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Erzbischof Zollitsch zitiert "Die Toten Hosen"

Kritik an Abtreibungen und Down-Syndrom-Tests

Erzbischof Zollitsch: Jeder Mensch ist Lieblingsgedanke Gottes
Radolfzell / Freiburg. Kritik an Abtreibungen und Down-Syndrom-Tests hat Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (Freiburg) geübt. Jeder Mensch sei ein „Lieblingsgedanke Gottes“, sagte Zollitsch am Sonntag (15.) in Radolfzell. Deshalb sei es beschämend, „wenn Jahr für Jahr in unserem Land mehr als 100.000 Kinder abgetrieben werden und als Liebesgedanken Gottes nicht leben dürfen“.

 

Töten – um Leid aus der Welt zu schaffen?
So sehr der Wunsch junger Eltern nach einem gesunden Kind verständlich ist, so bedenklich sind nach Auffassung des Erzbischofs von Freiburg vorgeburtliche Tests zur Früherkennung des Down-Syndroms (Trisomie 21). Diese Tests führen nach den Worten Zollitschs letztlich dazu, „dass die Kinder, bei denen dies diagnostiziert wird, im Mutterleib getötet werden.“ Erzbischof Zollitsch sagte wörtlich: „Wir legen damit letztlich unter dem vermeintlich positiven Vorwand, Leid aus der Welt zu schaffen, fest, welches Leben als lebenswert gilt und welches nicht. Doch ein Leben ohne Grenzen und ohne Beeinträchtigungen werden wir in dieser Welt nicht erreichen. Wir werden immer mit Leid und Not konfrontiert sein.“ Das Entscheidende ist nach Ansicht des Erzbischofs deshalb, wie wir damit umgehen: „Dass wir dem Leid, das wir erfahren und das andere zu tragen haben, mit Liebe begegnen.“ Die Liebe, die Gott dazu schenke, dürfe gerade an diejenigen weiter gegeben werden, die diese Liebe am meisten brauchen: „Das ist unser Auftrag als Christen. Wir können es im Mitgehen, in der Begleitung und Annahme all derer tun, die in Sorgen stehen. Und wir können es tun, indem wir mit den Seligpreisungen Jesu daran erinnern, dass hinter aller Trauer und allem Leid eine Verheißung steht, die größer ist als all unsere Sorgen, weil sie zum ewigen Leben führt.“

Unendlichkeit: Erzbischof zitiert „Die Toten Hosen“
Erzbischof Zollitsch predigte am Sonntag beim so genannten „Hausherrenfest“ in Radolfzell: Die „heiligen Hausherren“ in Radolfzell seien „wichtige Gefährten, die durch ihr Leben und Sterben dafür Zeugnis geben. Ihnen dürfen Sie sich anvertrauen, um immer mehr die Antwort darauf zu finden, was es heißt, dass wir ein Liebesgedanke Gottes sind.“ Der Erzbischof von Freiburg forderte dazu auf: „Zeigen wir durch unser Miteinander in der Seelsorgeeinheit, dadurch, wie wir in Arbeit, Schule und Freizeit unser Leben gestalten, dass wir die Liebesantwort auf diese Zusage Gottes geben können. Haben Sie den Mut, sich dazu zu bekennen, dann werden Sie selbst reich beschenkt werden.“ Im Predigttext Zollitschs heißt es wörtlich: „Wir sind, jeder für sich, der Lieblingsgedanke Gottes. Nicht nur dann, wenn wir vor Glück überfließen, sondern unser Leben lang, mit allen Höhen und Tiefen. Gott lässt uns nicht allein. Er schenkt uns seine Liebe und führt uns den Weg zur Fülle des ewigen Lebens, das er uns verheißen hat. Dafür dürfen wir dankbar sein und es gibt nichts Schöneres, als diese Liebe zu erwidern und weitergeben zu dürfen.“

Erzbischof Zollitsch zitierte in seiner Predigt in Radolfzell auch einen Liedtext der Rockgruppe „Die Toten Hosen“. Im Refrain dieses Liedes heißt es: „An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit. An Tagen wie diesen haben wir unendlich Zeit. Wünsch ich mir Unendlichkeit.“ Diese Liedzeilen sprechen nach Ansicht Zollitschs „von einer großen Sehnsucht, von einer Sehnsucht nach mehr, in der es kein Ende mehr gibt.“ Diese Sehnsucht sei in uns hinein gelegt: „Wir Menschen können über unser Leben hinaus denken und über unser Leben hinaus fragen. Zugleich spüren wir: Letze Erfüllung kann es in diesem Leben nicht geben. Das Glück und die Freuden, so stark sie auch sein mögen, gehen vorüber – zurück bleibt die Sehnsucht nach dauerhaftem Heil, nach unendlichem Leben.“

Das Fest der Hausherren in Radolfzell am Bodensee
Seit dem 9. Jahrhundert stehen die Stadt Radolfzell und Ihre Bürger unter dem Schutz der „Hausherren“, deren Fest jedes Jahr am dritten Juli-Sonntag gefeiert wird. Im Jahre 830 hatte der Gründer der Stadt, Bischof Radolf von Verona, die Reliquien der Blutzeugen Theopontus und Senesius aus Oberitalien an den Bodensee gebracht. Im Jahre 1052 kamen die Reliquien des heiligen Bischofs Zeno in die Stadt. Damit begann die Entwicklung zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte des gesamten Bodenseegebietes. In feierlicher Prozession werden am Hausherrensonntag der Schrein dieser Märtyrer sowie die Büste des heiligen Zeno durch die festlich geschmückte Stadt getragen.

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