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  • 24. Juni 2011

Neue Extraordinarien an der Universität Basel

Von Tiger Gironimo

Der Universitätsrat hat drei neue Extraordinarien an der Universität Basel gewählt: Prof. Andreas Heuser für Aussereuropäisches Christentum mit Schwerpunkt Afrika, Prof. Jens Gaab für Klinische Psychologie und Psychotherapie sowie Prof. Jürg Schwaller für Kindliche Leukämien. Assistenzprofessor für Analysis wird zudem der Italiener Prof. Gianluca Crippa.

Prof. Andreas Heuser, der neue Extraordinarius für Aussereuropäisches Christentum mit Schwerpunkt Afrika an der Theologischen Fakultät, ist derzeit Dozent für Systematische Theologie und Missionswissenschaft an der Tumaini University in Tansania. Seine Professur in Basel ist auf fünf Jahre befristet. Geboren 1961 in Herborn (Hessen), studierte er zunächst Politologie an der Universität Hamburg und darauf evangelische Theologie (Religionswissenschaft und Missionswissenschaft) an der Universität Heidelberg, wo er 2002 zu den Wurzeln der Gewaltfreiheit in Südafrika promovierte. 1998 wurde er zum Pfarrer ordiniert. Nach Forschungsaufenthalten in Südafrika arbeitete er unter anderem als Studienleiter an der Missionsakademie an der Universität Hamburg (1999 bis 2005) und an der Profilstelle für Ökumene und Bildung in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (2005 bis 2009). Seine Forschungsschwerpunkte sind die Kirchen- und Missionsgeschichte Afrikas (vor allem des 20. Jahrhunderts), afrikanische Religionen in Südafrika, Migrationskirchen in Europa und Deutschland und die Pfingstbewegung.

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Prof. Jens Gaab

Zum neuen Extraordinarius für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Fakultät für Psychologie gewählt wurde Prof. Jens Gaab. Er wurde 1970 in Neustadt an der Weinstrasse (D) geboren, studierte von 1992 bis 1997 Psychologie an der Universität Trier und promovierte 2001 an der Universität Zürich. Am dortigen Psychologischen Institut arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Oberassistent am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie. 2003/2004 war er Dozent für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Bern und 2004 bis 2007 wissenschaftlicher Berater an der Psychiatrischen Privatklinik Sanatorium Kilchberg ZH. Ab 2008 war Gaab als operativer Leiter der postgradualen Weiterbildung in kognitiver Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin und des Ambulatoriums für kognitive Verhaltenstherapie an der Universität Zürich tätig. 2006 erwarb er den Titel eines Fachpsychologen für Psychotherapie FSP, und 2007 habilitierte er sich an der Universität Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte sind somatoforme Störungen, Somatopsychologie sowie Psychotherapie- und Placeboforschung. In Basel möchte er diese inhaltlichen Bereiche in Lehre, Forschung und psychotherapeutischer Anwendung vertreten und weiterentwickeln. Gaab ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

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Prof. Jürg Schwaller

Der neu gewählte Extraordinarius für Kindliche Leukämien an der Medizinischen Fakultät, Prof. Jürg Schwaller, ist bereits an der Universität Basel tätig, und zwar als Professor der Gertrude-von-Meissner-Stiftung für kindliche Leukämien. Diese zunächst befristete Professur wird nun verlängert. Geboren 1964 in Solothurn, studierte er Medizin an der Universität Bern, wo er 1990 den Doktortitel erwarb. Darauf bildete er sich am regionalen Rotkreuz-Blutspendezentrum und im Hämatologischen Zentrallabor des Universitätsspitals/Inselspitals Bern sowie am Institut für Klinische Pathologie der Universität Zürich weiter. 1992 bis 1996 forschte er im Bereich molekulare Hämatologie/Onkologie an der Universität Bern, worauf ein dreijähriger Forschungsaufenthalt in Experimenteller Hämatologie/Onkologie am Brigham & Women's Hospital der Harvard Medical School in Boston (USA) folgte. 1999 bis 2004 leitete er das Labor für Klinische Molekulare Pathologie an der Universität Genf. Schwallers Forschungsschwerpunkte liegen in der funktionellen Analyse von spezifischen genetischen Veränderungen bösartiger Blutkrankheiten, um neue therapeutische Ansätze zu entwickeln.

Assistenzprofessor für Analysis

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Prof. Gianluca Crippa

Weiter hat der Universitätsrat die Wahl von Prof. Gianluca Crippa zum Assistenzprofessor für Analysis (mit Tenure Track) an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zur Kenntnis genommen, die vom Rektorat vorgenommen wurde. Er ist seit 2007 Assistenzprofessor für mathematische Analysis an der Universität Parma. Geboren 1981 in Lecco (Italien), studierte er Mathematik an der Universität Pisa sowie an der Scuola Normale Superiore di Pisa; hier und an der Universität Zürich schloss er im Jahr 2008 seine Promotion ab. Schwerpunkt von Crippas Forschungstätigkeit ist die lineare Transportgleichung für Vektorfelder mit geringer Regularität; er kann in diesem Gebiet bereits mehrere Publikationen vorweisen.

Der Universitätsrat genehmigte zudem die von der Regenz beschlossene Ernennung von Prof. Paolo Vanini zum Titularprofessor für Banking an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät


Ressort: Uncategorised