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28. November 2011
Christa und Hermann Laur-Stiftung weitet Förderungen an der HTWG aus
Stiftungsprofessur Mechatronik wird verlängert – Förderangebote für Studierende werden ausgebaut
Freude an der HTWG: Die Christa und Hermann Laur-Stiftung verlängert die Stiftungsprofessur für Mechatronik um weitere fünf Jahre. Außerdem will die Stiftung Lehre und Forschung wie auch Studierende der Hochschule weiterhin finanziell fördern.
Die Förderung von Wissenschaft, Bildung und Forschung zählt zu den Aufgaben der Stiftung, die vom Firmengründer der Eto Magnetic Gruppe Dr. Hermann Laur und seiner Ehefrau Christa ins Leben gerufen worden ist. Einen verlässlichen Partner, der in den Genuss kontinuierlicher Unterstützung kommt, hat die Stiftung in der Hochschule Konstanz gefunden.
"Wir fühlen uns der Region und der Hochschule Konstanz verbunden und möchten die Bildungs- und Forschungseinrichtung vor Ort stärken", erläutert Karl F. Maierhofer, Vorstandsvorsitzender der Laur-Stiftung. Das gegenseitige Vertrauen hat sich in den vergangenen Jahren verfestigt.
So wurde die bisher auf fünf Jahre angelegte Professur für Mechatronik nun um weitere fünf Jahre verlängert. Stelleninhaber Prof. Dr. Uwe Kosiedowski lehrt in der Fakultät Maschinenbau das Fach Mechatronik mit den Schwerpunkten Fahrzeugmechatronik, Fahrzeugelektronik, Schaltungstechnik, Elektrotechnik und Programmierpraxis. Seine Forschungsaktivitäten liegen auf den Gebieten der Betrachtung und der Simulation mechatronischer Systeme.
Die Laur-Stiftung stellt bereits bisher jährlich Leistungspreise für die Verfasser der besten Abschlussarbeiten in der Fakultät Maschinenbau zur Verfügung. Dieses Engagement soll weiter erhalten bleiben und die bestehende Verbindung zwischen der Hochschule und der Laur-Stiftung auf andere Fakultäten weiter ausgebaut werden.
Die Zusammenarbeit soll auch zwischen den Beteiligungsunternehmen der Laur-Stiftung und der Hochschule verstärkt werden. „Wir haben großes Interesse, HTWG-Absolventen als Arbeitskräfte zu gewinnen sowie in der Weiterqualifizierung unseres Personals die Angebote der HTWG zu nutzen“, sagte Dr. Michael Schwabe, Vorsitzender Geschäftsführer der international agierenden Eto Magnetic Gruppe, die insgesamt 1600 Mitarbeiter beschäftigt und als einer der erfolgreichsten Anbieter im Bereich elektromagnetischer Komponenten im Fahrzeugbau weltweit gilt. Schon jetzt ermuntere die Eto Magnetic Gruppe engagierte Mitarbeiter, nach ihrer Ausbildung ein Studium an der HTWG aufzunehmen. Zudem sei Eto neuen Formen zum berufsbegleitenden Studium gegenüber aufgeschlossen.
Dr. Kai Handel, Präsident der HTWG Konstanz, sieht in der Förderung der Laur-Stiftung „eine klassische Win-Win-Situation: Sowohl für die Studierenden wie auch für die Industrie“. Er nahm gerne das Angebot der Eto Magnetic Gruppe an, Studierenden, die ein Auslandssemester in China absolvieren, ein attraktives Paket anzubieten: Ein Auslandssemester an einer Hochschule verbunden mit einem anschließenden Praxissemester in einem Eto Auslandswerk, z.B. in China.