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  • 06. März 2008

Mit falschem Geldschein bezahlt

Von Tiger Gironimo

Waldshut – Beim Bezahlen in einem Waldshuter Fastfoodrestaurant fielen einer Angestellten zwei Männer beim Bezahlen ihres Essens auf. Einer der beiden übergab ihr zur Bezahlung einen falschen Zehn-Euro-Schein. Ohne sich etwas anmerken zu lassen gab sie das Wechselgeld heraus und verständigte dann den Geschäftsführer des Restaurants. Die zu Hilfe gerufene Polizei nahm die beiden 18 und 19 Jahre alten Tatverdächtigen fest und übergab sie zusammen mit der Falschgeldnote an die Kollegen der Kripo.



Mittlerweile konnte auch der Herkunft des falschen Zehners geklärt werden. Ein Mitschüler der beiden hatte an Weihnachten den Schein auf seinen Farbdrucker hergestellt, einfach um die Qualität des Gerätes zu testen. Die beidseitige Kopie hat er ausgeschnitten und einige Tage später einem seiner Kollegen gegeben.  Zusammen mit echten Scheinen befand sich der gefälschte Geldschein im Geldbeutel des 18-Jährigen. Mitte Januar ging dieser mit dem dritten Beteiligten zu dem Schnellimbiss und lieh diesem zum Bezahlen der Rechnung Geld – und zwar den kopierten Geldschein.

Gegen alle drei Beteiligten wurden Strafverfahren eingeleitet. Das Strafgesetzbuch sieht für die Herstellung und das Verbreiten von Falschgeld hohe Strafen vor. Unabhängig davon, wie die Verfahren ausgehen: Festnahme, Durchsuchung, Erkennungsdienstliche Behandlung, Vernehmungen und ein Strafverfahren kann man sich ersparen– wenn man die Finger weglässt vom Geldkopieren! 


Ressort: Uncategorised