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Ein Verkehrskonzept der besonderen Art

Erfolg für HTWG-Studenten - Zum Finale nach Hongkong

Wirtschaftsingenieurstudenten der HTWG haben sich mit ihrem innovativen Carsharing-Konzept für das Finale bei einem Businessplanwettbewerb der Hongkong Polytechnical University qualifiziert.

Betreuer Professsor Dr. Guido Baltes freuts sich über den Erfolg seiner Studenten Daniel Wehle, Stephan Blass und Marc Wimmer, die sich für das Finale des Businessplanwettbewerbs in Hongkong qualifiziert haben (v.l.). Der vierte im Bunde, Christoph Hauser, fehlt auf dem Foto.  (Bild HTWG Konstanz)Daniel Wehle, Marc Wimmer, Stephan Blass und Christoph Hauser haben es gegen starke Mitbewerber ins Finale geschafft. Denn der weltweit ausgeschriebene Wettbewerb der Polytechnical University findet Jahr für Jahr regen Anklang. Viererteams treten gegeneinander an und müssen jeweils einen Businessplan zu einer originellen und erfolgversprechenden Geschäftsidee ausarbeiten. Die HTWG-Studenten aus dem Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau und ihr Betreuer Professor Dr. Guido Baltes entschieden sich für ein ökologisches und nachhaltiges Carsharing-Konzept.

Ihr Konzept umfasst den Ballungsraum Hongkong mit seinen sieben Millionen Einwohnern: Für das gesamte Stadtgebiet werden täglich zu Geschäftsbeginn 200 Kleinwagen angeboten, die jedem Kunden des Carsharing-Angebotes zugänglich sind und jederzeit für die Nutzung zur Verfügung stehen. Am Ende der Nutzungszeit können die Autos an jedem beliebigen Punkt der Stadt abgestellt werden. Die Ortung der verfügbaren Autos kann je nach Kundenwunsch über eine Homepage, eine Kundenhotline oder über ein Mobile-App erfolgen. Der eigentliche Kern des Konzeptes befindet sich im elektronischen Antrieb der Autos in Verbindung mit induktionsbasierter Ladetechnik. Dafür sollen die Hauptverkehrsadern Hongkongs gezielt mit Induktionsschleifen ausgestattet werden. Beim Befahren der Streckenabschnitte werden die Induktionsschleifen partiell geschaltet, wobei sich der im Auto integrierte Akku über ein spezielles Empfängermodul durch die übertragene Induktionsenergie auflädt. Das Konzept „verfolgt neben der Reduzierung der Verkehrs- und Lärmbelastung vor allem eine Förderung der ökologischen Autoantriebsform der Zukunft, kombiniert mit der Erfüllung nach dem individuellen Mobilitätsbedürfnis“ so Marc Wimmer.

Zur Teilnahme am Wettbewerb mussten spezielle Kriterien erfüllt werden. Die Dokumentenlänge wurde auf maximal 25 Seiten festgelegt. Aufgrund der internationalen Ausrichtung mussten die Texte in Englisch verfasst und Finanzdaten in der Einheitswährung US-Dollar angegeben werden. Neben der allgemeinen Vorstellung der Geschäftsidee stellt die Markt- und Wettbewerbsanalyse, die eine umfangreiche und detaillierte Recherche voraussetzt, einen elementaren Teil des Businessplans dar. Außerdem befasst sich die Ausarbeitung mit den Marketingaktivitäten der zukünftigen Geschäftstätigkeit, wobei neben der Produktvorstellung das Pricing sowie mögliche Werbemaßnahmen im Vordergrund stehen. Als elementarer Teil eines Businessplans gilt der Finanzplan. Die exakte und realistische Ausarbeitung der finanziellen Planung stellte sich als die größte und wichtigste Herausforderung für das Team heraus.

Teambetreuer Professor Baltes zeigte sich „sehr angetan von der Leistung und dem großartigen Erfolg des Teams“. Zudem sieht er „in diesem Ergebnis einen Fingerzeig für die erfolgreiche Ausrichtung des Wirtschaftsingenieurprogramms auf das Thema Entrepreneurship / Unternehmerschaft“.

Im Juni geht es zum Finale nach Hong Kong. Dort vertritt das Team als eines von zwei deutschen Teams bzw. als eines von sechs Finalteilnehmern im Themenbereich „Nachhaltigkeit“ die HTWG Konstanz. Ob die vier Teammitglieder das Konzept in der Zukunft in irgendeiner Weise umsetzen werden ist noch ungewiss. Zunächst einmal freuen sie sich Team über die Einladung nach Hongkong, wo es das Projekt vor Vertretern der Universität, Regierung und Sponsoren vorstellen und dort die HTWG Konstanz im Finale vertreten wird.

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