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Die Zukunft des Kasernenhauptbaus

Der Regierungsrat legt dem Grossen Rat einen Ratschlag "Gesamtsanierung Kasernenhauptbau" vor, der gleichzeitig als Gegenvorschlag zur "Kantonalen Initiative Öffnung zum Rhein" eingereicht wird. Für die Projektierung der Gesamt-sanierung des Kasernenhauptbaus wird ein Kredit in Höhe von insgesamt 2'300'000 Franken für einen Projektwettbewerb und die Planung bis zum Bauprojekt beantragt. Die Initiative und der Gegenvorschlag sollen den Stimmberechtigten gleichzeitig zur Abstimmung vorgelegt werden, wobei der Regierungsrat die Initiative zur Ablehnung empfiehlt.

Die Art und Ausgestaltung von Öffnungen für die angestrebte grosszügige Verbindung des Kasernenhofs mit der Rheinpromenade wird im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens geprüft. Der Ratschlag basiert auf einer Nachnutzungskonzeption und sieht eine sozio-kulturelle Mischnutzung für den Kasernenhauptbau nach dem Auszug der Schulen im Jahr 2015 vor. Die Bewirtschaftung des gesamten Kasernenareals wird an ein Arealmanagement übergeben.

Das Ziel der zukünftigen Nutzung des Kasernenhauptbaus ist es, eine dauerhafte Durchmischung der Akteure anzustreben. Die im Hauptbau geplanten Aktivitäten sollen das Angebot auf dem Kasernenareal ergänzen und visionär erweitern sowie die bestehenden Nutzungen und Anlässe auf dem Kasernenareal wie das Basel Tattoo, die Herbstmesse und weitere berücksichtigen. Dabei soll sich die Entwicklung durch die gesteigerte Platzattraktivität und die Aufwertung eines wichtigen städtischen Treffpunkts positiv für das Quartier und die Bevölkerung im Kleinbasel auswirken.

Mit dem vorgesehenen Szenario "Brutstätte Kasernenareal" ist ein Mix aus kommerziellen und nicht kommerziellen Nutzungen vorgesehen, die sich aus aktuellen Trends ergeben. Schwerpunkte werden dabei im Bereich der Gastronomie, der Kultur und darstellenden Kunst, der kreativwirtschaftlichen Aktivitäten und der Quartiernutzungen gesetzt. Um eine möglichst hohe Dynamik im Hauptbau und gleichzeitig eine gute Zugänglichkeit zu gewährleisten, wird ein wesentlicher Teil der Räumlichkeiten einem regelmässigen Wechsel in der Zusammensetzung der darin aktiven Nutzer unterzogen werden.

Die Nutzungen sollen sich an der vorhandenen baulichen Substanz und den gegebenen Möglichkeiten des Hauptbaus orientieren. So ist ein ausreichendes Angebot an Produktionsräumen für die Realisierung von Projekten, für das Durchführen von Seminaren und Workshops oder für Co-Working Spaces angedacht. Ferner soll das Gebäude über sogenannte „Plattformen“ für öffentliche Veranstaltungen und Versorgungsdienstleistungen im gastronomischen Bereich verfügen. Mit diesen Nutzungsformen sollen bestehende Verbindungsachsen gestärkt und neue belebt werden. Eine einheitlich geregelte Verantwortung für das gesamte Kasernenareal wird an ein Arealmanagement übergeben. Der Regierungsrat legt dem Grossen Rat einen Kreditantrag in Höhe von 2'300'000 Franken für einen Projektwettbewerb und die Planung bis zum Bauprojekt vor. Im Wettbewerbsverfahren ist die Prüfung grosszügiger Öffnungen und Durchgänge zur Verbindung des Kasernenhofs mit der Rheinpromenade vorgesehen, wobei diese Öffnungen auf die strukturellen Bedingungen des Kasernenhauptbaus und auf dessen zukünftige Nutzung abzustimmen sind.

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