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  • 11. Dezember 2009

«Jeder Rappen zählt!» – zusammen Leben retten

Von Tiger Gironimo

Mit jährlich drei Millionen Todesopfern zählt Malaria zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. Mit der Spendenaktion «Jeder Rappen zählt!» wollen DRS 3, SF und Glückskette auf die vergessene Katastrophe aufmerksam machen. Das Schweizerische Tropeninstitut beteiligt sich mit einer öffentlichen Vorlesung auf dem Berner Bundesplatz, die einen Einblick vom Kampf gegen Malaria vermittelt.



Die Statistiken der Malaria sind erschreckend: Alle 30 Sekunden stirbt auf der Welt ein Kind an Malaria und jedes Jahr erkranken 300 Millionen Menschen an dieser Krankheit. Malaria zählt zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt und betrifft besonders die Ärmsten und die Kleinsten.

Die Schweiz ist eines der führenden Länder im Kampf gegen Malaria. Forschende des mit der Universität Basel assoziierten Schweizerischen Tropeninstituts (STI) versuchen schon lange, dem Malaria-Parasiten mit verschiedenen Massnahmen entgegenzuwirken. Unter anderem forscht das STI an der Entwicklung von neuen Medikamenten und eines Malariaimpfstoffes. Das STI arbeitet dabei eng zusammen mit Partnern in Ländern, in denen die Malaria endemisch vorkommt. Die Resultate sind beachtlich: In Tansania sterben jedes Jahr 40'000 Kinder weniger an Malaria, und die Zahl der Malariapatienten hat sehr stark abgenommen. Zudem hat das STI-Programm in Tansania eine neue Moskitonetzindustrie geschaffen, die über 6'000 Personen Arbeit und Auskommen gibt.

Im Rahmen der Aktion «Jeder Rappen zählt!» halten Forschende des Schweizerischen Tropeninstituts am Montag, 14. Dezember 2010, von 15.00 bis 16.00 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern eine öffentliche Vorlesung über Malaria. Anschliessend sind Gespräche und Interviews mit Malariaexperten des STI und mit betroffenen Menschen aus Afrika möglich.


Ressort: Uncategorised