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Der Online Einzelhandel macht mobil

Kürzlich fand in München der Internetkongress DLD statt. Dort stellten Manager verschiedener im Internet agierender Händler, gemeinsam mit Mobilfunkunternehmen, ihre Visionen der unmittelbar bevorstehenden Online-Shopping-Welt vor. Warentests lesen, Preisvergleiche, Kaufempfehlungen geben bzw. suchen: Alle diese Dinge sollen bald für jeden Kunden und von überall per Handy möglich sein.

Der Ebay-Chef, Mr. John Donahoe äußerte, dass in den kommenden drei Jahren eine grundlegende Veränderung des allgemeinen Einkaufsverhaltens zu erwarten sei. Auslöser sind dabei vor allem die modernen Smartphones. Der Einzelhandel erlebe ähnliche Veränderungen, wie seinerzeit die Medienindustrie durch MP3-Player und Tablet PC's. Die Grenzen zwischen Offline und Online verwischen langsam aber stetig.

Der Online Einzelhandel werde immer mobiler und stehe nun auch in Europa unmittelbar vor seinem Durchbruch. Dieser Meinung war auf dem Kongress auch Rene Schuster. Er ist Deutschlandchef der spanischen Telefonica, einer Tochtergesellschaft von O2. Dabei spiele Deutschland eine beispielhafte Vorreiterrolle. Zuletzt war ein Wachstum von 112 Prozent zu verzeichnen. Das sei bedeutend mehr, als in den anderen großen europäischen Ländern.

Mit dem mobilen Online-Shopping werden drei wichtige Ziele verfolgt: Zum einen sollen Preise überall und zu jeder Zeit vergleichbar sein. Als zweites könnten Rabatte und Werbung aktiv gesteuert werden. Je nachdem, wo sich der Kunde gerade befindet, bekommt er die passenden Sequenzen eingespielt. Nicht zuletzt sollen der Bestellvorgang selbst und die Zahlungsabwicklung ohne Umwege, sofort mit dem Handy möglich sein.

Schuster erläuterte, welche Schritte erforderlich wären, um die bislang auf das Internet beschränkten Funktionen von Telefonica, Vodafone und der Telekom in die Shops zu transferieren. Damit wäre ein wichtiger Schritt zu einem völlig neuen Service, mit dem Millionen interessierter Kunden mobil bedient werden könnten, getan. Er äußerte außerdem seine Überzeugung, dass ein Smartphone bald zum unentbehrlichen Accessoire, nicht nur für junge Männer, sondern für Jedermann wird – Smartphones werden also wahrscheinlich auch bald als Seniorenhandys erhältlich sein. Durch diese Technik ließe sich das gesamte Leben bald komplett "fernsteuern".

Mr. Donahoe machte deutlich, dass es für die Händler in der Zukunft immer wichtiger werde, sowohl Offline, als auch Online präsent zu sein. Seit 2000 hat sich der Online-Umsatz bereits verzehnfacht. Durch die mobilen Geräte wäre ein weiterer rasanter Wachstum zu erwarten. Nicht mehr nur Regale würden über Erfolg oder Misserfolg des Einzelhändlers entscheiden, sondern zunehmend auch Clicks. Wer nicht bereit sei, sich dieser Herausforderung zu stellen, könnte bei dem immer härter werdenden Kampf um Kunden, bald zu den Verlierern zählen.

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