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  • 13. März 2012

Sorgen kann man teilen

Von Trägerverein der TelefonSeelsorge Lörrach-Waldshut
Mitgliederversammlung der TelefonSeelsorge Lörrach-Waldshut

Einstimmige Neuwahl des Vorstandes
Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Trägervereins der TelefonSeelsorge Lörrach-Waldshut am 10. März in der Erdmannshöhle in Hasel begrüßte die erste Vorsitzende Ursel Kiefer die anwesenden Mitglieder. Über 30 der 119 Vereinsmitglieder hatten sich – trotz schönstem Frühlingswetter auf den Weg nach Hasel gemacht. „Wenn so viele kommen, gibt es entweder etwas Gutes oder etwas Schlechtes zu berichten“, so die Vorsitzende. „Ich freue mich, dass bei der TS Lörrach-Waldshut im zurückliegenden Vereinsjahr das Positive einmal mehr überwog.“

Im anschließenden Jahresrückblick bestätigte der 2. Vorsitzende Siegfried Isele diese positive Einschätzung.

Isele wies darauf hin, dass es immer mehr Menschen gibt, die auf einen Festnetzanschluss verzichten und nur noch mit ihrem Handy telefonieren. Durch die Zuschaltung weiterer Handy-Zeiten aus dem bundesweiten D2-Netz konnte der spürbare Rückgang der Zahl der Anrufenden in den vergangenen Jahren aufgefangen werden.

Die Frühjahrs-Fortbildung 2011 befasste sich mit dem Thema „Bullying – die Sprache der Gewalt“ und die zweitägige Herbsttagung in der Schweiz stand unter dem Motto „Distanz und Nähe – wie verhalte ich mich im System Anrufer/-in–TS-Mitarbeiter/-in?“ Beide Veranstaltungen wurden von den Ehrenamtlichen gut besucht.

Im Juni 2011 fanden im Zuge der Mitarbeiterwerbung für eine neue Schulungsgruppe drei Informationsabende in Lörrach, Rheinfelden und Bad Säckingen statt. Dort wurde interessierten Mitbürgern die Arbeit und die Ausbildung der TelefonSeelsorge Lörrach-Waldshut erläutert. Dank dieser Veranstaltungen, durch die Bewerbung in den regionalen Zeitungen und durch einen Aushang bei den Kirchengemeinden konnte im September – nach einem Auswahlverfahren – eine neue Schulungsgruppe mit sieben Teilnehmern (sechs Frauen und ein Mann) starten. Die Schulung dauert bis Oktober 2012.

Bei einem Treffen der Verantwortlichen der 109 TelefonSeelsorge-Stellen Deutschlands wurde die TS Lörrach-Waldshut als Vollmitglied in die evangelische Konferenz aufgenommen. „Ein seit Langem gewünschtes und umso bedeutungsvolleres Ereignis“, freut sich Isele. Bisher war der Trägerverein der TS Lörrach-Waldshut nur assoziiertes Mitglied, da er zum einen keinem kirchlichen Träger unterstellt ist und rein ehrenamtlich geführt wird und zum anderen von den ca. 50 Ehrenamtlichen noch kein 24-Stundendienst geleistet werden kann. Für einen Rund-um-die-Uhr-Dienst sind ca. 75 Mitarbeitende erforderlich. „Aber auch die Lörracher und Waldshuter Mitbürger können Tag und Nacht bei der TelefonSeelsorge anrufen. Ist die Stelle in Wehr nicht besetzt, werden die Anrufenden automatisch nach Freiburg weitergeleitet“, erläuterte Isele.

Der Kassenbericht belegte einmal mehr den hohen finanziellen Aufwand für Aus-/Weiterbildung und Supervision, der 2011 mit 62 % der Gesamtausgaben des Vereins zu Buche schlug. Trotz hoher Belastung war die Finanzlage am Ende des Jahres 2011 stabil und es konnte erneut ein Fahrtkostenzuschuss für die Ehrenamtlichen gewährt werden. Diese Unterstützung war dem Vorstand sehr wichtig, da die finanzielle Belastung durch die Benzinkosten für die Hin- und Rückfahrt zur Dienststelle bei manchen Mitarbeitenden über 1.000 Euro pro Jahr beträgt.

Nach der Entlastung des Vorstandes und der Kassenführung wurden bei den anschließenden Neuwahlen der bestehende Vorstand und zwei neue Beisitzer einstimmig per Handzeichen gewählt.


Ressort: Uncategorised