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10. Februar 2010
Gefährdende Teile an Lkw
Gottmadingen - Als Beamte der Verkehrspolizei am Dienstagnachmittag, gg. 15.30 Uhr, Geschwindigkeitskontrollen auf der B 34 bei Bietingen durchführten, fuhr ein türkischer Lastzug an ihnen vorbei. Den Beamten fielen an den Radnaben „rotierende Sporne“ auf, ähnlich wie sie es aus Filmen an „römischen Kampfwagen“ kannten.
Da die Beamten durch die Teile eine erhebliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sahen, wurde der Fahrer aufgefordert die ca. 180 x 60 mm großen Metallteile zu entfernen. Widerwillig und mit Hinweis, dass das Fahrzeug im Herbst beim türkischen TÜV war, wurden die Teile mit einem Hammer und durch Dagegentreten mit Schuhen entfernt, da die Beamten eine Weiterfahrt in Deutschland untersagten.
Durch die scharfkantigen Teile wurden bei deren Wegtreten die Schuhsohlen erheblich beschädigt.
Der sich äußerst ungehalten zeigende und fortwährend schimpfende Fahrer beruhigte sich nach dem Bezahlen von 100 € Sicherheitsleistung jedoch zusehends.