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05. September 2009
Brevetierungsfeier der Basler Berufsfeuerwehr
Zum ersten Mal konnten im Lützelhof, dem Sitz der Basler Feuerwehr, zehn Absolventen der Feuerwehrschule den neu geschaffenen eidgenössischen Fachausweis für Berufsfeuerwehrleute in Empfang nehmen.
Nach 18 Monaten harter Ausbildung haben am Freitagnachmittag im Lützelhof zehn Aspiranten den eidgenössischen Fachausweis für Berufsfeuerwehrleute in Empfang nehmen können. Die neun diplomierten Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau hatten alle die Abschlussprüfungen dieser ersten Basler Feuerwehrschule mit eidgenössischem Diplom erfolgreich bestanden.
Im Rahmen ihrer Ausbildung durch erfahrene Instruktoren der Basler Berufsfeuerwehr hatten die Feuerwehrleute unter anderem die Lastwagenprüfung abgelegt, den Bootsführerschein erworben sowie den Lebensretterausweis erworben und sich sämtliche Kenntnisse zugelegt, die es für diesen körperlich und mental sehr anforderungsreichen Beruf braucht. Die jetzt Diplomierten waren aus 150 Bewerberinnen und Bewerber ausgewählt worden und verstärken inskünftig die Basler Feuerwehr.
Regierungsrat Hanspeter Gass gratulierte den neuen Berufsleuten zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Er betonte, dass es gerade in einem dichtbesiedelten und hochindustrialisierten Ort wie Basel, wo Menschen eng zusammenwohnen, für die Gewährung der Sicherheit nicht nur eine professionelle Prävention, sondern vor allem auch hervorragend ausgebildete Einsatzkräfte brauche. Hanspeter Gass benutzte sodann die Gelegenheit, allen Feuerwehrleuten für ihren Einsatz zu danken: „Ich weiss, das unsere Feuerwehr - also die Berufsfeuerwehr, die Milizfeuerwehr und die Werkfeuerwehren - als Teil der Blaulichtorganisationen ihre Pflichten mit Bravour erfüllen“.
Die Ausbildung zum Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau mit eidgenössischem Fachausweis erfolgt inskünftig gemeinsam mit andern Städten. So beginnt die nächste Feuerwehrschule im kommenden April wiederum in Basel, aber zusammen mit Berufsleuten auch aus Bern und Winterthur sowie von Johnson Controls.