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Aus Protest gegen Delfin- und Walfang – Tierschützer verschrotten japanisches Auto

verschrottungNach der friedlichen Demonstration am letzten Samstag in der Innenstadt von Zürich, setzten Tierschützer nun ihre Ankündigung um, ein japanisches Auto zu verschrotten. Sie wollen damit ein Zeichen gegen den japanischen Delfin- und Walfang setzen.

Angie Neuhaus aus Luzern stellte ihr japanisches Auto für diese Aktion zur Verfügung: „Das Auto war zwar noch fahrtüchtig, aber ich wollte nicht mehr, dass es auf unseren Straßen fährt.

Die vielen Berichte aus Japan über die Delfintötungen und Fänge von Delfinen für die weltweite Delfinarien-Industrie und auch über den Walfang haben mich sehr traurig gemacht und ich werde in Zukunft sehr darauf achten, dass ich keine Produkte mehr aus Japan besitze und auch keine mehr kaufe.“

Bei der eindrucksvollen Kundgebung in der Innenstadt von Zürich konnten Tierschützer und auch die Passanten ihre Meinung über den japanischen Delfin- und Walfang auf das Auto schreiben. Zu lesen war unter anderem: „Freiheit für Delfine“ - „Stop the killing“ und „Shame on the murders of Taiji“. Viele Passanten, darunter auch einige Asiaten, staunten nicht schlecht über diese Aktion und die Zustimmung dazu war allgemein sehr groß.

Die Demonstration in der Schweiz mitorganisiert hatte auch Andreas Morlok, Geschäftsführer der Deutschen Delfin- und Walschutz-Organisation ProWal, der Augenzeuge von mehreren Delfin-Treibjagden in Japan war: „Bei diesen Jagden werden Delfine gefangen und für Summen von mehr als 100.000,- € an Delfinarien in aller Welt verkauft. Es ist ein Milliarden-Dollar-Geschäft für die Fischer, Händler und für die Delfinarien-Industrie. Alle in Gefangenschaft gehaltenen Tiere in den rund 330 Delfinarien, die es weltweit gibt, werden bis zu ihrem Tod für rein kommerzielle Ziele ausgebeutet. Die Delfine einer gefangenen Familie, welche für die Delfinarien-Betreiber nicht interessant sind, weil sie entweder für die Zucht nicht geeignet sind oder Hautverletzungen durch Kämpfe mit Haien aufweisen, werden von den japanischen Fischern getötet. Auch die Babys und Jungtiere werden nicht verschont. Überwiegend werden vor Japans Küste Große Tümmler, Streifendelfine, Rundkopfdelfine, Flecken- Delfine, Kurzflossengrindwale, Kleine Schwertwale und Dall-Hafenschweinswale gefangen und getötet. Rund 400,- € erhalten die Fischer für das Fleisch von einem Delfin, welches über den einheimischen Handel verkauft wird. Wir verurteilen auch den vorgeschobenen wissenschaftlichen Walfang der Japaner, der ausschließlich kommerzielle Interessen verfolgt. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, welche hierbei erzielt werden, sind wertlos, denn die getöteten Wale werden nur vermessen und der Mageninhalt auf das geprüft, was die Tiere gefressen haben. Selten werden Dioxin-Analysen durchgeführt, weil man befürchtet, dass die Ergebnisse über das mit Umweltgiften, wie Quecksilber und PCBs, kontaminierte Fleisch der Wale die Konsumenten abschrecken könnten. Obwohl die Nachfrage nach dem Fleisch der Wale in Japan weiter abnimmt und das Land mittlerweile auf einem Berg von 5.000 Tonnen eingelagertem und nicht absetzbaren Walfleisch sitzt, werden jedes Jahr bei verschiedenen Walfangprogrammen in der Antarktis und im Pazifik mehrere Hundert Wale getötet.“

Die Tierschützer werden die japanische Regierung kontaktieren und sie mit ihrer Aktion auf die Macht der Verbraucher hinweisen. Das japanische Auto wurde nun in dem Schweizer Ort Wattenschwil (AG) fachmännisch der Verschrottung zugeführt. Angie Neuhaus fährt bereits ein anderes Auto, mit dem sie sich viel wohler fühlt. Es ist ein französisches Fabrikat.

Die Konfrontationen für die Walfänger aus Japan nehmen immer mehr zu. Vor wenigen Stunden spürte die Umweltschutzorganisation „Sea Shepherd“ die japanische Walfangflotte in der Antarktis auf.

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