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Autoverkehr nimmt in Basel leicht ab

Externer Studienauftrag soll aufzeigen, wie das gesetzliche Reduktionsziel von 10% bis 2020 erreicht werden kann

Die Erhebung der Verkehrsentwicklung zwischen 2010 und 2011 zeigt, dass der Autoverkehr auf dem Basler Stadtstrassennetz rückläufig ist. Im ersten Jahr nach der Annahme des Gegenvorschlags zur Städte-Initiative ging der Autoverkehr um knapp 1% zurück. Gemäss Gegenvorschlag muss der Autoverkehr auf dem Stadtstrassennetz innerhalb von zehn Jahren um 10% gesenkt werden. Um zu beurteilen, mit welchen Massnahmen dieses Ziel am besten erreicht werden kann, beauftragt das Bau- und Verkehrsdepartement externe Experten mit einer Studie.

Die neuen Verkehrszahlen zeigen, dass der motorisierte Individualverkehr (MIV) auf dem Basler Stadtstrassennetz im letzten Jahr um 0,8% gesenkt werden konnte. Dies trotz eines leichten Anstiegs der Wohnbevölkerung um 0,5%. Auf den Nationalstrassen im Kanton Basel-Stadt hingegen hat der Autoverkehr um 3% zugenommen.

Damit ist Basel im ersten Jahr der Umsetzung des Gegenvorschlags zur Städte-Initiative nahezu auf Kurs. In den kommenden Jahren sind aber weitere, grosse Anstrengungen notwendig, wenn das Reduktionsziel von 10% erreicht werden soll. Ein Problem dabei stellt das stetige Verkehrswachstum auf den Autobahnen dar, das zunehmend zu Kapazitätsproblemen und damit zu Ausweichverkehr auf das Stadtstrassennetz führt.

Parallel zur aktuellen Verkehrspolitik beauftragt das Bau- und Verkehrsdepartement externe Experten mit der Untersuchung, wie das gesetzliche Reduktionsziel von 10% innert zehn Jahren erreicht werden kann. Drei Verkehrplanerteams bewerten im Rahmen dieses Studienauftrags die laufenden und die bereits geplanten Einzelmassnahmen und schätzen ihre Wirkung ab. Zudem sollen sie zusätzliche Massnahmen zur Reduktion des Autoverkehrs vorschlagen, die technisch und politisch umsetzbar sind und bis 2020 Wirkung zeigen. Mit dem Studienauftrag beabsichtigt das Bau- und Verkehrsdepartement den breiten und unterschiedlichen Erfahrungshintergrund der Planerteams für die Umsetzung des Gegenvorschlags zur Städteinitiative nutzbar zu machen.

Die aktuelle Basler Verkehrspolitik umfasst u.a. den Ausbau des öffentlichen Verkehrs (z.B. Erweiterung Tramnetz, Stärkung S-Bahnsystem), die Verkehrsberuhigung in den Wohnquartieren (z.B. Erweiterung Tempo 30-Zonen, zusätzliche Begegnungszonen) und die Förderung des Veloverkehrs. Im kommenden Jahr beginnt zudem die Umsetzung der Parkraumbewirtschaftung und des Verkehrskonzepts für eine fussgängerfreundliche und attraktive Innenstadt.

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