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Brustkrebs: Zahl der Behandlungen steigt
Utensilien ©Gerald Kaufmann
  • 22. Oktober 2026

Brustkrebs: Zahl der Behandlungen steigt

Von KKH-Pressestelle

KKH und BVB setzen sich für Aufklärung und Früherkennung ein

Hannover, 22. Oktober 2026 – Fußball begeistert, verbindet und erreicht Menschen weit über den Platz hinaus. Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober wollen die KKH Kaufmännische Krankenkasse und der BVB diese Aufmerksamkeit gemeinsam nutzen, um über Brustkrebs aufzuklären und für Früherkennung zu sensibilisieren. Beim Spiel der BVB-Frauen gegen die SGS Essen U21 am Sonntag, 25. Oktober 2026, rückt deshalb neben dem Sport auch das Thema Brustgesundheit in den Fokus. Wie wichtig das ist, zeigen aktuelle KKH-Daten: Die Zahl der Brustkrebsbehandlungen bei KKH-versicherten Frauen lag 2024 um 31,7 Prozent höher als zehn Jahre zuvor. Besonders betroffen sind Frauen ab 45 Jahren. Auf die medizinische Versorgung bei Brustkrebs blicken viele Frauen positiv: In einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH waren 73 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Betroffenen im deutschen Gesundheitssystem gut geholfen werden kann.

Veränderungen wahrnehmen, Früherkennung bewusst nutzen

„Für jede Frau ist es empfehlenswert, sich über die Möglichkeiten der Brustkrebsfrüherkennung zu informieren und sich bei Bedarf ärztlich beraten zu lassen. So kann sie bewusst entscheiden, welche Untersuchungen für sie infrage kommen“, sagt Aurelia Tegtmeyer, Ärztin bei der KKH. Gesetzlich versicherte Frauen ab 30 Jahren haben Anspruch darauf, Brust und Lymphknoten einmal jährlich von einer Gynäkologin oder einem Gynäkologen abtasten zu lassen. 2024 machten rund 277.000 KKH-versicherte Frauen von diesem Angebot Gebrauch. Frauen zwischen 50 und 75 Jahren können alle zwei Jahre das zentral organisierte Mammographie-Screening der gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nutzen. Dabei findet die Untersuchung der Brust nach festgeschriebenen Qualitätsstandards statt. 2024 nahmen rund 74.000 KKH-versicherte Frauen ab 50 Jahren am Screening teil.

Wird Brustkrebs frühzeitig erkannt, kann das die Behandlungschancen verbessern. „Da kann es helfen, mit der eigenen Brust vertraut zu sein. Denn so fällt es leichter, ungewöhnliche Veränderungen wahrzunehmen“, erklärt Aurelia Tegtmeyer. Wer beim Abtasten einen neuen Knoten oder eine andere Auffälligkeit an Brust, Haut oder Brustwarze entdeckt, sollte diese Beobachtung ärztlich abklären lassen. Wichtig zu wissen: Viele der Symptome, die auf eine bösartige Erkrankung der Brust hinweisen können, können ebenso Anzeichen für harmlose, teilweise hormonbedingte Veränderungen sein.

KKH & BVB: Aufmerksamkeit schaffen, Menschen erreichen

Mit dem Engagement rund um den Spieltag am 25. Oktober wollen die KKH und der BVB das Thema Brustgesundheit dorthin bringen, wo Menschen zusammenkommen, sich austauschen und gegenseitig erreichen. „Frauengesundheit ist noch immer zu wenig im Fokus – dabei haben Frauen in jeder Lebensphase ganz eigene gesundheitliche Bedürfnisse. Ob im Alltag oder beim Sport: wir möchten mit gezielten Angeboten Frauen dabei unterstützen, ihre Gesundheit nachhaltig zu stärken“, betont Stephanie Engelmann, Mitglied des Vorstandes bei der KKH. Auch über den BVB-Spieltag hinaus soll das Thema Frauengesundheit deshalb präsent bleiben: Am Dienstag, 27. Oktober und Mittwoch, 4. November 2026, findet jeweils um 19 Uhr das kostenlose Webinar „Brustgesundheit im Fokus“ statt. Interessierte erhalten dort einen verständlichen und praxisnahen Überblick über Brustgesundheit und Brustkrebsfrüherkennung und haben die Möglichkeit, ihre Fragen zum Thema an Expertinnen zu stellen. Weitere Informationen und Hinweise zur Anmeldung gibt es unter Abtasten statt abwarten! | KKH

Für Frauen, die ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko haben, übernimmt die KKH einmal jährlich die Kosten einer medizinischen Tastuntersuchung (MTU): Brustkrebsuntersuchung durch MTU | KKH. Um darüber hinaus alle Frauen, die während ihres Zyklus regelmäßig Beschwerden haben, bestmöglich zu unterstützen, können KKH-versicherte Betroffene das digitale Angebot FEMNA Care kostenlos nutzen: FEMNA Care | KKH

Hintergrundinformationen

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse hat bundesweit Daten zur Häufigkeit von bösartigen Veränderungen der Brust (C50 und D05 nach ICD-10) für die Jahre 2014 und 2024 ausgewertet. Mehr als 30.000 Versicherte waren 2024 aufgrund von Brustkrebs in ärztlicher Behandlung. Damit stieg der Anteil der Patientinnen am Versichertenbestand bundesweit von 2014 auf 2024 von 2,5 auf 3,3 Prozent. Das Marktforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse vom 4. bis 14. März 2025 bundesweit 1.002 Frauen im Alter von 14 bis 50 Jahren online zum Thema „Frauengesundheit“ befragt. Die Fragestellung: Sie sehen jetzt einige Krankheiten bzw. Beschwerden, von denen Frauen betroffen sein können. Was meinen Sie: Bei welchen dieser Krankheiten bzw. Beschwerden kann betroffenen Frauen im deutschen Gesundheitssystem gut geholfen werden? Mit rund 1,5 Millionen Versicherten, einem Haushaltsvolumen von rund 8,7 Milliarden Euro und rund 4.000 Mitarbeitenden zählt die KKH Kaufmännische Krankenkasse als eine der größten bundesweiten Krankenkassen zu den leistungsstarken Trägern der gesetzlichen Krankenversicherung. Nähere Informationen gibt es unter kkh.de/presse/portraet.




Ressort: Lifestyle & Wohlbefinden

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