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  • 07. August 2008

Ausschreitungen rund ums Spiel FC Basel - IFK Göteborg im Keim erstickt

Von Tiger Gironimo

Vor und nach dem Spiel des FC Basel gegen den schwedischen Meister IFK Göte-borg gelang es der Kantonspolizei Basel-Stadt, dank guter Aufklärung, Ausschreitungen zu verhindern, respektive sie im Keim zu ersticken.



Am Karl Barth-Platz griffen um ca. 19 Uhr 30 Uhr rund 30 Randalierer ein Tram der Linie 14 an, in dem sich schwedische Fans befanden. Die Polizei hatte von der ge-planten Attacke frühzeitig Wind bekommen und war mit einem starken Aufgebot vor Ort. Nach einer kurzen Auseinandersetzung wurden die Fans zerstreut und sieben  von Ihnen in Gewahrsam genommen. Vier Personen wurden um Mitternacht wieder entlassen, drei Rädelsführer übernachten im Untersuchungsgefängnis. Bei dem An-griff auf das Tram gingen zwei Scheiben an einem Tramwagen zu Bruch, der Scha-den beläuft sich auf rund 5'000 Franken.

Nach dem Spiel war eine Auseinandersetzung zwischen Hooligans der beiden Mannschaften verabredet, die Polizei erfuhr aber auch von dieser Aktion und verun-möglichte sie durch starke Präsenz.

Die Anfahrt eines Busses mit Nürnberger Hooligans, die mit denjenigen von Göte-borg verbündet sind, wurde ebenfalls frühzeitig erkannt. Der Bus wurde gestoppt und an die Grenze zurück eskortiert.

Ebenfalls Erfolge zu vermelden gibt es im Kampf gegen die lebensgefährlichen „Py-ros“. Ein schwedischer Fan wurde beobachtet, wie er einen Rucksack voller Ben-galfackeln im Stadion deponierte. Ein Basler Fan, der während des Spiels eine Ben-gale entzündete, wurde durch die Stadionkameras identifiziert. Beide Personen wur-den vom Stadion-Sicherheitsdienst festgesetzt und der Polizei übergeben.


Ressort: Uncategorised