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  • 25. November 2012

Wasser sparen mit Regenwassertanks

Von Dagmar Merbecks | Redaktion

Die Region rings um den Hochrhein gehört zu den regenreichsten Gebieten in Deutschland. Hier fallen statistisch gesehen die größten Regenmengen. Was für Sonnenliebhaber eine lästige Tatsache darstellt, entpuppt sich für sparsame und umweltbewusste Verbraucher zum Segen. Denn vom Himmel fallendes Wasser kann sich jeder zu jeder Zeit nutzbar machen. Das tatsächliche Sparpotenzial ist nicht eindeutig erwiesen, hier gehen die Ansichten der Fachleute auseinander. Fakt ist jedoch, dass die Nutzung von Regenwasser bei konsequenter Nutzung die Betriebskosten deutlich senken kann.

Um einer effektiven Nutzung nachzugehen, muss natürlich ein entsprechender Regenwassertank vorhanden sein. Das Bild der grünen Regentonne haben sicher alle vor Augen. Diese Nutzung, also für die Gartenbewässerung oder zum Befüllen von Gartenpools und -teichen, hat sich bereits seit geraumer Zeit durchgesetzt. Für den privaten Haushalt jedoch müssen gewisse Voraussetzungen geschaffen werden. Abhängig von der Größe der zu nutzenden Dachfläche sind Regenwassertanks in Hausnähe in den Boden einzubringen. Die durchschnittliche Größe eines Kunststofftanks liegt in etwa bei 3000 Litern. Bei einer solchen Größe sollte gut überlegt werden, wo der Tank platziert wird und welche Form er haben soll. Möglichkeiten gibt es viele. Für wenig Grundfläche geeignet sind die Zisternen. Sie benötigen durch ihre eher kompakte Bauform nur wenig Fläche, allerdings muss in diesem Fall tiefer ausgeschachtet werden. Ein tiefer liegender Tank hat zudem den Vorteil, dass er gegen Frost weniger empfindlich ist.

Wer ausreichend Fläche zur Verfügung hat, kann sich für einen flachen Tank entscheiden. Diese Bauform ist wesentlich niedriger und flacher gestaltet. Die notwendigen Erdarbeiten gestalten sich hierbei deutlich unkomplizierter. Unter Umständen kann es auch speziellere Tankformen geben, die individuell auf den Nutzer abgestimmt werden können. Einzelne Kunststoffsegmente werden zu einem sehr flachen Regenwassertank zusammengesteckt. Der Vorteil einer solchen Lösung ist, dass eine Erweiterung oder auch ein bedarfsgerechter Rückbau möglich wird.

Eines haben alle Tankformen gemeinsam. Sie werden in möglichst frostsicherer Erdtiefe installiert und sammeln kostengünstig Regenwasser. Alle gängigen Tanks sind bereits mit Zu- und Überlauf ausgerüstet. Entsprechende Pumpenhalterungen sind ebenfalls bereits vorinstalliert. Ob sich eine Integrierung einer Regenwassersammelanlage für den einzelnen, privaten Anwender tatsächlich bezahlt macht, muss verbrauchsorientiert berechnet werden. Art und Umfang der Regenwassernutzung bestimmen das Sparpotenzial. Nutzbar ist Regenwasser immer dort, wo keine Lebensmittelqualität vorgeschrieben ist. Toilettenspülung, Waschmaschine und natürlich die Gartenbewässerung sind häufige Anwendungsgebiete. Eine gut durchdachte Kosten-Nutzen-Rechnung gibt Aufschluss darüber, ob eine Regenwassernutzung sinnvoll und welche Bauform zweckmäßig ist.


Ressort: Uncategorised