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  • 13. Januar 2009

Beförderungsfeier der Kantonspolizei in der Predigerkirche

Von Tiger Gironimo

In der Predigerkirche war am späteren Montagnachmittag die traditionelle Beförderungsfeier der Kantonspolizei Basel-Stadt. Regierungsrat Hanspeter Gass und Polizeikommandant Rolf Meyer konnten dabei die 104 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Angehörige begrüssen, die nach Absolvierung der notwendigen Weiterbildung einen Dienstrang höher bekleiden und damit auch mehr Verantwortung haben.



In einem feierlichen Akt und per Handschlag hat Regierungsrat Hanspeter Gass in der Predigerkirche 104 Angehörige der Kantonspolizei Basel-Stadt befördert und ihnen zu ihrem neuen Dienstrang gratuliert. Dem Anlass wohnten zahlreiche Angehörige, Gäste sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen der Beförderten bei.

In seiner Ansprache betonte Regierungsrat Hanspeter Gass, dass eine Beförderung auch mehr Verantwortung mit sich bringe. Und Verantwortung zu tragen sei nicht immer eine einfache Sache. Es brauche manchmal auch Mut, gerade wenn es etwa darum gehe, Geschehenes zu analysieren und eventuelle Lehren daraus zu ziehen, sich also zu einer Fehlerkultur zu bekennen.  Wer sich für den Polizeiberuf entscheide, übernehme grosse Verantwortung gegenüber der Gesellschaft: „Die Verantwortung nimmt Dienstgrad um Dienstgrad zu“, erklärte Hanspeter Gass. Diese Verantwortung richte sich aber auch gegen innen: „Wenn es Ihnen gelingt, Ihre jüngeren Kolleginnen und Kollegen zu motivieren, genauso engagiert wie Sie den Polizeidienst zu leisten, dann werden wir in Basel-Stadt weiterhin eine hervorragende Kantonspolizei haben. In seinen Dank schloss Regierungsrat Gass ausdrücklich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, „die ihr Verantwortungsgefühl jeden Tag erneut beweisen“.

Zuvor hatte Rolf Meyer als Kommandant a.i. der Kantonspolizei die beförderten Polizeimitarbeitenden, deren Angehörige und die Gäste willkommen geheissen. In seiner Begrüssungsadresse erinnerte er daran, dass Führung keine exakte Wissenschaft sei, weshalb man sich vor der Anwendung standardisierter Führungskonzepte hüten solle. Er erwarte in der täglichen Auftragserfüllung einen partizipativen und persönlichen Führungsstil. Die Mitarbeitenden sollen so weit wie möglich eingebunden und  transparent informiert sein: “Bleiben Sie auch jederzeit offen für Neues“, so Meyer, „dies auch in der Führung Eurer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Dem feierlichen Akt im würdigen Rahmen der Predigerkirche, der vom Polizeimännerchor in gekonnter Manier musikalisch untermalt worden war, folgte ein Apéro für die Beförderten und ihre Gäste im Theoriesaal des Spiegelhofs.


Ressort: Uncategorised