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  • 11. Dezember 2012

Liestaleranlage soll wieder ein zentraler Ort der Begegnung und Erholung werden

Die Liestaleranlage soll zu einem zentralen Ort der Quartiere Lehenmatt und Breite werden, der sich für Informations- und Quartiersaktivitäten eignet. Für die Umgestaltung der Grünanlage und den Neubau eines Unterstandes werden 2,2 Millionen Franken budgetiert.

Die Liestaleranlage soll wieder ein zentraler Ort der Begegnung und Erholung werden, die genügend Raum für Aussenaktivitäten bietet. Während Jugendliche auf der Breitematte ein ihrem Alter gerechtes Angebot finden, fehlt auf der Liestaleranlage ein Angebot für Kinder und ältere Personen weitgehend. Die bestehende Brunnenanlage gilt es aufzuwerten, und die Spielfläche muss vom Lärm der nahen Zürcherstrasse abgeschirmt werden. Wie in den meisten anderen Quartieren bereits realisiert, braucht es auch hier ein Identifikationsmerkmal.

Geplant ist, die 4'436 Quadratmeter grosse Liestaleranlage in zwei eigenständige Zonen zu unterteilen. Der grössere, südliche Teil wird als begrünter Hof angelegt. Hier entstehen Aufenthalts- und Spielbereiche mit Kletter-, Rutsch- und Schaukelanlage für Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter sowie ein kleinerer Spielplatz für Kleinkinder. Der nördliche Teil der Anlage soll ein zur Zürcherstrasse offener Platz werden, der vielfältige Aktivitäten zulässt. Als prägnanter Mittelpunkt und räumliches Trennelement zwischen diesen beiden Zonen ist ein Unterstand vorgesehen, welcher die vom Quartier gewünschten Zentrumsfunktionen übernimmt. Hier können beispielsweise eine Buvette oder ein neuer Kiosk sowie eine öffentliche WC-Anlage und Telefonkabinen untergebracht werden. Die in der ganzen Liestaleranlage geplanten Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Verbindungswege quer durch die Anlage erschliessen die angrenzenden Wohnhäuser und den dahinter liegenden Quartierbereich. Ein mit den IWB erarbeitetes Beleuchtungskonzept und der geplante Unterstand sorgen auch bei Dämmerung und in der Nacht für Sicherheit. Die verkehrsberuhigenden Massnahmen an der Liestalerstrasse werden intensiviert.

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung der Liestaleranlage belaufen sich auf 2,2 Millionen Franken. 1,67 Millionen Franken für das Erstellen der Grünanlage sollen aus dem Mehrwertabgabefonds finanziert werden. 530'000 Franken für den Neubau des Unterstands sind als Neuinvestition durch den grossen Rat zu bewilligen.

Die Quartiere Lehenmatt und Breite gelten aufgrund ihrer Nähe zum Rhein als beliebte Wohnlage. Die Liestaleranlage verbindet die beiden Quartiere und ist ein wichtiger sozialer Treff- und Begegnungsort. Allerdings ist die Grünanlage zwischen den dort ansässigen Grossverteilern wenig attraktiv und ohne Aufenthaltsqualitäten. Die Liestaleranlage ist insgesamt veraltet und bedarf – auch auf dringenden Wunsch der Quartierbewohner – einer Renovation respektive einer Anpassung an die heutigen Anforderungen und Standards. Bereits im Rahmen des Mitwirkungsprozesses «Werkstadt Basel» definierte die Quartierbevölkerung die Liestaleranlage als potentiellen Treffpunkt und Aufenthaltsort für das Quartier, worauf diese ins regierungsrätliche Aktionsprogramm Stadtentwicklung aufgenommen wurde. Die mit den Anwohnern erhobenen Bedürfnisse dienten der Stadtgärtnerei als Basis für die Planung.


Ressort: Uncategorised