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13. März 2008
Gerd Dudenhöffer spielt Heinz Becker
„OHNE KAPP… …undenkbar“
Fr 4. April 2008, 20 Uhr, € 28,50/ 25,50/ 21,50
Realsatire pur – und zwei Stunden hintergründige Komik, das ist „OHNE KAPP… …undenkbar“ .
Authentisch präsentiert Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker in seinem 12. Soloprogramm das Leben in tiefster Provinz – und wo ginge das schon besser als auf einer Kommunionfeier in der Dorfschänke. Hier ist Heinz Mensch. Nicht OHNE, nein mit Kapp… isst er sich durchs Festtagsdasein, macht nach Festmenü und Kaffeeklatsch nur kurz ein Atempäuschen – bis zum Büfett! - zieht sich zurück ins Hinterzimmer und zieht dort ganz schwer vom Leder. Denn: Hier sind wir unter uns!
Heinz hat sein gefundenes Fressen. Bieten doch die Gäste reichlich Gesprächsstoff und liefern ihm ein buntes Spektrum gesellschaftlicher Phänomene.
Das ist Dudenhöffers Kunst: In einem Atemzug verbindet er Banales mit Brisantem und bringt so eine scharf sitzende Pointe nach der anderen zu Tage. Hier zieht er alle schwarz-humorigen und darstellerischen Register, brilliert mit Wortschöpfungen und Spruchverdrehern. Unverwechselbar im stummen – das Publikum bisweilen quälenden – Minenspiel und jeder dies begleitenden Zeigefingergeste.
Die Kapp sitzt fest. So fest wie sein heimgezimmertes Stammtischweltbild in klein gesägter Heinzdenke. Und doch: Ist das Blickfeld auch eng - den Heinz geht´s was an! Ganz nach dem Motto: „Tja, mir läwe in einer Zeit, die hat´s früher net gebb!“ kommen Selbstmordattentäter, Killerspiele, Klimawandel, Passivraucher oder Homoehen in plätscherndem Geschwätz auf den reich gedeckten Tisch!