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21. Dezember 2010
Brand im Hochhaus – Rettungskräfte im Einsatz
Heute Nachmittag wurde kurz nach 15 Uhr im Fecampring 28 in Rheinfelden Feueralarm ausgelöst. Eine Anwohnerin hatte der Polizei starken Rauch aus einer Wohnung im 13. Obergeschoß des Hochhauses gemeldet. Sofort wurden die Feuerwehr, der Notarzt und das DRK verständigt, die unverzüglich in den Fecampring eilten. Beim Eintreffen der Rettungskräfte am Brandort schlugen Flammen aus einem Fenster dieser Wohnung.
Während die Feuerwehr mit der Drehleiter die Brandbekämpfung begann, wurde der Bereich um den Brandort durch die Polizei abgesperrt. Die über dem Brandort liegende Wohnung wurde vorsorglich evakuiert.
Dank dem schnellen und professionellen Einschreiten der Feuerwehr gelang es in kurzer Zeit das Feuer zu löschen und ein Übergreifen auf die anderen Wohneinheiten des Hochhauses zu verhindern.
Beim Versuch, den Brand in ihrer Wohnung zu löschen, hatte sich die 54jährige Wohnungsinhaberin schwere Verletzungen zugezogen. Sie konnte durch Hausbewohner in Sicherheit gebracht werden. Anschließend wurde sie durch den Notarzt und die Rettungssanitäter erstversorgt und ins Krankenhaus nach Rheinfelden verbracht. Von dort erfolgte der Transport mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik.
Wie hoch der Sachschaden am Gebäude ist konnte noch nicht festgestellt werden.
Möglicherweise ist der Brand im Bereich eines in der Wohnung befindlichen Ofens ausgebrochen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Nachtrag: Brand im Hochhaus – aktueller Sachstand
Durch Beamte der Kriminalpolizei Lörrach wurde am Mittwochmorgen der Brandort im Hochhaus Fecampring 28 in Rheinfelden untersucht. Dabei konnte ein technischer Defekt und Fremdeinwirkung als Bandursache ausgeschlossen werden. Es deutet vielmehr alles darauf hin, dass es beim Hantieren an dem im Wohnzimmer installierten Ethanolkamin zu einer Verpuffung kam, die den Brand auslöste. Die Wohnungsinhaberin erlitt dabei schwere Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung. Sie war deshalb in eine Spezialklinik in die Schweiz geflogen worden.
Der Sachschaden dürfte im oberen 5stelligen Bereich liegen.