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  • 02. August 2010

Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen

Von Tiger Gironimo
Johanniter stellen Jahresbericht 2009 vor

Berlin - Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat ihren Leistungsbericht für das Jahr 2009 vorgelegt. Trotz Finanzkrise konnte die zweitgrößte karitative Hilfsorganisation in Deutschland ihre Umsatzerlöse steigern. Spenden- und Mitgliedsbeiträge sind insgesamt aber leicht zurückgegangen.


Wolfram Rohleder, Mitglied des Johanniter-Bundesvorstands: "Trotz der schwierigen Situation vieler Menschen gibt es eine ungebrochene Bereitschaft, Geld für soziale Zwecke zu geben. Mit gut 83 Millionen Euro aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden lag das Ergebnis im Berichtsjahr nur wenig unter dem des Vorjahres." Die Spenderinnen und Spender unterstützten damit die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, in Hospizen oder im Katastrophenschutz, also in Bereichen, die nicht kostendeckend wirtschaftlich zu betreiben sind.

Die Umsatzerlöse der Johanniter-Unfall-Hilfe erhöhten sich 2009 um knapp zwölf Millionen Euro auf mehr als 400 Millionen Euro. Sie wurden von rund 13 000 hauptamtlichen Mitarbeitern durch Leistungen in den Bereichen Rettungsdienst, Krankentransport, Kindertagesstätten, ambulante Pflegedienste, Hausnotruf und Dienste für Menschen mit Behinderungen erzielt.

Der aktuelle Tätigkeitsbericht zeigt die Johanniter-Unfall-Hilfe als karitative Hilfsorganisation, aber auch als leistungsfähiges Unternehmen der Sozialwirtschaft. Für Johanniter-Präsident Hans-Peter von Kirchbach kein Widerspruch, sondern Voraussetzung für die Erfüllung des Auftrags der Johanniter: "Eine Hilfsorganisation muss Verantwortung für die Gestaltung der Gesellschaft übernehmen. Wir Johanniter, die seit über 900 Jahren der Tradition des Helfens auf der Grundlage christlicher Werte verpflichtet sind, nehmen uns besonders der Schwachen und Benachteiligten an. Hierbei leisten unsere rund 29 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einen unersetzlichen Beitrag."


Ressort: Uncategorised