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  • 08. Juli 2008

ÖKO-TEST Kinderbetten - Viele Sicherheitmängel und ein Lobesfall

Von Tiger Gironimo
Kinderbetten, die in Deutschland verkauft werden, haben teilweise gravierende Sicherheitsmängel. Dazu gehören etwa zu große Abstände zwischen den Gitterstäben oder zu große Bohrlöcher. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat für seine aktuelle Juni-Ausgabe zehn Betten für Kleinkinder auf Herz und Nieren prüfen lassen und kommt zu diesem bedenklichen Fazit. Das Heft ist überall im Zeitschriftenhandel erhältlich und kostet 3,50 Euro.
 
Die Sicherheitsvorschriften regeln klar, dass der Abstand zwischen den seitlichen Gitterstäben nicht mehr als 65 Millimeter betragen soll. Ist er größer, dann besteht die Gefahr, dass ein Kind mit Armen und Beinen durchrutschen und sich einklemmen kann. Ähnlich ist es mit zu großen Bohrlöchern, die zum Verstellen des Bettbodens gedacht und daher für Kinder zugänglich sind. Besonders bedenklich: Fünf der Betten mit solchen Mängel trugen das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit.
 
Auch in Sachen Schadstoffbelastung fielen einige Betten negativ auf. Ein Modell überschritt sogar den vom Bundesinstitut für Risikobewertung empfohlenen Grenzwert für Formaldehyd in Spielzeug. Formaldehyd kann Krebs im Nasen-Rachen-Raum verursachen und schon in geringen Mengen zu Schleimhautreizungen und Kopfschmerzen führen.
 
Hier liegen Kinder richtig: Das Kinderbett LF Mia, Gitter Buche, Oberfläche Ahorn von der Firma Welle Möbel war im Test ohne Fehl und Tadel. Es kostet 229 Euro.
 
Sicherheitsrisiko Joshua Kinderbett, Buche geölt: Ausgerechnet Naturbettenhersteller Prolana war im Test mit einem Kinderbett vertreten, bei dem sämtliche Abstände zwischen den Gitterstäben zu weit waren. Außerdem stimmten die Bohlöcher nicht. Und das für stolze 389 Euro! Laut Anbieter wurde eine sofortige Beseitigung der Mängel in die Wege geleitet.

 


Veröffentlicht von pressrelations


Ressort: Uncategorised