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15. Juli 2011
Enkeltrickbetrug dank aufmerksamer Bankangestellten vereitelt
Am 14.07.2011 konnte dank einer aufmerksamen Bankangestellten ein Enkeltrickbetrug vereitelt werden.
Eine Rentnerin wurde von einem angeblichen Neffen telefonisch kontaktiert. Dabei ersuchte dieser die Frau, ihm 125'000.— Franken für die Anzahlung eines Hauses zu leihen. Die Frau erklärte sich nach längeren Hin und Her bereit, dem „Neffen“ 50’0000.— Franken zu leihen und begab sich zu ihrer Bank. Eine aufmerksame Bankangestellte machte die Rentnerin auf den Umstand aufmerksam, dass es sich möglicherweise um einen Enkeltrickbetrug handeln könnte. In der Folge wurde die Polizei verständigt, welcher es dank aktiver Mithilfe der Rentnerin gelang, eine 19- jährige Polin festzunehmen. Diese hatte die Rentnerin observiert und wäre offenbar für das Abholen des Geldes zuständig gewesen.
Enkeltrickbetrug
Vorsicht ist geboten, wenn:
- Sie von einer unbekannten Person um ein kurzfristiges Darlehen ersucht werden
- Personen vorgeben, nahe stehende Verwandte zu kennen oder selbst mit Ihnen verwandt zu sein
- Ihnen jemand von einem finanziellen Engpass berichtet, aus dem nur Sie alleine helfen können
- Sie jemand bittet, einen grösseren Geldbetrag abzuheben und Sie dabei unter Zeitdruck setzt
- Ihnen versprochen wird, dass Sie das Geld umgehend zurückerhalten werden.
Sollten Sie von Unbekannten in obiger Weise um Geld angegangen werden, bitten wir Sie unverzüglich die Polizei, Tel. 117, zu verständigen. Haben Sie erst am Bankschalter Zweifel an der Rechtmässigkeit dieser Darlehensgewährung, dann vertrauen Sie sich der Schalterbeamtin oder dem Schalterbeamten an.