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26. Mai 2009
Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A 861 im "Nollinger Tunnel"
Autofahrerin lebensgefährlich verletzt
Wegen eines schweren Verkehrsunfalls gesperrt ist momentan der "Nollinger Tunnel" auf der A 861 zwischen Lörrach und Rheinfelden. Nach dem momentanen Erkenntnisstand der Polizei fuhr eine Frau mit ihrem VW-Bus von Lörrach in Richtung Rheinfelden. Im Tunnel lenkte sie ihr Fahrzeug aus nicht bekannten Gründen abrupt in eine Nothaltebucht und prallte dort gegen eine Mauer. In der Folge wurde der VW-Bus abgewiesen, schleuderte über die Fahrbahn, prallte gegen die Tunnelwand und kippte um. Die Fahrerin wurde lebensgefährlich verletzt. Momentan bemühen sich das DRK und ein Notarzt um sie. Mittlerweile ist ein Rettungshubschrauber am Südportal gelandet, um die Verletzte in eine Klinik zu bringen. Die Tunneldurchfahrt in Richtung Rheinfelden bzw. in Richtung Schweiz ist derzeit gesperrt. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Lörrach-Ost ausgeleitet. Neben Polizei, DRK und REGA ist auch die Feuerwehr im Einsatz.
Nachtrag
Noch nicht eindeutig geklärt ist die Ursache des Verkehrsunfalls im „Nollinger Tunnel“, bei dem heute Vormittag eine 42-jährige Frau aus Rheinfelden lebensgefährlich verletzt wurde. Nach Zeugenaussagen fuhr der in Richtung Rheinfelden fahrende VW-Bus im Tunnel plötzlich in eine Nothaltebucht, prallte dort gegen eine Mauer, wurde über die Fahrbahn geschleudert und kollidierte mit der Tunnelwand. Danach kippte der VW-Bus um und blieb auf der Seite liegen. Die vermutlich nicht angegurtete Fahrerin wurde durch eine Scheibe hindurch auf die Straße geschleudert und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Sie wurde nach notärztlicher Versorgung mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert. Der Tunnel in Richtung Rheinfelden bzw. Schweiz war zwecks Unfallaufnahme und Spurensicherung bis gegen 13.30 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Lörrach-Ost abgeleitet. Momentan wird der Schwerverkehr, der sämtlichen Stauraum zwischen der AS Lörrach-Ost und dem Nollinger Tunnel belegte, sukzessive auf die Strecke gelassen. Bei dem Unfall gab es rund 5000 Euro Sachschaden.