Württemberg seien die Wahlergebnisse eine Herausforderung. Die Abgrenzung gegen andere Parteien und die klare Ansprache der Bevölkerung sei oft nicht gelungen. SPD-Kreisvorsitzender Dr. Peter Schallmayer betonte, trotzdem habe die Landtagskandidatin der SPD, Joana Stöhrer da Costa, nicht nur jüngere Wählerinnen und Wähler deutlich besser überzeugt als die SPD im Landesdurchschnitt. Auch die lokale Presse habe sehr fair und im Interesse der Bürgerinnen berichtet. In der Diskussion wurde klar, in Hessen oder Rheinland-Pfalz sei die SPD nach wie vor eine Partei für die breite Bevölkerung.
Am Hochrhein und in Baden-Württemberg müsse die SPD das Profil als progressive, kompetente, weltoffene und leistungsorientierte Partei schärfen. Gute Nachrichten seien schwerer zu vermitteln als schlechte, die seit der Steinzeit für größere Aufmerksamkeit sorgten. Die SPD vertrete die Mitmenschen, die durch ihre persönliche Leistung tagtäglich die Gesellschaft zusammenhielten. „Wir setzen uns für Chancengerechtigkeit in einem funktionierenden Staat ein“, betonte Dr. Schmidt-Wellenburg. In der benachbarten Schweiz sei der Service public ein unstrittiges gemeinsames Anliegen. Allen Unkenrufen zum Trotz sei die Bundesrepublik im internationalen Vergleich ein Erfolgsmodell. Wer in Deutschland die Funktionsfähigkeit des Staates aus den Augen verliere, gefährde den sozialen Rechtsstaat. Deshalb sei es wichtig, gutes Personal im öffentlichen Dienst zu unterstützen.
Als sehr gutes Beispiel hierfür stellte sich Heiko Weißenberger als Bürgermeisterkandidat für Lauchringen vor. Als bodenständiges Kind der Region hatte er sich als Zeitsoldat, Student der Verwaltungswissenschaften in Kehl sowie in Ausbildung und Arbeit im Landratsamt Waldshut aus eigener Kraft hochgearbeitet und viele Erfahrungen sammeln können, die ihm den Einstieg als Rechnungsamtsleiter in Dogern und die spätere zehnjährige Tätigkeit in Jestetten sehr erleichterten. Als Wink des Schicksals forderte ihn der scheidende Rechnungsamtsleiter im Rathaus Lauchringen auf, seine Nachfolge anzutreten. Sein jahrzehntelanges erfolgreiches ehrenamtliches Engagement, auch in leitenden Funktionen, u.a. beim Roten Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr sowie seit 2024 als Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter in der Gemeinde Küssaberg zeigten deutlich die Kompetenz und Anerkennung Weißenbergers.
Sein vielfältiges Engagement im eigenen Wald, im Obstbau, in der Imkerei, der Forstbetriebsgemeinschaft Hochrhein und z.B. bei der Energiegenossenschaft Schönau zeigen ihn als Allrounder weit über die Zahlen im Rechnungsamt hinaus. Dort hat er seit 2021 intime Kenntnisse über alle Projekte in Lauchringen, besonders die künftige Bestandserhaltung. Neben der städtebaulichen Entwicklung des Lauffenmühlegeländes stünden mit Sanierung der Hochbehälter, Straßensanierungen, Sicherung der Ganztagesbetreuung, Erhaltung der Gemeindegebäude und Ausbau der Nahwärmeversorgung vielfältige Pflichtaufgaben an, die er gerne bewältigen möchte. Bewusst hat sich Weißenberger dafür entschieden, parteilos frei von parteilichen Rücksichtnahmen für alle Menschen in Lauchringen anzutreten. Er überzeugte mit seinem Anspruch an sich selbst: „Auf gutem Weg: Der Neue, bereit für Morgen.“ Auch in der Diskussion wurde deutlich, dass seine Kompetenz nicht nur auf dem Papier steht.
Er weiß, wo tatsächlich der Schuh drückt. Weißenberger arbeitet schon lange mit den Menschen im Lauchringer Rathaus zusammen, hat politische, fachliche und menschliche Führungserfahrung und er kennt insbesondere die Menschen und die Verhältnisse in Lauchringen und Umgebung. Er hat den Blick fürs Ganze, sowohl aus der Innensicht als auch im Vergleich mit anderen Kommunen und besticht durch ein bescheidenes, aber sehr kompetentes und konsequentes Auftreten. Die anwesenden SPD-Mitglieder, die selbst über jahrzehntelange berufliche und Lebenserfahrung in Lauchringen, bundesweit und darüber hinaus verfügen, oft selbst in leitenden Positionen, hat Weißenberger als Glücksfall für die Nachfolge im Rathaus überzeugt. Sie wünschen ihm für die Wahl am 3. Mai viel Erfolg.
Die Lauchringer SPD gedachte ihrer verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres, insbesondere Klaus Rogg. Im Sommer sollen drei Jubilare der SPD für jahrzehntelange Mitgliedschaft geehrt werden. Unter der Leitung des Kreisvorsitzenden wurden Kassiererin Martina Meier und der übrige Vorstand entlastet; Vorstandswahlen stehen 2027 an. In geheimer Wahl wurden Delegierte für Entscheidungen auf Kreisebene bestimmt: Martina Meier, Marion Hackel, Dr. Philipp Schmidt-Wellenburg und Klaus Battefeld, als Ersatzdelegierte Julia Saruga.






Kommentare
Sie sucht sich dabei allerdings die aus, die überhaupt nicht gefördert werden wollen, sondern nur fordern und nichts leisten wollen.
Das führt dazu, dass für Leistungsbereite und Begabte aus weniger privilegierten Familien am Ende zu wenig übrig bleibt.
Das Ganze ist ungefähr so, als wolle die SPD Gipseier ausbrüten. Macht aber Sinn, wenn man sich überlegt, dass erfolgreich geförderte später dann doch etwas anderes Wählen als die SPD. So mach man dann doch sicherheitshalber Politik für prekäre Schichten die auch weiterhin den Status Quo erhalten, mit der Hoffnung, dass sie immer wieder von ihnen Stimmen bekommen.
Aufgehen tut diese Strategie wohl so eher mäßig gut! Wer hätte das gedacht?