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  • 11. Dezember 2009

Mutationsfeier der Rettung Basel-Stadt

Von Tiger Gironimo

Traditionsgemäss wurden am Donnerstagabend im Rahmen der Mutationsfeier im Holsteinerhof Angehörige des Bereichs Rettung befördert, geehrt oder verabschiedet. Der zum Justiz- und Sicherheitsdepartement gehörige Bereich Rettung besteht aus den Abteilungen Feuerwehr, Sanität und Einsatzunterstützung (Zivilschutz und Militär) sowie den beiden Stabsressorts Einsatzkoordination und Führungsunterstützung.



Die diesjährige Mutationsfeier des Bereichs Rettung stand ganz im Zeichen des Rückblicks und des Dankes. So streifte Dominik Walliser, Kommandant des Bereichs Rettung,  in seiner Begrüssungsansprache nochmals die relevanten Ereignisse und Einsätze des zu Ende gehenden Jahres, das der Rettung bis dato über 22 000 Einsätze brachte. Das heisst, durchschnittlich alle 22 Minuten kam es zu einem Einsatz von Feuerwehr und Sanität. Seinen besonderen Dank sprach Dominik Walliser auch den Milizeinsatzkräften aus. Jährlich rund 30 Mal reichen die Profikräfte nicht aus, um ein Ereignis bewältigen zu können. In diesen Fällen wird der Rettungsverbund mit Berufsfeuerwehr, Sanität und Polizei in einer zweiten Stufe durch Milizeinsatzkräfte verstärkt - aus den Reihen der Bezirksfeuerwehren können innerhalb einer Stunde 120 Männer und Frauen aufgeboten werden.

Auch Regierungsrat Hanspeter Gass stellte die Kooperation in den Vordergrund seiner Ansprache. Grosse Ereignisse würden weder vor der Kantons- noch vor den Landesgrenzen Halt machen und könnten nur im Verbund aller Partnerorganisationen, sei es Feuerwehr, Polizei, Sanität, Zivilschutz, oder sogar subsidiär durch die Armee, bestritten werden. „Dass wir alle diese Organisationen unter einem Dach haben, macht mich als Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartementes ganz besonders stolz!“, betonte Hanspeter Gass. Mit der Kantonalen Krisenorganisation, die ebenfalls im selben Departement angesiedelt sei, würden aber alle auch eine ganz besondere Verantwortung für die Sicherheit von Einwohnerinnen und Einwohnern tragen. „Das Undenkbare denken“ sei nicht ein Sandkastenspiel von Pessimisten, so Gass weiter, sondern „die professionelle Auseinandersetzung mit Gefahren und Risiken sowie deren Eintretenswahrscheinlichkeit“. Dies bestätige auch der erst vor wenigen Tagen veröffentlichte Legislaturplan der Regierung, so Hanspeter Gass :“Themen wie Erdbebenvorsorge oder die Erstellung einer Gefährdungsanalyse sind als konkrete Massnahmen Teile der mittelfristigen politischen Planung und geniessen deshalb eine hohe Priorität!“. Der Regierungsrat schloss seine Ausführungen mit einem persönlichen Dank an all die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als die tragenden Säulen der Blaulicht-Organisationen: „Auch bin sehr stolz, ein solches Departement führen zu dürfen, ein Departement, das sich durch Zusammenhalt und Leistung, Disziplin und die Gewissheit, sich jederzeit aufeinander verlassen zu dürfen, auszeichnet.“

An der Mutationsfeier werden jeweils Beförderungen und Ehrungen vorgenommen. Stellvertretend für alle Anwesenden sind die Beförderungen von Jörg Koller zum Hauptmann und Dienstgruppenchef der Berufsfeuerwehr, Werner Flühler zum Oberleutnant und stellvertretender Dienstgruppenchef der Berufsfeuerwehr, Michel Wälchli zum Oberleutnant und Chef Einsatzzentrale Berufsfeuerwehr, Bruno Zollinger zum Oberleutnant der Bezirksfeuerwehr und Jimmy Maurer zum Oberleutnant der Werksfeuerwehr Dreispitz, erwähnt.

Die Mutationsfeier der Rettung Basel-Stadt im Keller des Holsteinerhofs wurde von der Feuerwehrmusik in bewährter Manier musikalisch umrahmt. Der Feier folgte ein kleiner Apéro für Beförderte, Geehrte und Gäste.


Ressort: Uncategorised