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11. Oktober 2010
Quartiernahe Gesundheitsförderung
Das Café Bâlance, der besondere Seniorentreffpunkt, eröffnet seinen dritten Standort
Ein Blick auf die demographische Entwicklung in der Schweiz zeigt, dass das zunehmende Alter der Bevölkerung eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung darstellt. Krankheiten, Gebrechen und Vereinsamung nehmen im Alter zu. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt "Café Bâlance" des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt an. Einmal wöchentlich haben Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, neben dem Cafébetrieb eine Stunde lang zur Klaviermusik Rhythmik zu üben. So soll dem Sturzrisiko im Alter vorgebeugt werden. Am 13. Oktober 2010 steigt nun auch das Quartierzentrum Bachletten in das Projekt ein.
Im Frühling dieses Jahres öffnete das erste Café Bâlance im Hirzbrunnenquartier seine Türen. Mittlerweile treffen sich dort wöchentlich so viele Seniorinnen und Senioren, dass bereits nach dieser kurzen Zeit zwei Rhythmiklektionen angeboten werden können. Auch in Riehen erfreuen sich viele ältere Menschen am Café Bâlance. Durch die enge Zuammenarbeit der Gesundheitsförderung Basel-Stadt mit den Quartierzentren ist ein sehr niederschwelliges Angebot entstanden, welches sowohl die psychische wie auch die körperliche Gesundheit der älteren Bevölkerung gezielt fördert. Das Projekt wird vom Universitätsspital Basel wissenschaftlich begleitet. Erste Ergebnisse werden im Frühjahr 2011 vorliegen.
An der Startveranstaltung vom 13. Oktober 2010 in Quartierzentrum Bachletten wird Dr. med. Mathias Schlögl vom Universitätsspital Basel ein Referat zum Thema Bewegung und Stürze im Alter halten. Zudem erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die Jaques Dalcroze-Rhythmik. Der Anlass findet von 14.45 - 16 .45 Uhr in der Bachlettenstrasse 12, 4054 Basel statt.