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  • 09. Juni 2010

Eisblockwette auf der Landesgartenschau

Von Tiger Gironimo
Mini-Holzhaus schützt zwei Kubikmeter Eis / Wie viel schmilzt bis zum 4. Juli? / Aktion für gutes Dämmmaterial

Auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen darf gewettet werden, wie schnell ein Eisblock in einem kleinen Holzhaus Sonne, Wind und Wetter trotzen kann. Die Eisblockwette dauert bis zum 4. Juli.
Ganz schön ins Schwitzen gekommen sind gestern Zimmerleute der Zimmerer-Innung Schwarzwald-Baar auf dem Landesgartenschaugelände beim Holzpolter des Forstes. Bei hochsommerlichen Temperaturen haben sie einen Eisblock in ein kleines Haus verpackt. Dreieinhalb Wochen bleibt der Block im Haus. Gartenschaubesucher müssen nun schätzen, wie viel Prozent des Eisblockes beim Auspacken noch übrig sind. Wer richtig liegt, gewinnt ein Wellnesswochende für zwei Personen in einem Schwarzwaldhotel. Die Lösungszettel können in einen Briefkasten des Eisblockhauses geworfen werden.


Als das Haus gestern kurz nach elf Uhr über den Eisblock mit Hilfe eines Kranes gestülpt wurde, wog dieser genau 1785 Kilogramm. Am 4. Juli wird er um 11 Uhr wieder gewogen. Bis dahin schmilzt der rund zwei Kubikmeter große Block langsam vor sich hin. "Spannnend", kommentierten Gartenschaubesucher die Aktion des Zimmererhandwerkes.

Das wärmegedämmte und zum Teil verputzte Mini-Holzhaus ist ein so genanntes Passivhaus. Mit der Eisblockwette auf der Landesgartenschau soll auf den Treibhauseffekt aufmerksam gemacht werden. Einer der effektivsten Schritte zur Bekämpfung der Auswirkungen des Treibhauseffektes ist das richtige Dämmen von Gebäuden. "Mit unserer Aktion wollen wir das große Potenzial von Wärmedammmaßnahmen aufzeigen", begründete Verbandsdirektor Michael Hafner von der Bauwirtschaft Südbaden die Werbeaktion auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen.


Ressort: Uncategorised