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Biss für Biss ein Klimagenuss

Nklimagenuss_smallachhaltige Verpflegung an der Universität Basel

Mit dem Start des Frühjahrssemesters 2013 richtet die Universität Basel ihr Verpflegungsangebot verstärkt nach nachhaltigen Kriterien aus. Wer in der Mensa isst, kann mit der Wahl des Menüs selber einen beachtlichen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten. Zudem startet im Kollegienhaus ein Pilotprojekt zur Abfallvermeidung, das auf den Gebrauch von Mehrweggefässen setzt.

Ab heute stehen in der Mensa der Universität Basel täglich je zwei vegetarische Menüs auf dem Speiseplan. Zwei bis dreimal pro Woche ist eines davon CO2-reduziertes Menü, das im Vergleich zu einem normalen Menü nur halb so viel CO2-Emissionen verursacht. Neu gibt es zudem mindestens einmal wöchentlich eine vegane Mahlzeit.

Weiterhin werden aber auch jeden Tag zwei Menüs mit Fleisch angeboten. Ziel ist es, den Studierenden und Mitarbeitenden abwechslungsreiches Essen und Trinken anzubieten, das hohen umwelt- und klimafreundlichen Standards genügt.

Der Universität Basel ist es ein langfristiges Anliegen, das Essensangebot in ihren Betrieben nachhaltiger zu gestalten. Die konkreten Massnahmen zielen zurzeit primär auf Klimaschutz und Abfallvermeidung.

Klimaschutz durch Menüwahl
Die Kampagne «Biss für Biss ein Klimagenuss» hat zum Ziel, gemeinsam mit Lieferanten, SV Group und Gästen den CO2-Fussabdruck zu reduzieren – angestrebt wird eine Reduktion um 20% in den nächsten vier Jahren.

Um dies zu erreichen, vergrössern die Mensen und Cafeterien das Angebot an vegetarischen Speisen, es wird vermehrt regional und saisonal eingekauft und auf Flugware verzichtet, und zudem wird in der Küche energiebewusst gearbeitet.

Dass sich die anvisierte Reduktion aber erreichen lässt, braucht es die Unterstützung der Mensa-Gäste – denn sie wählen aus, was sie essen möchten. Mit dem freiwilligen Entscheid für vegetarische Menüs kann jeder und jede Einzelne einen persönlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

Mit der Kampagne «Biss für Biss ein Klimagenuss» wird an der Universität Basel das Klimaschutzprogramm «One Two We» umgesetzt, das die SV Group in Zusammenarbeit mit dem WWF für die Personalgastronomie entwickelt hat. Die Uni-Mensen und Cafeterien der Universität Basel sind die Ersten, die dieses Programm anwenden, um der angestrebten nachhaltigen Verpflegung einen Schritt näher zu kommen.

Nachfüllen statt wegwerfen
Gleichzeitig mit den Angebotsänderungen in der Mensa startet im Kollegienhaus ein Pilotprojekt zur Abfallvermeidung. Neu können hier Studierende, Dozierende und Besucher in ausgewiesenen «Refiller»-Zonen ihre Heiss- und Kaltgetränke in Mehrweggefässe nachfüllen, anstatt Einwegbehälter zu benutzen. Durch den Gebrauch von eigenen Flaschen oder persönlichen Kaffeebechern soll die Abfallmenge an der Universität deutlich reduziert werden.

Um das Umsteigen zu erleichtern, verkauft der dinx-Shop wiederverwendbare Kaffeebecher und Sigg-Flaschen mit Uni-Logo, zu denen jeweils drei Getränkegutscheine abgegeben werden.

Das Angebot an Getränken in der Cafeteria wird durch einen Getränkespender («Naturebox») erweitert, aus dem man Fruchtschorle oder Wasser in Flaschen oder Gläser abfüllen kann. Wer seinen Kaffee weiterhin aus dem Pappbecher trinken möchte, bezahlt neu 20 Rappen mehr, die einem Waldprojekt zugutekommen.

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