
- 20. Oktober 2026
Zeitumstellung: Deutschland googelt im Oktober 2,24 Millionen Mal
- das größte Interesse hat das Saarland
Rund 2,8 Millionen Suchanfragen zur Zeitumstellung: Pro Kopf liegt Deutschland auf Platz fünf von 16 Ländern, beim Sprung in den Umstellungsmonaten auf Platz drei
Berlin, 20. Oktober 2026 – Zweimal im Jahr schnellt die Suche nach der Zeitumstellung nach oben. Im vergangenen Oktober wurde allein der Begriff „Zeitumstellung“ rund 2,24 Millionen Mal gesucht, fast 30-mal so oft wie in einem normalen Monat. Zusammen mit Suchanfragen wie „Uhr umstellen“ (301.000) und „Winterzeit“ (90.500) kamen rund 2,8 Millionen Suchanfragen zusammen. Das zeigt eine Analyse der Uhrenplattform Wristler zum Google-Suchverhalten in 16 europäischen Ländern. In der Nacht zum Sonntag, den 25. Oktober, wird die Uhr wieder von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt.
Platz fünf von 16 Ländern
Auf 100.000 Einwohner kamen in Deutschland im vergangenen Oktober 3.314 Suchanfragen zur Zeitumstellung. Damit liegt Deutschland auf Platz fünf von 16 Ländern. Am häufigsten googelt Italien (4.754), vor den Niederlanden und Finnland. Österreich liegt mit 2.845 auf Platz neun.
Auffällig ist, wie stark die Suche in Deutschland anspringt. In den Umstellungsmonaten März und Oktober wird 23,6-mal so oft gesucht wie in den übrigen Monaten. Nur in Finnland und Italien ist dieser Sprung noch größer.
Das größte Interesse im Saarland
Innerhalb Deutschlands ist das Interesse an „Uhr umstellen“ im Saarland am größten, gefolgt von Rheinland-Pfalz sowie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Am geringsten ist das Interesse in Sachsen und Berlin. Im Saarland ist das Suchinteresse rund dreimal so hoch wie in der Hauptstadt.

Abschaffen ja, abgeschafft nein
Über die Abschaffung der Zeitumstellung wird seit Jahren diskutiert. Auch sie wird gegoogelt: „Zeitumstellung abschaffen“ im vergangenen Oktober 12.100 Mal, gut zehnmal so oft wie in einem normalen Monat. Dass die Umstellung schon abgeschafft sei, sucht dagegen kaum jemand: „Zeitumstellung abgeschafft“ kam im Oktober auf 1.900 Suchanfragen und lag damit sogar unter dem Niveau eines normalen Monats.
„Manche Uhren sind so raffiniert, dass sie Schaltjahre berücksichtigen und das Datum bis 2100 richtig anzeigen. Aber Sommer- und Winterzeit sind in kein Uhrwerk eingebaut: Das ist eine Vereinbarung zwischen Menschen, keine Physik. Selbst die klügste mechanische Uhr wartet deshalb zweimal im Jahr darauf, dass ihr Besitzer die Zeiger verstellt“, sagt Timo Klinge, CEO von Wristler.
Die vollständige Analyse: wristler.eu/de/insights/studie-zeitumstellung
Über die Analyse
Wristler hat Suchvolumen aus dem Google Keyword Planner in 16 europäischen Ländern von September 2025 bis August 2026 ausgewertet. Es handelt sich um gerundete Schätzungen von Google. Die Zahl pro 100.000 Einwohner basiert auf den Bevölkerungszahlen von Eurostat (2025) und dem britischen ONS (2024). Der Sprung ist der Durchschnitt der Umstellungsmonate (März und Oktober) im Verhältnis zum Durchschnitt der übrigen zehn Monate. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern stammen aus Google Trends: Das ist das relative Suchinteresse innerhalb Deutschlands, das stärkste Bundesland erhält 100. Suchanfragen zeigen den Informationsbedarf, nicht das Verhalten. Die Zahlen beschreiben das Suchverhalten rund um die Zeitumstellungen des vergangenen Jahres, nicht die kommende Umstellung. Methode und Zahlen sind auf Anfrage erhältlich.
Über Wristler: Wristler (wristler.eu) ist eine europäische Online-Plattform für Luxusuhren. Pressekontakt: Timo Klinge, CEO,




