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07. Februar 2011
Schwerer Unfall auf der Autobahn
Am Sonntagabend ereignete sich auf der Autobahn A5 am Stauende vor dem Grenzübergang in Weil am Rhein ein schwerer Verkehrsunfall. Von einer polnischen Firma waren zwei Klein-Lkw auf der Autobahn A5 in Richtung Schweizer Grenze unterwegs. Der Fahrer des voraus fahrenden Fahrzeuges hatte vor dem Grenzübergang den dortigen Lkw-Rückstau auf dem rechten Fahrstreifen erkannt und bremste sein Fahrzeug deshalb ab. Sein dahinter fahrender Arbeitskollege bemerkte das Abbremsenden des voraus fahrenden Klein-Lkw zu spät und prallte auf das linke Heck des voraus fahrenden Fahrzeug. Unmittelbar vor dem Aufprall hatte der Lkw-Fahrer noch versucht, mit seinem Klein-Lkw nach links auszuweichen. Durch den Aufprall und die Ausweichlenkung wurde der Unfallverursacher am Fahrzeug seines Arbeitskollegen vorbei geschleudert und prallte anschließend auf einen davor stehenden Renault-Master. Der Renault wurde durch die Aufprallwucht auf einen davor stehenden Sattelzug geschoben.
Durch den Verkehrsunfall wurde der Beifahrer des Unfallverursachers, dessen 12-jähriger Sohn, schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Auch der Unfallverursacher selbst und sein Arbeitskollege im zweiten Fahrzeug der polnischen Firma wurden durch den Unfall verletzt. Notarzt, Rettungssanitäter und die Feuerwehr aus Weil wurden alarmiert und leisteten Hilfe an der Unfallstelle. Die Verletzten wurden nach der Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert. Bei der ersten Befragung hatte der Unfallverursacher angegeben, dass die Bremsen seines Fahrzeuges versagt hätten. Aus diesem Grunde ordnete der zuständige Staatsanwalt die Sicherstellung und Untersuchung des Fahrzeuges an. Die Autobahn musste wegen des Unfalls und der anschließenden Bergung der schwer Beschädigten Fahrzeuge bis gegen 21.35 Uhr gesperrt werden. Insgesamt dürfte Sachschaden von über 25.000 Euro entstanden sein.